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Honda in Aragon Favorit: Pedrosa findet zu seiner Regen-Pace

22. September 2017 - 18:01 Uhr

Dani Pedrosa holt sich im zweiten Training in Aragon die Tagesbestzeit und beweist, dass er auch im Nassen schnell ist - Marc Marquez entspannt und selbstbewusst

Daniel Pedrosa
Dani Pedrosa konnte in Aragon beweisen, dass er im Regen doch schnell sein kann
© Repsol

(Motorsport-Total.com) - Für Honda verlief der Trainingsauftakt in Aragon zufriedenstellend. Dani Pedrosa sicherte sich in 1:59.858 Minuten die Bestzeit, Marc Marquez wurde Vierter mit 0,601 Sekunden Rückstand. Bei nasser Strecke lag die RC213V gut auf dem fünf Kilometer langen Kurs. Der WM-Führende betonte zwar die Wichtigkeit der gesammelten Kilometer, musste aber zugeben, dass diese wenig Aussagekraft für die kommenden, wohl trockenen, Tage haben.

"Natürlich war es wichtig heute zu fahren, weil wir ein Gefühl für diese Bedingungen bekommen haben. Aber morgen und am Sonntag soll es trocken bleiben. Es ist also schwierig, aus den Daten etwas abzuleiten", gab der Spanier zu bedenken. Er konnte im ersten und zweiten Training insgesamt 16 Runden abspulen. Dabei sei er kein allzu großes Risiko eingegangen, betont der fünffache Weltmeister.

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Ähnliches gab der Tagesschnellste zu Protokoll. Pedrosa war insgesamt 18 Runden unterwegs: "Zumindest konnten wir ein paar Runden fahren, um die Strecke kennenzulernen. Morgen Vormittag wird eine wichtige Session sein. Es wird vor allem wichtig sein, einen guten Rhythmus zu haben. Wir müssen allerdings die Slick-Reifen in kürzerer Zeit kennenlernen."

Marc Marquez
Marc Marquez liegt am Freitag 0,6 Sekunden hinter seinem Teamkollegen
© GP-Fever.de

Am Samstag sollen sich die Bedingungen bessern, Marquez könnte dadurch einen kleinen Vorteil haben. Bei weniger Vorbereitungszeit auf Qualifying und Rennen könnte der Favorit auf seiner Paradestrecke auftrumpfen. Immerhin holte er bei sieben Teilnahmen sechsmal die Pole-Position, dreimal konnte er gewinnen. "Morgen starten wir vielleicht im Trockenen und ich habe Probleme", scherzte der 24-Jährige.

Er wirkte dennoch sehr selbstsicher: "Normalerweise fühle ich mich gut auf diesem Kurs. Hoffentlich ist das im Trockenen diesmal auch so. Seit dem Beginn fühle ich mich im Nassen gut." Dennoch prophezeite er einen stressigen Samstag: "Das dritte Training wird wie ein Qualifying-Training ablaufen." Immerhin haben es viele Favoriten bisher nicht in die Top 10 für das Q2 geschafft. "Zur gleichen Zeit muss man das Bike abstimmen und die Reifen testen."

Teamkollege Pedrosa war außerdem froh, dass er so schnell wieder zu seiner alten Form gefunden hat, nachdem er in Misano bei Regen keine Chance hatte. Wie kam es zur Wandlung? "Ich kann es nicht erklären. Das Bike, die Reifen und der Fahrer sind immer noch gleich. Der einzige Unterschied ist die Strecke, und die Oberfläche. Es war schade, dass ich in Italien so schrecklich abgeschnitten habe. Wir wissen jetzt aber, dass wir schnell sein können." Pedrosa bekam keine Temperatur in die Regenreifen und musste sich mit Rang 14 begnügen.

"Wenn es das nächste Mal passiert, dann ist das zumindest kein Fehler des Fahrers oder der Mechaniker. Es wird externe Gründe haben. Es hat mich in Misano sehr überrascht, dass ich den Reifen nicht richtig aufwärmen konnte." Nun konnte er sich aber beweisen, dass er auch im Regen schnell fahren kann. (Zum FP2-Ergebnis!)

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