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Sieg in Katar: Lucas Mahias ist Supersport-Weltmeister 2017

04. November 2017 - 18:47 Uhr

Mit einem Sieg beim Saisonfinale in Katar kürt sich Lucas Mahias zum Supersport-Weltmeister - Kenan Sofuoglu fährt beim Comeback nach Verletzung auf das Podest

Lucas Mahias
Yamaha-Fahrer Lucas Mahias ist Supersport-Weltmeister 2017
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Der Franzose Lucas Mahias hat sich beim Saisonfinale in Katar zum Supersport-Weltmeister 2017 gekrönt. In einem spannenden Duell setzte sich der Yamaha-Pilot im Zielsprint hauchdünn gegen Jules Cluzel.(Honda) durch. Kenan Sofuoglu (Kawasaki) zeigte bei seinem Comeback nach Beckenbruch eine beherzte Aufholjagd und eroberte noch den dritten Platz. Das war aber zu wenig, um in der Weltmeisterschaft noch eine Trendwende herbeizuführen. Mahias hätte schon ein elfter Platz gereicht.

Mahias hatte vor dem Finale 20 Punkte Vorsprung auf Sofuoglu. Der Franzose sicherte sich am Freitag die Pole-Position und hielt sich im Rennen ständig in der Spitzengruppe auf. "Ich habe gepusht, um zu gewinnen, obwohl das nicht mein Plan war", sagt Mahias. "Ich wollte einfach nur Weltmeister werden. Dann hatte ich auf dem Bike ein sehr gutes Gefühl. Heute war mein Tag! Ich habe gepusht und gegen Jules gekämpft. Mental war es dennoch schwierig. Die Saison mit einem Sieg abzuschließen ist natürlich sehr gut."

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Katar war nach Aragon der zweite Saisonsieg für Mahias. Letztendlich entschied die Konstanz den WM-Titel. Der 28-Jährige hatte nur zwei Ausfälle und stand zusätzlich zu seinen Siegen noch fünf weitere Male auf dem Podest. Auf der anderen Seite war die Saison von Sofuoglu von Verletzungen geprägt. Der fünfmalige Supersport-Weltmeister musste schon die ersten beiden Rennen auslassen, weil er sich im Winter beim Training verletzt hatte. Dann wurde er beim Comeback in Aragon von einem Gegner abgeräumt.

Anschließend setzte Sofuoglu zu einer Erfolgsserie an. Von den nächsten sechs Rennen gewann er fünf und wurde einmal Zweiter. Dann wendete sich das Blatt. Bei einem Sturz in der nassen Superpole in Magny-Cours brach sich Sofuoglu das Becken und verpasste zwei Rennen. Mahias, der schon zu Saisonbeginn die WM-Führung inne hatte, nutzte die Gunst der Stunde und baute sich für das Finale einen fast uneinholbaren Vorsprung von 20 Punkten auf. Mit dem Sieg machte der Franzose den Sack endgültig zu.

Trotz der Niederlage ist Sofuoglu nicht enttäuscht. Das überraschend frühe Comeback und eine beherzte Fahrt auf Platz drei hätten ihm nur die wenigsten zugetraut. "Ich habe die WM heute nicht verloren, weil ich viele Rennen nicht starten konnte", betont der Türke. "Mein Traum war es, das letzte Saisonrennen zu gewinnen. Das Potenzial war da, aber es hat gedauert, bis ich einen Rhythmus gefunden habe. Der Podestplatz ist gut und ich bin WM-Zweiter. Ich bin zufrieden."

Mit dem dritten Platz sicherte Sofuoglu die Vizeweltmeisterschaft vor Cluzel ab. In den beiden Rahmenserien war die Entscheidung schon in Jerez (Spanien) gefallen. Die neue Supersport-300-Klasse blieb bis zum Schluss spannend. Marc Garcia sicherte sich den Meistertitel mit einem Punkt Vorsprung vor seinem Yamaha-Markenkollegen Alfonso Coppola. Auch der Superstock-1000-Cup endete schon in Spanien. Ducati-Pilot Michael Ruben Rinaldi gewann diese Meisterschaft. Zweiter wurde der Türke Toprak Razgatlioglu mit einer Kawasaki.

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