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Jonathan Rea am Ziel: Rennsieg und WM-Titel 2017

30. September 2017 - 14:17 Uhr

Kawasaki-Pilot Jonathan demontiert die Konkurrenz im ersten Superbike-WM-Rennen in Magny-Cours: Vorzeitiger Titelgewinn 2017 für den Briten

Jonathan Rea
Drei Superbike-WM-Titel in Folge: Jonathan Rea schreibt Geschichte
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Jonathan Rea hat sich vorzeitig den Titel in der Superbike-Weltmeisterschaft (WSBK) 2017 gesichert! Der Kawasaki-Star holte die entscheidenden Punkte im Rahmen einer unvergleichlichen Siegesfahrt im ersten von zwei Rennen in Magny-Cours. Der Brite, der bereits zuvor alle Sessions souverän bestimmt hatte, ließ der Konkurrenz auch im ersten Wertungslauf nicht den Hauch einer Chance. Am Ende hatte Rea einen Vorsprung von 16,3 Sekunden.

"Mir fehlen die Worte. Man opfert so viel von seinem Leben für diesen Sport. Wenn dann so etwas dabei herauskommt, dann ist es einfach nur überwältigend", so der nun dreimalige WSBK-Champion. "Dass ich den Titel mit einem Sieg, ausgerechnet mit meinem 50. Rennsieg in der Superbike-WM, einfahren konnte, war mir wirklich wichtig. Das hat mir bei den Titelgewinnen zuvor nämlich nicht so gefallen, dass es mir nicht gelungen ist."

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Rea hatte bereits vor dem ersten Rennen in Magny-Cours gesagt, dass er nicht an die bevorstehenden Titelfeierlichkeiten denke, sondern nur an einen Erfolg im Rennen. Entsprechend konzentriert startete der Brite in den Lauf. Bei anfangs nassen, später abtrocknenden Bedingungen auf der Strecke, waren die Konkurrenten chancenlos. Schon nach zwei Runden hatte der Nordire satte 3,6 Sekunden Vorsprung auf die Verfolger Tom Sykes (Kawasaki) und Chaz Davies (Ducati).

Große Finalshow von Marco Melandri

Während die beiden Kampfhähne auf den Plätzen zwei und drei keine saubere Linie fanden, konnte Rea an der Spitze souverän auf und davon fahren. Die Rangeleien auf den weiteren Podestplätzen hatten frühe Konsequzenzen: Davies ruinierte sich schnell seine Reifen und war anschließend nur noch Opfer. Der Ducati-Pilot wurde im weiteren Verlauf des Rennens auf Rang zehn durchgereicht. Genau den gegenteiligen Weg nahm Markenkollege Marco Melandri.

Marco Melandri
Beeindruckender Auftritt und Kampf: Kluge Fahrt von Ducati-Pilot Marco Melandri
© LAT

"Ich hatte einen guten Start, es ging immer weiter nach vorn. Ich bin richtig zufrieden mit dem Ergebnis. Man darf eines nicht vergessen: Ich bin heute zum ersten Mal mit diesem Bike bei solchen Bedingungen gefahren", freut sich Melandri über Platz zwei. Der Ducati-Pilot teilte sich seine Pneus klug ein, holte im letzten Renndrittel konstant auf Tom Sykes auf und schnappte sich den Briten kurz vor Schluss. Zuvor hatte es sogar eine kleine Berührung gegeben.

"Unsere Bikes haben uns in Kurve 3 geküsst", erklärt Sykes nach dem verlorenen Duell. "Schade, dass ich Platz zwei nicht halten konnte. Auf der anderen Seite: Hätte mir jemand vor zwei Wochen ein solches Ergebnis angeboten, hätte ich sofort eingeschlagen, denn die Verletzung bringt wirklich heftige Schmerzen." Der Kawasaki-Mann hatte sich beim vergangenen Rennwochenende in Portugal zahlreiche Verletzungen an der rechten Hand zugezogen.

Van der Mark mit starker Aufholjagd

Hinter den Top 3 setzte sich Leon Camier einmal mehr bestens in Szene. Der MV-Augusto-Mann brachte sich im Verlauf des Rennens immer weiter in Richtung Spitze, konnte letztlich aber nicht ganz in Podestnähe kommen. Kleiner Trost: Der Brite wird im morgigen Lauf von der Pole-Position starten dürfen. Die erste Reihe teilt er sich dann mit Alex Lowes (Yamaha) und Eugene Laverty (Aprilia), die heute die Ränge fünf und sechs für sich verbuchen konnten.

Nach einem sensationellen zweiten Platz in der Superpole wurde Leandro Mercado (Aprilia) im Rennen wieder in die Realität zurückgeholt. Der Argentinier konnte sich nicht lange in der Spitzengruppe halten, aber letztlich doch eine soliden siebten Rang einfahren. Die Top 10 komplettierten Davide Giugliano (8./Honda), Mark van der Mark (9./Yamaha) und Chaz Davies (10./Ducati). Vor allem der Niederländer bot dabei eine unfassbare Show.

In der ersten Runde war van der Mark beim Herausbeschleunigen aus der fünften Kurve etwas zu ungeduldig gewesen. Im Zeitlupentempo rutschte ihm das Hinterrad weg. Das havarierte Bike riss auch noch Xavi Flores (DNF/Ducati) von seiner Maschine. Mit einem erheblich beschädigten Bike schaffte der Yamaha-Mann jedoch noch eine fulminante Aufholjagd. Van der Mark machte in der zweiten Rennhälfte zehn Plätze gut. Bradl-Vertreter Jake Gagne (Honda) schied kurz vor Ende aus. Der ehemalige "Regengott" Anthony West (18./Kawasaki) wurde überrundet.

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