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Suzuki: Fehlentscheidung beim Motor schuld an mieser Saison

05. November 2017 - 14:01 Uhr

Weil sich Suzuki in der MotoGP-Saisonvorbereitung beim 2017er-Motor verzettelte, fuhren Andrea Iannone und Alex Rins hinterher - Davide Brivio erklärt, was schief lief

Andrea Iannone
Andrea Iannone feierte mit Rang vier in Motegi das beste Ergebnis der Saison
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Nach den punktuellen Erfolgen im Vorjahr startete Suzukis MotoGP-Saison 2017 im Nirgendwo. An Podestplätze oder gar einen Sieg, wie in Maverick Vinales mit Suzuki in Silverstone feiern konnte, war nicht zu denken. Neuzugang Andrea Iannone hatte mit der GSX-RR sichtlich zu kämpfen, während MotoGP-Rookie Alex Rins sich verletzungsbedingt gar nicht erst an die neue Maschine gewöhnen konnte.

Erst in Motegi und auf Phillip Island ließen beide ihr Potenzial und das des Motorrads aufblitzen. Im Regen von Sepang zeigte die Formkurve zuletzt jedoch wieder nach unten. Die Probleme, die Suzuki in dieser Saison plagten, waren vielseitig. Teammanager Davide Brivio macht jedoch den Grund allen Übels im Motor aus, wie er im Gespräch mit 'Crash.net' verrät. Hier habe Suzuki sich für die falsche Richtung entschieden.

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"Im Jahr 2016 waren wir bestrebt, unsere Traktionsprobleme in den Griff zu bekommen. Die Traktion am Kurvenausgang war damals einer unserer Schwachpunkte. Deshalb entwickelten wir einen weicheren Motor mit einigen Eigenschaften, die dem Fahrer in diesem Bereich helfen sollten", erklärt Brivio die Herangehensweise in Vorbereitung auf diese Saison. Im November sei die Motorenspezifikation dann in Valencia getestet worden.

Mit 2017er-Motor gingen alte Vorteile verloren

Davide Brivio
Suzuki-Teammanager Davide Brivio gibt zu: "Wir haben einen Fehler gemacht"
© GP-Fever.de

Der Suzuki-Teammanager erinnert sich: "Andrea mochte sie. Auch in Sepang bestätigte Fortschritte, was die Traktion angeht. Doch im Laufe der Saison mussten wir feststellen, dass dieser Motor Probleme in anderen Bereichen mit sich brachte, zum Beispiel am Kurveneingang und in der Kurvenfahrt selbst. Die Vorteile, die wir dort hatten, verschwanden. Das führte auf Strecken, wo diese Punkte besonders wichtig sind, zu Schwierigkeiten."

Es war laut Brivio also eine technische Fehlentscheidung, die unerwartete Probleme verursachte und Suzuki in der Folge so weit zurückwarf. Erst ein privater Test nach dem Großen Preis von Aragon schaffte Abhilfe, was sich schließlich auch in den Ergebnissen niederschlug. "Ich würde sagen, dass die Leistung in Motegi auf unseren Test in Aragon zurückzuführen ist", ordnet Brivio Platz vier und fünf beim Japan-Grand-Prix ein.

"Wir testeten etwas für 2018, nutzten die Zeit aber auch, um einige Einstellungen und Teile zu überprüfen - nichts Neues oder Revolutionäres. Doch es hat mehr Ordnung in unser Paket, die Teile und das Setting gebracht", sagt er weiter. Das habe beiden Fahrern, vor allem aber dem viel kritisierten Iannone, mehr Selbstvertrauen und Zuversicht gegeben. "Ich sah, dass er entspannter war und selbstbewusster in die Zukunft geblickt hat."

Das macht Hoffnung für die kommende Saison, in der Suzuki ins Spitzenfeld vordringen will. Einige Ideen dafür gebe es bereits. "Um zu verstehen, ob sie funktionieren, müssen wir sie testen und prüfen. Alles hängt von einer guten Vorbereitung im Winter ab", weiß Brivio. "Der Aragon-Test war sehr positiv für uns, die Stimmung und Motivation." Ein Fehler wie im Vorjahr soll in jedem Fall nicht noch einmal passieren.

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