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WSBK-Test: Rea mit 2018er-Kawa, Razgatlioglu beeindruckt

19. September 2017 - 08:49 Uhr

Jonathan Rea fährt in Portimao mit der 2018er-Maschine Bestzeit - Toprak Razgatlioglu behauptet sich in den Top 4 - Neue Teile bei Yamaha und Aprilia

Jonathan Rea
Kawasaki-Pilot Jonathan Rea war erneut deutlich schneller als seine Gegner
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Nach dem zehnten WSBK-Rennwochenende der laufenden Saison hatten die Fahrer und Teams in Portimao die Chance, am Montag weitere Erfahrungen zu sammeln. Aber lediglich zwölf Piloten nahmen diese Gelegenheit wahr und drehten auf der Berg- und Talbahn ihre Runden. Wenig überraschend war es Portimao-Sieger Jonathan Rea, der die Bestzeit fuhr.

Der Brite benötigte mit seiner Kawasaki beim schnellsten Umlauf 1:42.313 Minuten. Insgesamt 53 Runden drehte der Weltmeister, der erstmals mit der 2018er-Maschine Erfahrungen sammelte. Zudem tüftelte Rea mit seiner Crew an der Abstimmung der ZX-10RR. Teamkollege Tom Sykes fehlte nach seiner Hand-Operation.

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Hinter Rea folgten die beiden Werks-Ducatis. Chaz Davies lag vier Zehntelsekunden zurück und beschäftigte sich am Montag mit der Elektronikabstimmung seiner Panigale. Aber auch die Arbeit mit den Reifen stand bei Ducati im Fokus, um für die restlichen Rennwochenenden besser gerüstet zu sein.

Starkes Debüt von Razgatlioglu

Toprak Razgatlioglu
Toprak Razgatlioglu kämpft 2017 um den Titel in der Superstock-1.000-Klasse
© Kawasaki

Eine beeindruckende Vorstellung gelang Superstock-Pilot Toprak Razgatlioglu, der in Portimao das WSBK-Motorrad testen durfte. Der Puccetti-Pilot verlor weniger als eine Sekunde auf Rea und behauptete sich in den Top 4. Der Türke erhielt ein Lob von Markenkollege Rea und empfahl sich für die kommende WSBK-Saison. Er ist ein heißer Anwärter auf einen Platz im Puccetti-WSBK-Team.

Hinter Razgatlioglu folgten die Milwaukee-Aprilia- und Crescent-Yamaha-Piloten. Eugene Laverty (Aprilia) beschäftigte sich fieberhaft mit gebrauchten Reifen. Beim Rennwochenende fielen die Aprilia-Piloten gegen Rennende zurück, da die RSV4 mit gebrauchten Reifen deutlich langsamer war als die Konkurrenz.

Die beiden Yamaha-Piloten folgten hinter Laverty auf den Positionen sechs und sieben. Michael van der Mark und Alex Lowes erhielten von Yamaha neue Teile, die sie am Rennwochenende aus Zeitmangel nicht testen konnten. Lorenzo Savadori belegte Platz acht und sorgte zu Beginn des Tests für eine Unterbrechung. Die Aprilia des Italieners erlitt in Kurve neun ein technisches Problem.

Honda weit abgeschlagen

Davide Giugliano
Honda-Pilot Davide Giugliano beendete den Test auf der letzten Position
© Honda Pro Racing

BMW war mit Jordi Torres und Testpilot Michel Fabrizio vertreten. Torres stürzte in Kurve neun und verletzte sich dabei. Der Sturz wurde durch einen Elektronikfehler verursacht und sorgte für eine Unterbrechung. Torres konnte trotz Schmerzen weiterarbeiten und beschäftigte sich mit den verschiedenen Reifenmischungen.

Honda testete nur mit einem Fahrer: Davide Giugliano kehrte zurück und drehte 61 Runden. Der Italiener lag mehr als drei Sekunden zurück, obwohl er in der Vergangenheit sehr gut in Portimao zurechtkam. Im Magny-Cours wird er die zweite Fireblade pilotieren.

Die Testzeiten aus Portimao:
1. Jonathan Rea (Kawasaki) 1:42.313 Minuten (53 Runden)
2. Chaz Davies (Ducati) 1:42.711 (64)
3. Marco Melandri (Ducati) 1:43.017 (65)
4. Toprak Razgatlioglu (Puccetti-Kawasaki) ZX-10RR 1:43.249 (62)
5. Eugene Laverty (Milwaukee-Aprilia)1:43.257 (71)
6. Michael van der Mark (Yamaha) 1:43.330 (83)
7. Alex Lowes (Yamaha) 1:43.517 (46)
8. Lorenzo Savadori (Milwaukee-Aprilia)1:43.588 (54)
9. Jordi Torres (Althea-BMW) 1:43.602 (70)
10. Riccardo Russo (Pedercini-Kawasaki) 1:44.074 (82)
11. Michel Fabrizio (Althea-BMW) 1:45.446 (69)
12. Davide Giugliano (Honda) 1:45.577 (61)

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