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Tech-3-Teamchef: "Mehr Rennen sind gut für Privatteams"

05. Dezember 2017 - 14:50 Uhr

2018 wächst der MotoGP-Kalender auf 19 Rennen an, 2019 sollen es 20 werden - Aus Sicht von Tech-3-Teamchef Herve Poncharal eine durchaus positive Entwicklung

Herve Poncharal
Herve Poncharals Devise: Je mehr MotoGP-Rennen, umso besser
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Mit einem zusätzlichen Rennen auf dem Chang International Circuit in Thailand wächst der MotoGP-Kalender in der Saison 2018 um einen Grand Prix an. Damit stehen insgesamt 19 Rennen auf dem Programm. 2019 könnte der Kalender auf 20 Rennen anwachsen, wenn die neue MotoGP-Rennstrecke in Finnland rechtzeitig fertig wird. Zuletzt war immer wieder von Verzögerungen und finanziellen Problemen zu hören.

Für alle Teams und Fahrer sind schon 19 Rennen eine Herausforderung, nicht nur logistisch gesehen. Schließlich zehren das Reisen und der Wettkampf an den Kräften und Nerven aller. Für kleinere und privat finanzierte Team stellt sich zudem die Frage der Finanzierbarkeit. Doch Herve Poncharal, Teamchef von Tech-3-Yamaha in der MotoGP und eines Moto2-Teams, erklärt, dass nicht die Anzahl der Rennen das Problem ist.

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"Für die Rennen erhält man finanzielle Unterstützung von den Organisatoren der Weltmeisterschaft. Für Tests muss man die Kosten zu 100 Prozent selbst tragen", weiß der Franzose und hat gegen einen volleren Rennkalender deshalb nichts einzuwenden. "Insbesondere die Kundenteams aller Klassen sprechen sich deshalb für mehr Rennen und weniger Tests aus. Zumal uns das mehr Sponsoren verschaffen würde."

Mit dem Grand Prix in Thailand dringe man zum Beispiel in einen starken Markt vor, auch im Motorsportsegment. "Dort können wir potenzielle Investoren finden", blickt Poncharal hoffnungsvoll auf das MotoGP-Rennen in der Region Südasiens. Aus seiner Sicht dürften es in Zukunft gern noch mehr werden: "Unser vertragliches Limit liegt bei 20 Rennen. Das gilt bis 2021. Danach können es mehr als 20 werden."

"Unsere Rede war immer: Wenn wir mehr Rennen haben, dann haben wir auch weniger Tests."
Herve Poncharal

Auf die Frage, ob das für ein Privatteam wie seines etwas Gutes sei, antwortet Poncharal mit einem klaren Ja. "Unsere Rede war immer: Wenn wir mehr Rennen haben, dann haben wir auch weniger Tests. Denn Tests kosten ein Vermögen. Darunter leiden die Teams mit weniger Budget in der Moto3, Moto2 und MotoGP am meisten. Aber wir müssen mitmachen, sondern fallen wir zurück", erklärt der Tech3-Yamaha-Teambesitzer.

"Diesmal haben wir Sepang, Thailand und Katar", zählt er die Tests der Vorsaison 2018 auf. "2019 wird auf das zwei Tests reduziert, weil wir mehr Rennen haben. Wir wollten das schon für dieses Jahr durchsetzen, aber die Werksteams waren dagegen." Nicht nur dort trifft Poncharal auf Widerstand: "Die Teams, die sich am meisten über Budgetprobleme beschweren, setzen sich nicht genug für weniger Tests ein. Oft ist das Gegenteil der Fall."

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