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Jorge Lorenzo: "Nicht viele Optionen, um Dovizioso zu helfen"

11. November 2017 - 18:37 Uhr

Mit seinem vierten Startplatz war Jorge Lorenzo am Samstag in Valencia trotz Sturz bester Ducati-Pilot - Wie es zum Crash kam und wie er Doviziosos Chancen sieht

Jorge Lorenzo
Jorge Lorenzo will Andrea Dovizioso helfen, aber nicht um jeden Preis
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - Jorge Lorenzo hatte das Zeug für die Pole-Position - oder zumindest die erste Startreihe. Da ist sich der Ducati-Pilot sicher. Doch nachdem er auf Bestzeitkurs in seinem ersten Run des MotoGP-Qualifyings in Valencia stürzte, musste der Spanier zunächst zurück an die Box. Mit der zweiten Maschine ging es wieder auf die Strecke, doch an die Zeiten der Spitze kam der 30-Jährige nicht mehr heran. Am Ende wurde es Startplatz vier.

Auf die Pole-Zeit von Marc Marquez fehlten Lorenzo 0,563 Sekunden. "Ich versuchte, im zweiten Run genauso zu pushen, aber ich hatte keinen Grip am Hinterrad. Ich war eine Sekunde langsamer", erklärt der Spanier. Noch zu Beginn des Qualifyings war er in der Lage, Marquez an der Spitze zu attackieren. Deshalb mutmaßt er auch, dass er unter normalen Umständen mit ihm um die Pole hätte kämpfen können.

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Danach gefragt, ob er ohne Sturz auf dem ersten Platz gelandet werde, antwortet Lorenzo selbstbewusst: "Ich denke, ich hätte es schaffen können. Oder wäre zumindest sehr nah dran gewesen." Doch in Kurve 13 landete er mit seiner Desmosedici im Kiesbett statt auf Position eins. Der Highspeed-Crash ging aber zum Glück glimpflich aus und ließ Lorenzo nach dem Qualifying auch schon wieder scherzen.

Das führte zu Lorenzos Sturz in Q1

"Ich stürze normalerweise nicht so oft, aber wenn ich stürze, dann ist es heftig. Das scheint meine besondere Fähigkeit zu sein", so der Ducati-Pilot. "Es ist einer der schlechtesten Punkte auf dieser Strecke, um zu stürzen - wie schon in Phillip Island." Dort war Lorenzo am Samstagmorgen abgeflogen und ging daraufhin angeschlagen ins Qualifying. Das blieb ihm in Valencia glücklicherweise erspart.

Wie der Sturz zustande kam, weiß Lorenzo genau: "Ich wollte den weichen Vorderreifen für den zweiten Run aufsparen. Also fuhr ich vorne den Medium-Reifen. Ich war etwas zu Beginn des Bremsvorgangs etwas zu gierig, legte mich um ein paar Grad mehr in die Kurve, mit etwas mehr Druck, und das verlor ich die Kontrolle über das Vorderrad." Die Ausgangsposition für Sonntag ist dennoch nicht schlecht.

Schließlich ist Lorenzo als Blitzstarter bekannt und Valencia zählt zu seinen Lieblingsstrecken. Nicht umsonst war er am Samstag bester Ducati-Fahrer vor Wildcard-Pilot Michele Pirro und Teamkollege Andrea Dovizioso, die von den Plätzen sechs und neun ins Rennen gehen. Was eine mögliche Schützenhilfe für Dovizioso angeht, sieht Lorenzo aufgrund dieser Konstellation nicht allzu viel Spielraum.

Hilfe für Dovizioso, aber nicht um jeden Preis

"Man kann bestimmte Dinge tun, aber das ist nicht meine Mentalität", betont er. "Wir müssen richtig handeln, aber es gibt nicht so viele Dinge, die wir tun können. Dovi muss in der ersten Gruppe sein. Wenn dem so sein sollte und nicht so viele Fahrer dort sind und er die Chance auf den Sieg hat... Das wäre ideal für ihn. Natürlich müsste Marc Fehler machen oder Probleme haben. Es ist sehr schwierig."

Bei 21 Punkten Rückstand auf Weltmeister Marquez muss Dovizioso gewinnen, ist aber damit nur dann Titelträger, wenn Marquez im Rennen nicht über Platz zwölf hinauskommt. "Dass das passieren wird, ist unwahrscheinlich. Er müsste schon ein Defekt oder Sturz passieren. Die Chancen von Dovi sind daher gering. Aber in der MotoGP gibt es immer Risiken und auch immer Hoffnung", weiß Lorenzo.

2013 kämpfte er in Valencia noch selbst gegen Marquez um den Titel, damals bei Yamaha. Lorenzo versuchte das Feld von der Spitze aus einzubremsen, um Marquez aus dem Konzept zu bringen. Doch diesmal gebe es dafür keine Grund. "Ich muss versuchen, vorne zu sein", sagt Lorenzo. "Wenn Dovi auch da sein und Marc Probleme haben sollte, werde ich auf die Boxentafel oder mein Dashboard schauen und versuchen, ihm zu helfen."

Marquez sorgt sich derweil nicht, dass die Ducati-Konkurrenz am Sonntag eine ähnliche Strategie verfolgen könnte wie 2013. "Damals war Jorge der Schnellste hier und Dovi hat im Moment nicht die schnellste Pace. Er ist schnell, er ist besser als sein neunter Startplatz, aber er ist nicht der Schnellste. Das Rennen zu verlangsamen, um elf Fahrer nach vorn zu bringen... Ich weiß nicht. Darüber will ich gar nicht nachdenken."

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