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Maverick Vinales

 
Steckbrief
Porträt (Stand: Januar 2017) Maverick Vinales gilt in der Motorrad-WM als eines der größten Talente. Sein Aufstieg in die MotoGP verlief rasant. Bereits im Alter von drei Jahren fuhr der Spanier seine ersten Minimoto-Rennen. 2002 wechselte Vinales auf die Rundstrecke und fuhr in der katalanischen 50er Meisterschaft. 2007 und 2008 wurde er katalanischer 125er-Meister. Im Jahr 2008 bestritt Vinales auch einige Rennen in der deutschen IDM. 2009 und 2010 ging er schließlich in der spanischen Meisterschaft an den Start. 2009 verpasste Vinales knapp den Titel, den er sich schließlich 2010 holte. Der Weg in die WM war frei.

Vinales machte sich 2011 in der 125er-Klasse auch sofort einen Namen. Beim Debüt kam er als Neunter ins Ziel und schon beim dritten Rennen verpasste der Spanier seinen ersten Podestplatz nur hauchdünn. Dann die Sensation in Le Mans: Vinales fuhr zum ersten Mal in die erste Startreihe und holte sich im Rennen seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Damit war er zum damaligen Zeitpunkt hinter Scott Redding und Marco Melandri der drittjüngste Grand-Prix-Sieger der Geschichte. Später ließ er noch drei weitere Triumphe folgen, vor allem bei den letzten beiden Saisonrennen. Somit beendete Vinales seine Rookie-Saison als WM-Dritter.

Für die neue Moto3-Klasse im Jahr 2012 galt Vinales als Mitfavorit für den WM-Titel und als Speerspitze von Honda. Trotz fünf Siegen in der ersten Saisonhälfte konnte er nicht mit KTM-Werksfahrer Sandro Cortese mithalten. Beim drittletzten Rennen kam der große Eklat: Vinales weigerte sich in Malaysia zu fahren, denn sein Manager informierte ihn nicht über Angebote anderer Teams. Außerdem verwehrte ihm das Blusens-Team den Aufstieg in die Moto2 und soll ihn außerdem langfristig gebunden haben.

Für 2013 wechselte Vinales schließlich zum Calvo-Team und auf eine KTM. Es wurde ein WM-Dreikampf gegen die Markenkollegen Luis Salom und Alex Rins. Mit lediglich zwei Siegen ging Vinales als Außenseiter ins Finale, doch in der letzten Kurve besiegte er Rins und holte sich mit dem Sieg auch den WM-Titel. 2014 stieg Vinales in die Moto2 auf. Auch in dieser Klasse schaffte er rasant den Aufstieg und gewann schon sein zweites Rennen.

Vor allem in der zweiten Saisonhälfte avancierte Vinales zum stärksten Fahrer und holte noch drei weitere Siege. In seinen ersten vier Jahren in der Motorrad-WM wurde er dreimal WM-Dritter und Moto3-Weltmeister 2013. Mit diesen Erfolgen im Gepäck ging es für 2015 in die MotoGP. Suzuki verpflichtete für das Comeback das Toptalent aus Spanien. Der Umstieg in die Königsklasse fiel Vinales nicht schwer. Auf Anhieb wurde er Rookie des Jahres und untermauerte seinen Ruf, ein künftiger Weltmeister zu sein.

2016 machte Vinales mit Suzuki den nächsten Schritt Richtung Spitze. In Le Mans fuhr er erstmals aufs Podest. Dann gewann er sensationell mit einer perfekten Vorstellung in Silverstone. Fortan war der Spanier regelmäßig in der Spitzengruppe zu finden. Die Weichen für seine Zukunft stellte er schon im Frühling. Ab 2017 fährt Vinales bei Yamaha und ist neuer Teamkollege von Valentino Rossi.
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Geburtsort Figueres (Spanien)
Geburtsdatum 12. Januar 1995
Größe 171 Zentimeter
Gewicht 64 Kilogramm
Renningenieur Ramon Forcada
Karriereweg - Spanischer 125er-Meister (2010)
- 3. 125er-WM, vier Siege (2011)
- 3. Moto3-WM, fünf Siege (2012)
- Weltmeister Moto3-Klasse, drei Siege (2013)
- 3. Moto2-WM, vier Siege (2014)
- 12. MotoGP-WM (2015)
- 4. MotoGP-WM, ein Sieg (2016)
Karriere in der MotoGP - Suzuki (2015-2016)
- Yamaha (2017-2018)

 

 
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