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Scott Redding

 
Steckbrief
Porträt (Stand: Januar 2017) Scott Redding ist einer der großen Nachwuchshoffnungen der britischen Fans und hat sich mit seinen Leistungen in den kleinen Klassen zu einem populären Fahrer gemacht. Im Jahr 2013 verpasste der Youngster nur knapp den WM-Titel in der Moto2-Klasse. Zur Saison 2014 stieg Redding in die Königsklasse MotoGP auf.

Redding begann 2001 seine Karriere in Großbritannien und fuhr Mini Motos. 2005 wechselte er in eine kleine Serie nach Spanien. Im darauffolgenden Jahr bekam er einen Platz im MotoGP-Akademie-Cup, der von Red Bull gesponsert wurde. Allerdings wurde es keine erfolgreiche Saison. Dennoch war Spanien der Weg für neue Talente. 2007 fuhr er dort in der 125er-Klasse und wurde hinter einem gewissen Stefan Bradl Meisterschaftszweiter.

Der Weg in die WM war geebnet. Mit dem Blusens-Aprilia-Team debütierte Redding 2008 in der 125er-Klasse und konnte sofort beeindrucken. Beim Saisonauftakt in Katar war er der jüngste Fahrer, der sich für einen Startplatz in der ersten Reihe qualifizieren konnte. Mit dem fünften Platz beim Debüt machte Redding sofort auf sich aufmerksam. Der erste große Erfolg gelang auch gleich in der Debütsaison.

Am 22. Juni 2008 kürte sich Redding mit 15 Jahren und 170 Tagen zum jüngsten Grand-Prix-Sieger, als er sein Heimrennen in Donington gewann. Sieg beim erst achten Start. Mit WM-Endrang elf machte sich Redding zudem zum Rookie des Jahres. An diese Erfolge konnte er zunächst nicht anknüpfen. Auch 2009 fuhr er eine Werks-Aprilia im Blusens-Team, doch es wurde nur ein Podestplatz.

Für 2010 wechselte Redding in die neugeschaffene Moto2, denn für die kleinen 125er-Bikes war er mittlerweile zu groß und zu schwer geworden. Bei Marc-VDS fuhr er eine Suter. Es wurde allerdings eine schwierige Saison. Highlights waren Platz drei in Indianapolis und Rang zwei in Australien. In "Indy" war Redding der jüngste Fahrer, der es in der 250er-/Moto2-Klasse auf das Podium schaffte.

In Misano war Redding in den tragischen Unfall von Shoya Tomizawa verwickelt. Der Japaner stürzte, die nachfolgenden Redding und Alex de Angelis konnten nicht ausweichen. Tomizawa verstarb wenig später an seinen Verletzungen. 2011 ging Redding weiterhin mit einer Suter an den Start, kam aber nicht auf das Podest und wurde WM-15. Marc-VDS entschied sich für den Wechsel zu Kalex, denn das deutsche Motorrad ist besser für größere Fahrer geeignet.

Es ging auch aufwärts, denn Redding erzielte im Jahr 2012 Podestplätze in Frankreich, Silverstone, Assen, Aragon und Australien und etablierte sich als Topfahrer. In der WM wurde es Endrang fünf. 2013 startete er schließlich den Angriff auf den WM-Titel. Mit Siegen in Le Mans und Mugello ? seinen ersten in der Moto2 ? zog er in der WM davon. In der zweiten Saisonhälfte kam allerdings Pol Espargaro stark auf und machte Rennen für Rennen Boden gut.

Die Vorentscheidung fiel in Australien, als sich Redding bei einem Trainingssturz verletzte und nicht starten konnte. Auch beim darauffolgenden Rennen in Motegi war er in einen Sturz verwickelt. Espargaro gewann beide Rennen und wurde somit Weltmeister. Redding hat in den kleinen Klassen insgesamt vier Siege, elf weiterer Podestplätze und drei Pole-Positions erobert.

2014 erfolgte der Aufstieg in die MotoGP. Im Gresini-Team fuhr Redding die Production-Honda RCV1000R. Große Erfolge blieben wegen des unterlegenen Materials aus. In seinem Vertrag hatte er für 2015 die Honda RC213V fixiert. Allerdings verließ Redding nach einem Jahr Gresini, das zum Aprilia-Werksteam wurde, und wechselte zurück zu Marc-VDS. Der Rennstall stieg für 2015 in die MotoGP auf und formte ein Team um Redding.

Trotz Werks-Honda verlief die Saison schwierig. Höhepunkt war das Chaosrennen in Misano. Im Regen stürzte Redding früh, wechselte auf das zweite Motorrad und lag hoffnungslos zurück. Das erwies sich aber dennoch als Glücksgriff, denn am Ende wurde er Dritter und stand erstmals in der MotoGP auf dem Podest. Zum Saisonende trennten sich schließlich die Wege von Marc-VDS und Redding. Er wechselte zu Pramac-Ducati und holte 2016 in Assen den dritten Platz ? wieder im Regen!
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Geburtsort Quedgeley (Großbritannien)
Geburtsdatum 15. Januar 1993
Größe 185 Zentimeter
Gewicht 78 Kilogramm
Renningenieur Christian Pupulin
Karriereweg - WM-11. 125er-Klasse, ein Sieg (2008)
- WM-15. 125er-Klasse (2009)
- WM-8. Moto2-Klasse, zwei Podestplätze (2010)
- WM-15. Moto2-Klasse (2011)
- WM-5. Motos-Klasse, fünf Podestplätze (2012)
- Vizeweltmeister Moto2-Klasse, drei Siege (2013)
- WM-12. MotoGP (2014)
- WM-13. MotoGP, ein Podestplatz (2015)
- WM-15. MotoGP, ein Podestplatz (2016)
Karriere in der MotoGP - Gresini-Honda (2014)
- Marc-VDS-Honda (2015)
- Pramac-Ducati (2016-2017)

 

 
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