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Danica Patrick: Keine Pläne für IndyCar-Comeback 2018

Kurz vor Ende ihrer Zugehörigkeit zu Stewart/Haas macht sich Danica Patrick Gedanken über die Zukunft: Ein NASCAR-Ziel bleibt bestehen, aber ist es erreichbar?

(Motorsport-Total.com) - Gut zwei Wochen nachdem Danica Patrick verlauten ließ, dass ihr Engagement bei Stewart/Haas Racing zum Ende der NASCAR Cup-Saison 2017 beendet sein wird, weiß die einzige Frau im Starterfeld der NASCAR-Topliga noch nicht, ob und wo sie 2018 fahren wird.

Danica Patrick

Danica Patrick blickt in eine ungewisse Motorsport-Zukunft Zoom

Patrick hat die Hoffnung nicht aufgegeben, ein NASCAR-Rennen zu gewinnen und damit in den exklusiven Kreis von Fahrern einzutreten, die sowohl ein IndyCar- als auch Stockcar-Rennen gewonnen haben. Eine Rückkehr in die IndyCar-Serie, wo sie 2008 im japanischen Motegi ihren einzigen Sieg feierte, schwebt der 35-Jährigen nicht vor.

"Nein. Ich plane nicht mit einer IndyCar-Rückkehr", stellt Patrick im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' klar, fügt aber auch hinzu: "Man soll niemals Nie sagen. Ich werde älter und die Dinge können sich ändern. Mein Leben verändert gerade in einer Art, mit der ich nicht alle paar Jahre rechnen würden. Man kann einfach nichts komplett von der Liste streichen."

Danica Patrick

2008 gewann Danica Patrick das IndyCar-Rennen in Motegi in Japan Zoom

In der IndyCar-Serie war Patrick von 2005 bis 2011 unterwegs und bestritt dort für die Teams Rahal und Andretti insgesamt 115 Rennen, bevor sie den kompletten Wechsel in die NASCAR-Szene antrat. In der zweiten NASCAR-Liga (Xfinity-Serie) fuhr sie bereits 2010 und 2011 sporadische Rennen für JR Motorsports, das Team von Dale Earnhardt Jr., wobei sie in Las Vegas 2011 den vierten Platz belegte und damit ihre bis heute bestehende NASCAR-Bestmarke erzielte.

2012 folgte Patricks einzige volle Xfinity-Saison für JR Motorsports. Zur Saison 2013 wechselte sie zu Stewart/Haas Racing und vollzog den Aufstieg in die NASCAR-Topliga. In dieser hat es Patrick bei mehr als 180 Rennen sieben Mal in die Top 10 geschafft. Ihre beste Platzierung im Cup datiert mit Platz sechs aus Atlanta 2014. Beim Daytona 500 des Jahres 2013 startete sie von der Pole-Position.

Was einen möglichen Verbleib in der NASCAR-Szene über 2017 hinaus und somit einen Teamwechsel betrifft, lässt Patrick wissen: "Mir lagen ein paar Optionen vor, aber nicht sonderlich viele. Ich lasse die Geschäftsleute in meinem Umfeld solche Gespräche führen, um zu sehen, welche Optionen es gibt. Das überlasse ich komplett ihnen."

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