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Sachsenring: Kurve 11 mit Pirelli-Reifen weniger kritisch?

23. August 2017 - 15:17 Uhr

Die WSBK-Piloten sprechen über Alternativen zum Lausitzring und erklären, warum Kurve 11 auf dem Sachsenring nicht so kritisch wäre wie mit den MotoGP-Bikes

Sachsenring
Wechselt die Superbike-WM vom Lausitzring zum Sachsenring?
© FGlaenzel

(Motorsport-Total.com) - Es zeichnet sich ab, dass die Superbike-WM in der kommenden Saison nicht auf dem Lausitzring gastieren wird. Das Treffen der Sicherheitskommission wurde am Freitag ersatzlos gestrichen - ein klares Indiz dafür, dass die WSBK-Verantwortlichen nicht an eine Rückkehr in die Niederlausitz glauben. Durch den Verkauf an die Dekra werden die Rennsportaktivitäten ab der kommenden Saison eingestellt. Es wird nur dann Rennevents geben, wenn sich ein Promoter findet, der als Veranstalter auftritt.

Honda-Pilot Stefan Bradl befürchtet, dass die Superbike-WM in der Saison 2018 vermutlich gar nicht nach Deutschland zurückkehren wird. Mit dem Nürburgring, Oschersleben, Hockenheim und dem Sachsenring gibt es aber durchaus Alternativen zum Lausitzring.

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Im WSBK-Fahrerlager schwärmen viele Fahrer vom Nürburgring, doch auch der Sachsenring wäre für Chaz Davies und Tom Sykes eine gute Alternative. "Der Sachsenring ist ein toller Kurs. Es wäre großartig, dort zu fahren. Das wäre richtig cool. Der Kurs ist anders. Er ist alles andere als einfach", kommentiert Davies im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

Chaz Davies erwartet keine Probleme in Kurve 11

Scott Redding
MotoGP: Besonders in den Vormittags-Sessions kommt es zu Stürzen in Kurve 11
© GP-Fever.de

Im MotoGP-Fahrerlager werden Jahr für Jahr viele kritische Stimmen zum Sachsenring geäußert. Vor allem Kurve 11 steht in der Kritik, denn nach mehr als 30 Sekunden auf der linken Reifenflanke kühlt die rechte Flanke des Vorderreifens so stark aus, dass die Haftung beim Umlegen von links auf rechts schlagartig abreißt. Die Liste der in Kurve 11 zu Sturz gekommenen Fahrer ist lang.

Der Ducati-Werkspilot geht nicht davon aus, dass die von den MotoGP-Piloten gefürchtete Kurve 11 mit den Pirelli-Reifen ein so gefährlich wäre wie mit den Michelin- oder Bridgestone-Reifen in der Königsklasse: "Mit den Pirelli-Reifen sehe ich da kein großes Problem. Es ist einfach, das zu behaupten, doch ich gehe schon davon aus, dass es mit den Pirelli-Reifen sicherer ist als mit den MotoGP-Reifen", bemerkt Davies.

Marco Melandri kritisiert unausgeglichenes Layout

Marco Melandri
Marco Melandri kennt den Sachsenring aus seiner MotoGP-Zeit
© Ducati

Teamkollege Marco Melandri bestätigt Davies' Eindruck: "Ich denke, Pirelli hätte in dieser Kurve keine Probleme. Ich glaube nicht, dass kalte Reifen problematisch wären", analysiert der routinierte Italiener, der jahrelang auf der Kultstrecke in Sachsen fuhr. Ein Fan der kurzen und winkligen Strecke ist der Italiener aber nicht.

"Es sollte schon so sein, dass es ein ausgeglichenes Verhältnis von Rechts- und Linkskurven gibt. Vielleicht kann man es nie ganz ausgeglichen hinbekommen, doch auf dem Sachsenring geht es 95 Prozent links herum und fünf Prozent rechts herum", kritisiert Melandri und fügt hinzu: "Für meinen Geschmack haut das nicht hin."

Tom Sykes lobt Arbeitsfenster der Pirelli-Reifen

Tom Sykes
Tom Sykes erkennt deutliche Unterschiede zwischen den MotoGP- und WSBK-Reifen
© GP-Fever.de

Kawasaki-Pilot Tom Sykes hätte kein Problem damit, mit seiner Kawasaki ZX-10RR auf dem Sachsenring zu fahren. Der Brite bestätigt die Aussagen der beiden Ducati-Piloten stuft Kurve 11 als unkritisch ein: "Vermutlich wäre es kein Problem. In Aragon haben wir auch niedrige Temperaturen und nach zwei langen Geraden und Linkskurven kommen wir zu Kurve 2. Der Pirelli-Reifen scheint in einem deutlich größeren Temperaturfenster zu funktionieren als der Michelin-Reifen", begründet Sykes.

Die größte Hürde für einen WSBK-Lauf auf dem Sachsenring stellt das aktuelle Limit an Lärmtagen dar. Mehr als drei Rennsportveranstaltungen pro Jahr werden nach aktuellem Stand nicht genehmigt. Neben der MotoGP waren das in den vergangenen Jahren die Sachsenring-Classic und das GT-Masters.

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