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Lob für Bradl-Ersatz Gagne: "Ziehe meinen Hut vor Jake"

05. November 2017 - 11:19 Uhr

Honda-Ersatzpilot Jake Gagne feiert beim Superbike-Saisonfinale in Katar zwei zwölfte Plätze - Teamchef Ronald ten Kate lobt Flutlichtpremiere des Amerikaners

Jake Gagne
Jake Gagne meistert seine Premiere unter Flutlicht und wird zweimal Zwölfter
© LAT

(Motorsport-Total.com) - An drei Rennwochenenden pilotierte Jake Gagne die Honda Fireblade in der Superbike-WM-Saison 2017. Nach zwei 15. Plätzen bei seinem Debüt in den USA, fuhr er im zweiten Lauf von Magny-Cours erneut in die Punkte und wurde Zwölfter. Beim Saisonfinale in Katar, wo Gagne für den verletzten Stefan Bradl einsprang, egalisierte der US-Amerikaner dieses Ergebnis in beiden Läufen und sicherte dem Team von Ronald ten Kate weitere acht Punkte.

Zwar liegt Honda damit nach einer desaströsen Saison abgeschlagen auf dem letzten Platz in der Herstellerwertung - noch hinter MV Agusta mit Leon Camier, der im kommenden Jahr die Seiten wechseln wird und das Blatt für Honda wenden soll. Teamchef ten Kate äußert sich im Lichte des Saisonabschluss von Gagne dennoch positiv. "Ich ziehe meinen Hut vor seiner Leistung und danke ihm für seinen Einsatz", lobt er den 25-Jährigen.

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"Jake hat es geschafft, sein bestes Superbike-Ergebnis einzustellen. Es war insgesamt eine sehr gute Vorstellung von ihm: Er verbesserte sich in jeder Session und hätte ein Top-10-Resultat erzielen können, wenn er nicht so früh den Kontakt zur Gruppe verloren hätte", analysiert der Teammanager. "Aber wir dürfen nicht vergessen, dass dies erst sein dritter Einsatz ist und der erste unter Flutlicht - auf einer für ihn völlig neuen Strecke."

Giugliano prophezeit: "Dinge werden sich bald bessern"

Jake Gagne
Gagne holte in sechs Superbike-Rennen dieser Saison 14 WM-Punkte
© LAT

Gagne selbst weiß, wo er zu viel Zeit liegen ließ: "Mein Start in das Rennen war recht gut, aber leider kam ich in Kurve zwei von der Ideallinie ab und verlor ein paar Plätze. Das wiederum kostete mich einige Sekunden auf die Gruppe vor mir. Es war schade, denn ich glaube, dass ich an ihnen hätte dranbleiben und um ein besseres Finish kämpfen können. Nichtsdestotrotz bin ich glücklich, weil uns Fortschritte gelungen sind und ich viel gelernt habe."

Die beiden zwölften Plätze in Katar waren für Honda umso wichtiger, nachdem Davide Giugliano das Rennen am Freitag wegen Schaltproblemen aufgeben musste und tags darauf krankheitsbedingt für unfit erklärt wurde. "Es ist eine Schande, dass ich am letzten Rennen nicht teilnehmen konnte, aber leider ging es mir schon seit ein paar Tagen gesundheitlich nicht gut. Am Samstag war ich nicht in der Lage zu fahren", so Giugliano.

Für die Zukunft macht der Italiener der gebeutelten Mannschaft von ten Kate Mut: "Die Jungs haben einen unglaublichen Job gemacht und Ronald hat eine großartige Gruppe von Leuten zusammengestellt. Es war für alle ohne Zweifel ein hartes Jahr, aber ich bin sicher, dass sich die Dinge bald bessern werden und ich denke, dass wir in diesen paar Rennen gute Arbeit mit dem Motorrad geleistet haben und es in eine gute Richtung geht."

Nach einem schwierigen Saisonstart und dem tragischen Unfalltod von Nicky Hayden verletzte sich zuletzt auch noch Stammpilot Bradl und fiel für den Rest der Saison aus. Wie es mit dem Deutschen in der Superbike-WM weitergeht, ist momentan noch unklar. Fest steht, dass Camier im nächsten Jahr für Honda fahren wird. Teamchef ten Kate verspricht: "Wir werden stärker zurückkommen und hoffentlich unsere Lehren aus diesem Jahr ziehen."

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