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Nachwuchstalent Tim Georgi hat Kiefer überrascht

11. Oktober 2017 - 10:19 Uhr

Jochen Kiefer analysiert den Gaststart beim Lauf der Junioren-WM in Aragon und stellt besonders Tim Georgi ein sehr gutes Zeugnis aus

Tim Georgi
Nachwuchstalent Tim Georgi empfahl sich beim Gaststart für neue Aufgaben
© Kiefer

(Motorsport-Total.com) - Am vergangenen Wochenende bot das Kiefer-Team den beiden deutschen Nachwuchstalenten Tim Georgi und Dirk Geiger die Chance, ihr Können in der Junioren-WM zu messen. In der hart umkämpften Moto3 konnte sich vor allem Georgi in Szene setzen. Der junge Berliner startete von Position 14 ins Rennen, wurde aber durch einen Zwischenfall mit einem Gegner um ein gutes Ergebnis gebracht. Geiger hatte einige Anpassungsprobleme und wurde durch einen Sturz im Training zurückgeworfen.

Jochen Kiefer, Teammitbesitzer und Technischer Direktor des Teams, zeigt sich mit den Leistungen seiner Junioren zufrieden: "Es hat alles reibungslos funktioniert, obwohl das Team mit der Wahl der Fahrer und den Mechanikern sprichwörtlich erst im letzten Moment zusammengewürfelt wurde. Es war wirklich schön zu sehen, wie die gesamte Mannschaft von Beginn an gut harmoniert hat. Einziger Wermutstropfen war der Donnerstag, als das Wochenende mit zwei Stürzen sehr unglücklich begann."

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"Tim hat sich das linke Knie heftig angeschlagen und Dirks Motorrad wurde schwer beschädigt. Für beide Fahrer waren somit diese so wichtigen Freien Trainings gelaufen. Zum Glück war es bei Tim nicht ganz so schlimm, da er am Freitagmorgen grünes Licht von den Ärzten bekam. Doch Dirk versäumte leider einen weiteren Trainingstag", bedauert Kiefer.

Tim Georgi begeistert Kiefer

Tim Georgi
Bereits beim Wildcard-Start in Brünn konnte sich Tim Georgi in Szene setzen
© GP-Fever.de

"Ab dem freien Training am Freitagvormittag hat Tim einen guten und sauberen Job erledigt. Man muss allerdings dazu sagen, dass ihm die KTM vertraut war und er auch schon Streckenkenntnisse hatte. Trotzdem war seine Steigerung im zweiten Qualifying erstklassig. Mit den Top 10 in einem Qualifying hatten wir uns insgeheim nicht zu hoffen gewagt. Damit hat er uns ehrlich gesagt ein wenig überrascht. Leider hatte er am Sonntag in den ersten Runden etwas Pech, als ihm ein wohl zu übereifriger Fahrer in die Quere kam", erklärt der Kiefer-Teammitbesitzer.

"Für Dirk hingegen war alles komplett neu, angefangen beim Motorrad und seiner Crew, bis hin zu dieser doch recht anspruchsvollen Strecke. Nach mehr oder weniger zwei komplett verlorenen Trainingstagen war es für ihn enorm schwierig, sich an diesem Wochenende zurechtzufinden. Trotzdem hat er sich einigermaßen gut aus der Affäre gezogen. Seine Leistungen geben auf jeden Fall Hoffnung, dass er sich beim nächsten Rennen in Valencia deutlich steigern wird. Außerdem kennt Dirk die Strecke dort bereits, sowie ihm auch die gefahrenen Runden in Aragon mit der KTM helfen werden."

Großes Lob für KTM

Tim Georgi
Tim Georgi und Dirk Geiger mit der KTM-Moto3-Maschine
© Kiefer Racing

Das von KTM bereitgestellte Material war in Aragon über jeden Zweifel erhaben. "Unsere zwei KTMs befinden sich auf dem aktuellsten Stand mit 2017er-Fahrwerken und ebenso mit 2017er-Motoren. Beide Motorräder in unserer Box waren in einem sehr guten Zustand, also top vorbereitet und darüber hinaus auch sehr schnell. Wir bekommen von KTM diesbezüglich sehr gute Unterstützung, sowie auch genügend Ersatzteile mitgebracht worden sind. Im Vorfeld haben wir allerdings nicht damit gerechnet, dass wir einen Rahmen und eine Gabel brauchen werden", kommentiert Kiefer.

"Es war auch ständig ein KTM-Techniker bei uns, der sich immer extrem gut und umsichtig um alles gekümmert hat. Wir sind von dieser Unterstützung seitens KTM sehr, sehr begeistert. Sie haben wirklich super gearbeitet und uns sehr geholfen", bedankt er sich und überlegt, wie er das Leistungsniveau der Junioren-WM im Vergleich zum Northern Europe Cup einschätzt.

"Es ist vielleicht noch etwas zu früh, um auf diese Frage konkreter einzugehen. Doch das Wochenende im Allgemeinen hat gezeigt, dass das Konzept des Northern Europe Cup richtig ist, um junge Rennfahrer für den nächsten Schritt auf ihren Weg in die Weltmeisterschaft vorzubereiten. Die Junioren-WM ist schließlich das Sprungbrett für den Grand-Prix-Sport. Tim hat jedenfalls mit seiner Qualifying-Performance beweisen, dass das Niveau im NEC schon sehr hoch ist", betont Kiefer.

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