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MotoGP-Aufstieg: Morbidelli will als Rookie Zarco nacheifern

30. Oktober 2017 - 10:36 Uhr

Es gibt keinen besseren Weg, um in die MotoGP aufzusteigen: Nach dem Titelgewinn in der Moto2 setzt sich Franco Morbidelli für seine Rookie-Saison hohe Ziele

Franco Morbidelli
Franco Morbidelli gab die WM-Führung nie ab und brachte sie sicher ins Ziel
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Erste Pole-Position, erster Sieg und schließlich der Weltmeistertitel: Für Franco Morbidelli lief es in der Moto2-Saison 2017 wie am Schnürchen. Hatte der Italiener mit brasilianischen Wurzeln bereits im vergangenen Jahr mit acht Podestplätzen auf sich aufmerksam gemacht, startete er beim Saisonauftakt in Katar mit Premieren-Pole und Premieren-Sieg in dieses Jahr. Sieben weitere Siege sollten folgen und am Sonntag der WM-Titel.

Die Entscheidung fiel bereits vor dem Großen Preis von Malaysia, nachdem klar war, dass Morbidellis Verfolger Tom Lüthi aufgrund seines Qualifying-Sturzes am Samstag das Rennen nicht bestreiten kann. Damit war Morbidelli schon vor dem Start des vorletzten Saisonrennens punktemäßig uneinholbar. Mit seinem dritten Platz in Sepang steht der Kalex-Pilot nun bei 288 Zählern, Lüthi kommt auf 243.

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"Mir tut es wirklich leid für Tom", sagte Morbidelli nach seiner Krönung. "Es wäre toll gewesen, mit ihm hier um den Titel zu kämpfen. Aber so ist das im Rennsport. Man kann sich immer verletzen. Es ist schade, dass ihm das passiert ist. Nichtsdestotrotz freue ich mich über meinen Titel." An den Moment, in dem er von seinem vorzeitigen Titelgewinn erfuhr, erinnert sich der 22-Jährige gut, auch wenn die Freude nur kurz währte.

Morbidelli: "Ging einen anderen Weg als die meisten"

Franco Morbidelli
Den Titelgewinn feierte Morbidelli auf dem Podest in Sepang ausgiebig
© LAT

"Die Euphorie am Morgen hielt nicht lange an, vielleicht drei, vier Sekunden. Ich war natürlich glücklich, als ich hörte, dass ich Weltmeister bin. Aber dann kam der Druck des Wochenendes zurück und all die Gedanken, die einem so durch den Kopf gehen", gibt Morbidelli zu. "Ich war relativ schnell wieder auf das Rennen fokussiert. Aber es ist wahr, ohne den Druck der WM fährt man besser, irgendwie flüssiger."

Zwar war gegen die starken KTMs an diesem Sonntag kein Kraut gewachsen. Dennoch konnte Morbidelli seinen Titel mit einer ausgiebigen Champagner-Dusche auf dem Podest feiern. Er ist der erste Italiener, der seit Marco Simoncelli 2008 den Titel in der Moto2 feiern konnte, und der erste Pilot seit Hiroshi Aoyama 2009, der die mittlere Klasse für sich entschied, ohne zuvor in der 125er-Kategorie beziehungsweise Moto3 gefahren zu sein.

Denn anders als die meisten seiner Fahrerkollegen stieg Morbidelli im Jahr 2014 direkt in die Moto2, nachdem er 2013 bereits drei Rennen als Gaststarter auf einer Suter bestritten hatte. Es war auch das Jahr, in dem er den Meistertitel im FIM Superstock 600 Cup feierte. Darauf folgten zwei Saisons als Moto2-Stammpilot bei Italtrans-Racing auf Kalex. 2016 wechselte der Italiener schließlich zu Marc VDS, wo seine Erfolgsgeschichte begann.

Rookie-Saison in der MotoGP: So stark wie Zarco?

"Ich bin nicht den Weg gegangen, den die meisten gehen", weiß der Moto2-Weltmeister. "Ich kam aus einer anderen Welt. Das war zu Beginn hart. Wir wussten nicht, ob der Schritt der richtige war. Aber dieser Titel beweist es." Elf Podestplätze in 17 gefahrenen Rennen geben ihm Recht. Mit acht Siegen stellte er Johann Zarcos Bestmarke aus dem Jahr 2015 ein. Marc Marquez' Rekord von neun Siegen (2012) könnte noch fallen.

Gegen beide wird Morbidelli in der kommenden MotoGP-Saison kämpfen. Denn dann steigt er in die Känigsklasse auf und wird Teamkollege von Tom Lüthi, der die Moto2 ebenfalls verlässt, um in der MotoGP bei Marc-VDS-Honda anzudocken. "Das wird mit Sicherheit interessant", kommentiert Morbidelli die Tatsache, dass er dann eine Garage mit seinem ehemals größten Widersacher in der Moto2 teilen wird.

"Ich werde versuchen, von ihm zu lernen, jetzt wo ich mir seine Daten anschauen kann. Er hat viel Erfahrung nach all den Jahren in dieser Weltmeisterschaft", sagt Morbidelli. Und auch von Zarco will er sich etwas abschauen. Der Franzose legte bei Tech-3-Yamaha eine starke Rookie-Saison hin, an der sich andere nun messen lassen müssen. Zweimal stand er auf dem Podium, kaum ein Rennen beendete er außerhalb der Top 10.

Das bringt auch Morbidelli ins Schwärmen: "Johann ist ein toller Fahrer mit großartigen Fähigkeiten und zudem noch ein guter Kerl. Ich kenne ihn schon lange und mag ihn sehr. Ich hoffe, dass ich ihm nacheifern kann." Unterstützung dürfte er dabei auch von Mentor Valentino Rossi bekommen. Schließlich ist Morbidelli seit Jahren Teil der VR46 Riders Academy - und der erste Rossi-Schüler, der in die MotoGP aufsteigt.

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