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Chase Elliott verzweifelt: "Weiß nicht, was ich machen soll"

Für Chase Elliott könnte der Traum vom Meister als Rookie bald ausgeträumt sein, denn in Talladega ist er nach den Ereignissen und Kansas zum Siegen verdammt

(Motorsport-Total.com) - Eine Karriere, die bislang größtenteils schnurstracks verlaufen ist, könnte ihren ersten richtigen Dämpfer erhalten: Chase Elliott steht in Talladega unter Zugzwang, nachdem er in Charlotte und Kansas zweimal richtig Pech hatte: Nach dem unverschuldeten Unfall in der NASCAR-Hauptstadt, als er in den von Martin Truex jun. ausgelösten Massencrash raste, kämpfte er auf dem Kansas Speedway mit diversen Reifenschäden, weil seine Goodyear-Pneus am Kotflügel zu schleifen begannen. (So lief das Rennen)

Chase Elliott

Für Chase wird es eng im Chase: In Talladega muss der Debüt-Sieg her Zoom

Von Startplatz 13 aus hatte sich Elliott gerade in Führung gefahren, als das Problem nach einem Boxenstopp begann. "Wir wissen noch nicht, was genau passiert ist", sagt ein sichtlich enttäuschter William Clyde Elliott II. "Ich weiß nicht, wir haben unser Bestes gegeben. Wir hatten wieder so ein tolles Auto und wieder... Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich vermute, versuchen drüber hinwegzukommen und weiterzumachen." Elliott kam nach mehreren unplanmäßigen Boxenbesuchen auf Rang 31 in Kansas.

Nachdem er in der Punktewertung hoffnungslos abgeschlagen ist, muss er in Talladega nun gewinnen, um noch die nächste Chase-Runde zu erreichen. Doch das Restriktor-Rennen auf dem Superspeedway kann zum Glücksspiel werden; in der Regel werden die Rennen auf den letzten paar Hundert Metern entschieden. Sollte er nicht gewinnen, wäre das der erste Rückschlag in einer bisher makellosen Karriere des 20-Jährigen. Die Sprint-Cup-Welt ist hart.

"Ich werde dort mit ganzem Herzen fahren und versuchen zu gewinnen, denn das ist alles, was wir tun können", sagt der Hendrick-Pilot über seine Perspektiven für "Dega". Noch fährt er seinem ersten Sprint-Cup-Sieg hinterher; einen besseren Moment könnte es nun nicht mehr geben. Er übt sich allerdings schon einmal darin, den Worst Case verkaufen zu müssen: "Wir können stolz darauf sein, wie wir uns geschlagen haben. Es gibt halt einfach Dinge, die man nicht kontrollieren kann. Unsere Jungs hätten bessere Resultate verdient. Wir sind am Boden zerstört, aber was soll man machen... Man muss weitermachen."

Dass in Elliott ein künftiger Meister steckt, daran gibt es keinen Zweifel. Aber der ganz große Wurf, den Titel als Rookie zu holen, ist sehr unwahrscheinlich geworden. Da hilft auch aller Zuspruch vom Rennsieger Kevin Harvick wenig: "Chase macht einen guten Job. Er hat ein Meister-Team und -Crew-Chief, die ihm geholfen haben, durch viele Dinge zu gehen." Das bisher härteste "Ding" wird dann wahrscheinlich am kommenden Wochenende auf dem Programm stehen. Außer ihm gelingt das Wunder von Talladega.

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