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Yamaha-Duell in Katar: Van der Mark verliert Podest an Lowes

05. November 2017 - 10:10 Uhr

Saisonabschluss auf dem Podest: Yamaha feiert mit Alex Lowes in Katar den dritten Platz, Michael van der Mark muss sich geschlagen geben - und das gleich doppelt

Michael van der Mark, Alex Lowes
Michael van der Mark musste Rang drei im Laufe des Rennens Alex Lowes überlassen
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Doppelausfall am Freitag, Platz drei und vier am Samstag: Für das Yamaha-Werksteam der Superbike-WM endet die Saison 2017 doch noch versöhnlich. Dabei war die Ausgangsposition für das letzte Rennen des Jahres in Katar mit den Startplätzen zehn und zwölf alles andere als ideal. Doch Alex Lowes und Michael van der Mark wollten die Schmach des Vortages vergessen machen und etablierten Yamaha erneut als drittstärkste Kraft im Feld.

"Das erste Rennen war für mich wirklich schwer zu ertragen. Denn ich hatte mich das ganze Wochenende über sehr gut gefühlt", blickt Lowes auf den Freitagslauf zurück. Doch auf Platz drei liegend stürzte der Brite. "In der letzten Kurve unterlief mir ein Fehler, als ich Chaz (Davies, Ducati; Anm. d. R.) folgte. Es war ein Fehler mit schwerwiegenden Folgen." Zwar nahm Lowes das Rennen wieder auf, stürzte wenig später aber erneut und gab auf.

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Im zweiten Lauf wollte der Yamaha-Pilot zurückschlagen. Doch er gibt zu. "Es war mental nicht leicht, im zweiten Rennen zurückzukommen. Ich wusste, dass es von Startplatz zehn schwer werden würde. Auf den ersten sechs Runden fühlte ich mich nicht allzu wohl auf dem Motorrad und verlor nach vorn Zeit. Aber danach wurde es besser." Bereits im vierten Umlauf fand sich Lowes auf Position vier wieder - direkt hinter Teamkollege van der Mark.

Alex Lowes: "Glücklich, die Saison so zu beenden"

In Runde 13 folgte schließlich der entscheidende Angriff. Lowes ging an van der Mark vorbei, der aufgrund eines abbauenden Hinterreifens nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Damit entschied der Brite nicht nur das teaminterne Duell einmal mehr für sich, sondern fuhr auch den vierten Podestplatz seiner Superbike-WM-Saison 2017 ein. Auf die Spitze mit Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) fehlten Lowes am Ende 4,185 Sekunden.

"Es ist fantastisch, auf dem Podium zu stehen. Das Team verdient es", freut sich der Yamaha-Pilot über den erfolgreichen Saisonabschluss. "Ich bin glücklich, die Saison so beenden und mit einem guten Gefühl in den Winter gehen zu können. Das motiviert mich für das nächste Jahr." Dann hofft er auf eine ähnlich starke Formkurve und darauf, Kawasaki und Ducati nicht nur um Podestplätze, sondern auch um Siege herausfordern zu können.

Knackpunkt für die Erfolge in dieser Saison sei die Sommerpause gewesen. "Wir hatten eine Reihe kleinerer Tests und fanden für mich ein wirklich gutes Setting, das mir ein viel besseres Gefühl gab. Es war harte Arbeit gemeinsam mit dem Team. Wir haben uns immer wieder gegenseitig gepusht, um schneller und konstanter zu werden", erklärt Lowes. In der WM ist er als Gesamtfünfter mit 242 Punkten "Best of the rest" und rangiert auch hier vor dem Teamkollegen.

Wird Yamaha 2018 Dauergast auf dem Podium?

Van der Mark kommt als WM-Sechster auf 223 Zähler. Wie im Rennen muss er sich auch hier Lowes geschlagen geben. Zufrieden ist er dennoch: "Im letzten Rennen kämpfte ich lang um einen Podestplatz. Letztlich ist es ein vierter Rang geworden. Aber ich bin glücklich mit den Fortschritten, die das Team gemacht hat. Darauf können wir über den Winter aufbauen", richtet der Niederländer seinen Blick bereits auf die Tests und die Saisonvorbereitung.

Nach zwei Podestplätzen in seinem ersten Jahr bei Yamaha erwartet auch er für 2018 eine Steigerung. "Ich denke, wir sind an einem Punkt, wo wir um das Podium mitkämpfen können", sagt van der Mark. "Natürlich müssen wir sehen, wie es sich mit den neuen Regeln entwickelt. Aber es ist gut, dass unser Motorrad auf jeder Art von Strecke besser und konstanter wird. Wir müssen nur noch ein paar mehr Schritte nach vorn machen."

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