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KTM: Mika Kallio setzt Bradley Smith weiter unter Druck

25. September 2017 - 17:57 Uhr

Während Bradley Smith in Aragon leer ausgeht, behauptet sich Mika Kallio lange in den Top 10: Der Finne hofft auf mehr Einsätze in der kommenden Saison

Mika Kallio
KTM-Testpilot Mika Kallio wünscht sich mehr Renneinsätze
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - Knapp 20 Sekunden trennten Mika Kallio beim Rennen von KTM-Stammpilot Bradley Smith. Erneut ließ der Testpilot den routinierten Stammfahrer alt aussehen und empfahl sich damit für weitere Einsätze. Am Ende landete Kallio auf Position elf und kassierte fünf WM-Punkte. Smith ging leer aus. Als 19. war der Brite etwa zehn Sekunden von einer Top-15-Platzierung entfernt.

In der Fahrerwertung gerät der Stammpilot damit stark unter Druck. Bei 14 Rennen sammelte Smith magere 14 Punkte. Kallio fuhr bei zwei von drei Wildcard-Einsätzen in die Punkte und hat durch die starken Ergebnisse in Spielberg und Aragon elf Punkte auf seinem Konto.

"Es wäre schön gewesen, in die Top 10 zu fahren, wie in Österreich. Jetzt haben wir das um eine Position verpasst, aber das ist nicht schlimm", kommentiert Kallio den elften Platz in Aragon. "Mit dem Ergebnis bin ich richtig, richtig zufrieden, besonders mit dem ersten Teil des Rennens. Die erste Hälfte war richtig gut, auch von den Rundenzeiten her - da waren wir sogar an den Zeiten der Spitze dran."

Kallio mischt in der Verfolgergruppe mit

Mika Kallio
Mika Kallio: "Mit dem Ergebnis bin ich richtig, richtig zufrieden"
© GP-Fever.de

"Der Rückstand auf die Spitze war richtig, richtig gering in den ersten zehn, zwölf Runden. Aber danach haben wir noch Probleme. Es geht darum, den Reifen länger zu schonen, daran müssen wir arbeiten. Besonders ich hatte dann Probleme, etwas mehr als Pol (Espargaro) sogar", gesteht der KTM-Testpilot.

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Auch Smith kämpfte in Aragon mit den Reifen. Der Brite entschied sich für die Medium-Mischung. "Aufgrund des schlechten Qualifyings habe ich mir gedacht, dass die einzige Möglichkeit, etwas Boden gut zu machen, der Medium-Hinterreifen wäre. Ich bin gut gestartet und war dann nur drei Motorräder hinter Pol, also dran am Geschehen", berichtet der Brite.

"Aber in Runde 6/7, als der Reifen richtig zu funktionieren anfing und die Zeiten in den Bereich von 1:49er-Zeiten kamen, ab da wurde es schlimm", erklärt Smith. "Aufgrund der Umstände aber musste ich dieses Risiko eingehen. Ich wusste, dass ich da dieses Wochenende einige Abstriche machen muss, wenn ich die gleichen Reifen wie die anderen fahre."

Smith macht die Reifenwahl verantwortlich

Bradley Smith
Bradley Smith kam mit 36 Sekunden Rückstand ins Ziel
© KTM

"In Silverstone bin ich das Risiko nicht eingegangen und habe mich am Ende darüber geärgert, heute habe ich es probiert und es hat auch nicht funktioniert", ärgert sich Smith. "Ab Runde sechs oder sieben war der Reifen hinüber, ist durchgedreht und ich bin einfach nicht mehr vorwärts gekommen. Wenn es nicht vorwärts geht und alles durchdreht, dann verlierst du hier zwei, drei km/h und dort zwei, drei km/h."

Durch Kallios starke Ergebnisse gerät Smith immer weiter unter Druck. Der Finne wünscht sich mehr Rennstarts. Die laufende Saison hat er aber bereits abgehakt. Wann gibt es weitere Einsätze? "Da müssen wir die großen Chefs fragen. KTM denkt gerade darüber nach, mir noch ein paar Wildcards zu geben", bemerkt er.

"Erst waren ja nur Deutschland und Österreich geplant, aber nach Österreich haben wir uns überlegt, dass ich hier ja auch fahren kann. Ich glaube, dass das jetzt der letzte Einsatz für diese Saison war, hoffe aber, dass nächstes Jahr mehr kommt", kommentiert Kallio. "Im vergangenen Jahr und auch in diesem Jahr habe ich die ganze Zeit gesagt, dass ich gern wieder Einsatzfahrer wäre, das ist mein Wunsch. Wir müssen jetzt sehen, was passiert. Aber klar würde ich gern zurück kommen."

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