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Anthony West: "Habe wie ein Zigeuner gelebt"

28. September 2017 - 10:25 Uhr

Nach zwei verrückten Jahren erhält Anthony West bei Puccetti-Kawasaki eine neue Chance - Der ehemalige MotoGP-Werkspilot möchte sich für 2018 empfehlen

Anthony West
Anthony West möchte seine Rennsport-Karriere unbedingt fortsetzen
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Die Karriere von Anthony West hielt zahlreiche Höhen und Tiefen bereit. In den beiden vergangenen Jahren versuchte der zweifache Grand-Prix-Sieger, sich vom Aus in der Moto2-WM zu rehabilitieren und fuhr in vielen verschiedenen Meisterschaften die unterschiedlichsten Motorräder. In der laufenden Saison konzentrierte sich West auf das eigene Supersport-WM-Projekt, erhielt vor dem Rennwochenende in Portimao aber die Chance, auf die er lange Zeit hoffte: einen Platz in der Superbike-WM. Bei den ausstehenden Rennen möchte sich der ehemalige MotoGP-Werkspilot für 2018 empfehlen. Der Traum ist es, als Stammpilot anzutreten.

Die Saison 2017 begann für West auf Phillip Island. Beim WSBK-Event in Australien ging der Lokalmatador als Wildcard-Starter mit einem eigenen Team an den Start. Einige Freunde halfen ihm als Mechaniker. Technische Probleme überschatteten das Wochenende, doch schlussendlich schaffte es West aufs Podium und überlegte, die Saison zu komplettieren.

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Mit Platz drei beim WM-Lauf rechnete niemand. "Das schenkte uns Zuversicht, weiterzumachen. Die Leute motivierten mich, nach Europa zu kommen", erklärt er gegenüber 'WorldSBK.com'. "Ich versuchte, Teammanager und Fahrer zu sein und nebenbei Sponsoren zu finden. Die Rolle des Fahrers liegt mir besser als die des Teammanagers. Es war schwierig, die Saison durchzuplanen. Ich stieß auf viele Probleme", gesteht der Überlebenskämpfer.

Anthony West
Als Ersatz für Randy Krummenacher gelang in Portimao ein positiver Einstand
© Kawasaki

Als klar war, dass Puccetti-Kawasaki-Pilot Randy Krummenacher für den Rest der Saison ausfällt, erhielt West eine neue Chance. "Es ist toll, für Puccetti zu fahren - ein professionelles Team. Ich kann mich jetzt aufs Fahren konzentrieren. Ich genieße es zudem mehr, ein Superbike zu fahren als eine 600er", berichtet der ehemalige Supersport-Pilot, der in Kauf nahm, eine gute Platzierung in der 600er-Klasse aufzugeben.

Das Risiko muss sich lohnen. In der WSBK sollen gute Ergebnisse folgen. "Alles andere als Top-10-Platzierungen sind nicht akzeptabel", betont West, der 2016 mit Pedercini erste Erfahrungen in der WSBK sammelte. "Im vergangenen Jahr fuhr ich einige Rennen in der Superbike-WM und landete konstant auf den Positionen acht bis zehn. Puccetti hat ein besseres Paket, die Mitarbeiter sind besser und das Motorrad auch."

Puccetti sucht noch Fahrer für 2018. West könnte sich für einen Platz im Team empfehlen, wenn es bei den kommenden Rennen gut läuft. "Meine Zukunft ändert sich Woche für Woche. In den beiden vergangenen Jahren lebte ich wie ein Zigeuner. Ich hatte zwei Jahre lang keine Wohnung. Ich lebte in Hotels und Appartements. Ich wohnte bei Leuten und schlief auf der Couch. Manchmal übernachtete ich auch im Auto, um möglichst nah am nächsten Rennen zu sein."

"Ich fuhr in so vielen Meisterschaften, wie ich konnte, um irgendwie weiterzumachen. Jetzt bin ich hier. Ich fuhr verschiedene Motorräder, verschiedene Reifenfabrikate. Es waren zwei verrückte Jahre", blickt der ehemalige MotoGP-Pilot zurück. "In meinem Leben weiß man nie, was passiert. Ich mache das, um einen Stammplatz in der Superbike-WM zu bekommen. Das ist mein Ziel."

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