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Kawasaki: Werksteam dominant, Kunden fahren hinterher

22. August 2017 - 15:55 Uhr

Kawasaki dominiert die WSBK seit zweieinhalb Jahren mit Jonathan Rea: Der Weltmeister nennt die Gründe, warum die privaten Kawasaki-Teams hinterher fahren

Jonathan Rea, Tom Sykes
Von den Leistungen der Werks-Kawasakis sind die Privatfahrer weit entfernt
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Es ist kein Geheimnis, dass Kawasaki und Ducati momentan die dominanten Hersteller in der Superbike-WM sind. Deshalb sind die ZX-10RR und die Panigale R für die Kundenteams sehr interessant. Während Ducati in der laufenden Saison mit Barni nur ein weiteres Team mit Material versorgt, rüstet Kawasaki neben dem eigenen Werksteam vier weitere Mannschaften aus. Doch die Ergebnisse von Puccetti, Grillini, Pedercini und Go Eleven sind weit von denen der Kawasaki-Werkspiloten entfernt. Warum ist das so?

"Ich denke nicht, dass es technisch einen großen Unterschied gibt. Sie haben Zugang zu allen Dingen, auch zur Elektronik", kommentiert Weltmeister Jonathan Rea im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Seit 2015 fährt Rea für Kawasaki und gewann seitdem jede Meisterschaft. Sollte der Titelverteidiger keinen groben Fehler machen, wird er auch die laufende Saison als Champion beenden und damit in die WSBK-Geschichte eingehen: Noch nie gewann ein Fahrer drei Superbike-WM-Titel in Folge.

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Randy Krummenacher (Puccetti), Roman Ramos (Go Eleven), Ayrton Badovini (Grillini), Ondrej Jezek (Grillini) und Riccardo Russo (Pedercini) beziehungsweise Vorgänger Alex de Angelis (Pedercini) sind momentan weit von den Top 10 entfernt. "Die Fahrer und die Teammitarbeiter machen den größten Unterschied aus. Man sah, was passierte, als Haslam für Pedercini und Puccetti fuhr. Er war beim Saisonfinale mit Pedercini in den Top 5 und in Donington wurde er mit Puccetti Zweiter", bemerkt Rea.

Der Weltmeister geht nicht davon aus, dass die Werks-Kawasaki den Unterschied ausmacht. "Wenn man viel Geld hat, dann kann man zu meinem Teammanager gehen und mein Motorrad kaufen. Sie können sich die gleiche Spezifikation aufbauen lassen, die ich verwende. Ich glaube das Reglement schreibt vor, dass das Motorrad maximal 300.000 Euro kosten darf", stellt Rea klar.

Randy Krummenacher
Randy Krummenacher (WM-15.) ist aktuell zweitbester Kawasaki-Privatfahrer
© Kawasaki

Teamkollege Tom Sykes geht ebenfalls davon aus, dass die Fahrer der entscheidende Faktor sind: "Ich kann es mir nicht erklären. Ich weiß, welche Teile die anderen Teams verwenden. Es hängt viel von den Fahrern ab, denke ich. Es hängt davon ab, wie die Fahrer mit dem Motorrad zurechtkommen."

Das richtige Gefühl für das Motorrad ist laut Sykes entscheidend. Nicht immer reicht pures Talent, wie Supersport-Rekordchampion Kenan Sofuoglu zeigt: "Man muss sich nur mal Kenan anschauen. Er ist in der Supersport-WM ein absoluter Spitzenfahrer und beinahe nicht zu schlagen. Doch er kam in der Superbike-WM nicht zurecht. Es gibt hier Fahrer, die sich große Verbesserungen erhoffen, wenn sie eine Werksmaschine bekommen würden. Doch ich denke nicht, dass die Unterschiede zwischen den privaten Maschinen und den Werksmotorrädern so groß sind, wie sich einige vorstellen. Man denkt immer, dass man mehr kann mit besserem Material."

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