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Pol Espargaro

 
Steckbrief
Porträt (Stand: Januar 2017) Pol Espargaro zählt zu den schillerndsten Figuren im MotoGP-Fahrerlager. 2014 stieg der jüngere Bruder von Aleix Espargaro in die Königsklasse auf und debütierte für Tech-3-Yamaha. Obwohl er noch jung ist, hat Espargaro schon viele Erfolge in den kleinen Klassen gefeiert. In seiner Vita stehen 15 Siege in den kleinen Klassen und der Moto2-WM-Titel 2013.

Espargaro debütierte im Jahr 2006 in der 125er-Klasse und fuhr die letzten sechs Saisonrennen. Im Campetella-Team vertrat er den verletzten Andrea Iannone auf einer Derbi. Beim Saisonfinale in Valencia beeindruckte er mit dem sechsten Rang. Schon im Frühjahr hatte Espargaro auf sich aufmerksam gemacht: In Barcelona startete er mit einer Wildcard und kam als 13. ins Ziel. Damit war er zu diesem Zeitpunkt der jüngste Fahrer, der je in die WM-Punkte gefahren war. Bei seinem ersten Rennen war Espargaro genau 15 Jahre und 8 Tage alt. 2006 wurde Espargaro außerdem spanischer 125er-Meister.

Im Jahr 2006 absolvierte der Spanier, der immer ein Lächeln im Gesicht trägt, seine erste volle Saison im Campetella-Team. Von der Derbi wurde auf eine Aprilia gewechselt. Von Beginn an konnte er sich in den Top 10 festsetzen. Der Wendepunkt passierte in Estoril, als Espargaro als Dritter zum ersten Mal auf das Podest kletterte. Es fehlten lediglich zwei Zehntelsekunden auf den Sieg. Nach einer Saison wechselte das Team wieder zurück auf eine Derbi.

Im Jahr 2008 holte sich Espargaro seine ersten beiden Pole-Positions (Barcelona & Indianapolis), sowie drei weitere Podestplätze. In Barcelona und Indianapolis wurde er Zweiter. Dennoch fehlte dem Nachwuchstalent Konstanz, weshalb es nur WM-Endrang neun wurde. 2009 feierte Espargaro seine ersten beiden Grand-Prix-Siege: In Indianapolis besiegte er Bradley Smith und in Estoril Sandro Cortese.

2010 zählte Espargaro in der 125er-Klasse zu den WM-Anwärtern. Er holte drei Siege und stand neun weitere Male auf dem Podest. Der Titel ging allerdings an Marc Marquez. Espargaro wurde hinter Nicolas Terol WM-Dritter. Es war seine beste Saison in der Achtelliterklasse. 2011 wechselte Espargaro in die Moto2-Klasse in das Team von Sito Pons und hatte zu Beginn Schwierigkeiten. In jenem Jahr wurde ein Chassis von FTR eingesetzt.

Espargaro lernte aber schnell und fuhr in Indianapolis erstmals auf das Podest. In Sepang holte er sich als Dritter ebenfalls einen Pokal ab. Für 2012 wechselte Pons schließlich zu Kalex. Es war die richtige Entscheidung, denn Espargaro startete mit Platz drei in Katar in die Saison. Anschließend gewann er sein erstes Moto2-Rennen in Jerez. Es folgten noch weitere Siege in Silverstone, Aragon und Australien. Am Ende musste er sich aber Marquez geschlagen geben und wurde Vizeweltmeister.

2013 war Espargaro der große Titelfavorit, doch Scott Redding führte die WM lange an. Erst als sich der Brite in Australien verletzte, schwang das Pendel zu Gunsten von Espargaro um. Mit Siegen in Australien und Japan machte er den Sack zu und kürte sich zum Weltmeister. 2014 musste sich Espargaro erstmals in der Königsklasse beweisen. Er besitzt einen Vertrag direkt mit Yamaha und hat in Zukunft Chancen auf einen Platz im Werksteam.

Espargaro konnte in seiner Rookie-Saison auch überzeugen. Mit WM-Endrang sechs war er nicht nur Rookie des Jahres, sondern auch der beste Privatfahrer. Allerdings blieb ihm der Aufstieg ins Yamaha-Werksteam verwehrt, da Valentino Rossi und Jorge Lorenzo ihre Verträge verlängerten. Espargaro fuhr auch 15 im Satellitenteam Tech 3, doch es wurde eine schwierige Saison. Espargaro kam mit der Yamaha nicht optimal zurecht und stand im Schatten seines Teamkollegen Bradley Smith.

2016 lief es etwas besser, Pol Espargaro beendete die Saison als WM-Achter und war zweitbester Satellitenfahrer. Da klar war, dass er bei Yamaha keine Perspektive hatte, suchte sich Espargaro eine neue Herausforderung. Er einigte sich KTM und wird ab 2017 erneut Teamkollege von Smith sein. Die beiden werden gemeinsam mit der österreichischen Marke versuchen, nach vorne zu kommen.
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Geburtsort Granollers (Spanien)
Geburtsdatum 10. Juni 1991
Größe 171 Zentimeter
Gewicht 64 Kilogramm
Renningenieur Paul Trevathan
Karriereweg - spanischer 125er Meister (2006)
- 9. 125er-Klasse, ein Podestplatz (2007)
- 9. 125er-Klasse, drei Podestplätze (2008)
- 4. 125er-Klasse, zwei Siege (2009)
- 3. 125er-Klasse, drei Siege (2010)
- 11. Moto2-Klasse, zwei Podestplätze (2011)
- 2. Moto2-Klasse, vier Siege (2012)
- Weltmeister Moto2-Klasse, sechs Siege (2013)
- 6. MotoGP-Klasse (2014)
- 9. MotoGP-Klasse (2015)
- 8. MotoGP-Klasse (2016)
Karriere in der MotoGP - Tech-3-Yamaha (2014-2016)
- KTM (2017-2018)

 

 
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