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Honda: Neue Hoffnung durch Takumi Takahashi

15. September 2017 - 12:49 Uhr

Takumi Takahashis Feedbacks für das Honda-WSBK-Team von großer Bedeutung, denn der Japaner kennt die Fireblade wie kein zweiter Fahrer

Takumi Takahashi
Takumi Takahashi kennt die aktuelle Honda Fireblade wie kein zweiter Fahrer
© HRC

(Motorsport-Total.com) - Mit Takumi Takahashi präsentiert das Honda-WSBK-Team von Ronald ten Kate am Wochenende den dritten Ersatzfahrer für Nicky Hayden. Nachdem Jake Gagne und Davide Giugliano die zweite Honda übernahmen, steuert Takahashi in Portimao die Fireblade und soll Honda dabei helfen, das WSBK-Motorrad zu verbessern. Auch Stefan Bradl ist auf Takahashis Feedbacks gespannt. Gespannt sein darf man, wie gut der Japaner mit dem holländischen Team zusammenarbeitet. Die Englischkenntnisse des HRC-Testfahrers sind extrem begrenzt.

Honda-Europa-Manager Marco Chini ist dennoch überzeugt, dass der langjährige Honda-Testfahrer eine große Hilfe sein wird: "Wir sind sehr froh, dass Takumi für uns fährt. Wir sind gespannt, welches Potenzial er in der Superbike-WM hat und welche Feedbacks er zum Motorrad abgibt", erklärt Chini gegenüber 'WorldSBK.com'.

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"Takumi ist der Fahrer, der mit der Fireblade die meiste Erfahrung hat. Er ist ein HRC-Fahrer und kennt auch das Vorgängermodell. Mit dem aktuellen Modell kommt er sehr gut zurecht. Seine Feedbacks sind sehr wichtig für uns", betont Chini, der bedauert, dass Takahashi nicht alle vier ausstehenden Rennwochenenden bestreiten kann. In Portimao und Jerez pilotiert der Japaner die Fireblade. Für Magny-Cours und Losail musste Honda einen anderen Fahrer verpflichten.

Davide Giugliano
Ex-Ducati-Pilot Davide Giugliano fährt in Magny-Cours und in Losail
© Honda Pro Racing

"Bei den ausstehenden Rennwochenenden springt Davide Giugliano für Takumi Takahashi ein, wenn die Termine mit denen der Japanischen Meisterschaft kollidieren", stellt Chini klar. Bremst das ständige Austauschen der Fahrer nicht die Entwicklung? "Alle Fahrer sind extrem wichtig für die Entwicklung. Durch die unterschiedlichen Fahrstile erhalten wir mehr Informationen. Dadurch können wir die Entwicklung beschleunigen", kommentiert Chini.

Die laufende Saison verlief für Honda bisher überhaupt nicht nach Plan. Die Ten-Kate-Crew würde das Jahr am liebsten abhaken und sich auf 2018 konzentrieren. "Es war aus verschiedenen Gründen eine sehr schwierige Saison für uns. Durch die engere Verbindung mit Japan können wir unseren Standpunkt genauer definieren und die nächsten Schritte planen", bemerkt Chini zuversichtlich.

Mehr HRC-Support sollte auch Stefan Bradl animieren, die Arbeit mit der Ten-Kate-Crew fortzusetzen. Bisher wurde aber noch kein Vertrag vereinbart. "Im Moment führen wir noch Gespräche. Es gibt noch keine Entscheidungen, doch diese werden bald getroffen, denke ich", so Chini.

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