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WSBK Katar: 16. Saisonsieg für Rea, Davies ist Vizeweltmeister

04. November 2017 - 19:58 Uhr

Jonathan Rea gewinnt auch das Finale in Katar und feiert seinen 16. Saisonsieg - Chaz Davies ist mit Platz zwei Vizeweltmeister, Tom Sykes scheidet durch Sturz aus

Jonathan Rea
Mit seinem 16. Saisonsieg stellte Jonathan Rea auch einen neuen Punkterekord auf
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Superbike-Weltmeister Jonathan Rea beendete die Saison 2017 mit Stil. Der Kawasaki-Werksfahrer gewann auch das zweite Rennen auf dem Losail-Circuit in Katar souverän. Mit 556 WM-Punkten stellte Rea auch einen neuen Saisonrekord auf. Der alte Rekord (552 Punkte) stammte von Colin Edwards aus dem Jahr 2002. Beim Finale fiel auch die Entscheidung um die Vizeweltmeisterschaft. Tom Sykes schied schon in der Anfangsphase durch Sturz aus, während Chaz Davies als Zweiter ins Ziel kam. Damit sicherte sich der Ducati-Werksfahrer WM-Platz zwei. Als Dritter kletterte Alex Lowes (Yamaha) auf das Podest.

Rea krönte eine sagenhafte Saison mit seinem 16. Sieg. Nur zweimal sah der Brite im Laufe der 26 Rennen nicht die Zielflagge. Ansonsten stand er immer auf dem Podest. "Es ist unglaublich, ich habe dafür keine Worte", atmet der Champion im Parc Ferme durch. "Der Dank geht an alle, die mich unterstützen. Ich möchte mich vor allem bei meinen Rivalen Chaz und Tom bedanken. Sie motivieren mich, dass ich immer härter arbeite. Ich habe die Saison genossen und freue mich auf 2018. Jetzt möchte ich ein paar Bier trinken und den Moment genießen, denn das passiert nicht alle Tage."

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Das Duell um den Sieg war früh entschieden. Aus der dritten Startreihe kamen Davies und Rea sehr gut weg. Davies schnappte sich schon nach drei Kurven die Führung, Rea war schon Vierter. Am Ende der ersten Runde bremste sich Rea in einem Aufwasch an seinem Teamkollegen Sykes und an Eugene Laverty (Milwaukee-Aprilia) vorbei und war Zweiter. Rasch hatte der Weltmeister die Sekunde Vorsprung von Davies aufgeholt. Sykes spielte in diesem Duell keine Rolle, er flog schon nach wenigen Runden ab und stapfte mit hängenden Schultern davon.

Praktisch gleichzeitig konnte Davies einen heftigen Rutscher mit Glück abfangen. Rea nutzte die Gelegenheit, zog vorbei und hielt Davies bis zum Zielstrich auf Distanz. "Der größte Save, den ich unbedingt halten musste", lacht der Brite. "Ich hatte Glück, dass ich sitzengeblieben bin. Es war so wie gestern ein schwieriges Rennen. Wichtig war, dass ich den zweiten Platz in der Weltmeisterschaft sicherstelle. Damit bin ich sehr zufrieden. Es war eine harte Saison mit Höhen und Tiefen. Wir haben als Team schwierige Zeiten gemeistert, der Blick ist nun auf 2018 gerichtet."

Hinter Davies lieferte sich das Yamaha-Duo ein enges Duell um den letzten Podestplatz. Fünf Runden vor Schluss setzte sich Lowes gegen Michael van der Mark durch. Bis zur Zielflagge konnte Lowes vor ihm Rea und Davies fahren sehen. Yamaha hat im Laufe der Saison deutliche Fortschritte erzielt. "Gestern war ich sehr enttäuscht", denkt Lowes an seine beiden Stürze. "Ich hatte schon gestern die Pace für das Podest. Zum ersten Mal in diesem Jahr waren wir so schnell wie die Spitze. Mit dem heutigen Rennen bin ich sehr zufrieden. Ich war lange hinter Michael, blieb ruhig und kam vorbei. Hoffentlich bin ich im nächsten Jahr öfter vorne dabei."

Xavi Fores (Barni-Ducati) belegte hinter van der Mark den fünften Platz. Enttäuschend war die Vorstellung von Marco Melandri, der im zweiten Rennen nicht auf Touren kam und nur Sechster wurde. Laverty, Sylvain Guintoli (Puccetti-Kawasaki), Leon Camier (MV Agusta) und Roman Ramos (Go-Eleven-Kawasaki) rundeten die Top 10 ab. 16 Fahrer sahen die Zielflagge. Neben Sykes schieden auch Jordi Torres (Althea-BMW) durch Sturz sowie Lorenzo Savadori (Milwaukee-Aprilia) durch technischen Defekt aus. Honda-Pilot Davide Giugliano musste am Samstag wegen einer Magenverstimmung passen.

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