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Ducati testet "semi-neues" Bike: "Wir werden schnell sein"

14. November 2017 - 20:59 Uhr

Sehr viel Neues war bei Ducati am Dienstag beim MotoGP-Test nicht zu sehen: Neuer Sitz und Tank bei Lorenzo - Das 2018er-Bike wird erst in Sepang gezeigt

Jorge Lorenzo
Lorenzo fährt am Dienstag in Valencia mit einer "semi-neuen" Desmosedici
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Vergessen sind die Teamorder-Diskussionen und Schlagzeilen über den verlorenen WM-Titel, zwei Tage nach dem Saisonfinale in Valencia saßen Andrea Dovizioso und Jorge Lorenzo bereits wieder auf ihren Desmosedicis. Die "semi-neuen" Bikes hatten am ersten Testtag wenig Neues zu bieten, große Veränderungen seien erst in Malaysia zu erwarten, heißt es von den Italienern. Dennoch geht der WM-Zweite mit einem positiven Gefühl in die Saisonvorbereitung 2018.

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"Wir haben nicht so viel Neues getestet heute", gibt Dovizioso in seiner Medienrunde zu. "Aber die neue Gabel von Öhlins sah gut aus. Wir haben ein paar verschiedene Dinge probiert, um das 2018er-Bike zu verbessern. Es war nichts Großes, aber genug, um den Unterschied zu verstehen." Der Italiener fuhr am ersten Testtag 28 volle Runden, seine Rundenzeit von 1:30.850 Minuten gelang ihm im sechsten von insgesamt zehn Outings. Damit belegte er Rang sieben in der Wertung.

"Ich fühlte mich sehr gut auf dem Bike und war sehr schnell. Auch auf gebrauchten Reifen konnte ich noch niedrige 31er-Zeiten fahren. Das ist das Wichtigste bei so einem Test, und nicht die Bestzeit", betont der 31-Jährige. Das Bike habe sich am Dienstag nicht wirklich gravierend verbessert. Durch die Modifikationen konnte Ducati eher die positiven und negativen Punkte für die Entwicklung der neuen Maschine herausarbeiten.

Verbesserungen bereits für Sepang-Test

Ducati-Teammanager Davide Tardozzi bestätigt dies gegenüber 'MotoGP.com': "Wir haben mit Öhlins an der Aufhängung gearbeitet, vor allem auf der Front. Die Fahrer haben die Verbesserungen auf der neuen Gabel bereits gespürt. Wir verwenden ein paar Teile des Rahmens des kommenden Bikes, das beim Sepang-Test dann kommen wird. Was die Fahrer uns sagen, macht uns zufrieden."

Andrea Dovizioso
Dovizioso fühlt sich nach den ersten Runden auf dem modifizierten Bike wohl
© LAT

Jorge Lorenzo war um zwei Zehntelsekunden langsamer auf seiner schnellsten Runde, eine 1:31.059 Minuten fuhr er. Seine Testzeit aus dem Vorjahr knackte er damit knapp nicht (Valencia-Testtag 1 2016: 1:31.052 Minuten). "Wir konnten in ein paar Bereichen Verbesserungen sehen, in anderen war es schlechter mit diesem semi-neuen Bike. Wir müssen die Vorzüge des alten Bike behalten für den Sepang-Test." 34 Runden spulte Lorenzo am Dienstag insgesamt ab.

Bei der neuen Gabel muss er seinem Teamkollegen widersprechen: "Die neue Öhlins-Gabel gibt mir im Moment keinen klaren Vorteil, daher bevorzuge ich die alte. Daran müssen wir aber noch mehr arbeiten." Lorenzo war außerdem mit neuem Benzintank und neuem Sitz unterwegs. "Ich habe ein paar Vorteile gesehen an manchen Stellen auf der Strecke, in anderen ist es schlechter." Konkreter wurde der Ex-Champion jedoch nicht.

"Werden auch ohne Flügel und Tests stark sein"

Sportdirektor Paulo Ciabatti ergänzt: "Wir werden verschiedene Lösungen testen. Die Motorräder von Dovi und Jorge sind eine Art Hybrid-Maschinen. Es wurden einige Ideen für 2018 verbaut, die wir probieren möchten. Das finale Modell zeigen wir beim Test in Malaysia im Januar." Hauptsächlich konzentrierte man sich auf Chassis-Teile, die schon Casey Stoner in Valencia getestet hat. In Jerez wird Ducati kommende Woche einen Privattest abhalten.

"In Jerez werden wir das Bike nicht so sehr verändern, der Test ist schon in sieben Tagen. Da werden wir nicht viel Neues haben", denkt Lorenzo. Er startet nach Kritik an seinem Verhalten beim WM-Finale voller Selbstvertrauen in sein zweites Ducati-Jahr und richtet seinen Kritikern aus: "Wir hatten die Flügel und Ducati hat gewonnen, als ich noch nicht hier war im Vorjahr. Dann haben sie die verboten. Sie dachten auch, dass Ducati in diesem Jahr so stark ist aufgrund der Tests, dann haben sie die reduziert. Wir sind aber sehr konkurrenzfähig. Auch ohne Flügel und ohne Tests werden wir stark sein."

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