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Stefan Bradl sieht sich für sein Suzuka-Debüt gut gerüstet

17. Juli 2017 - 08:55 Uhr

Premiere für Superbike-Pilot Stefan Bradl: Der Deutsche testete in Suzuka erstmals für das Acht-Stunden-Rennen und sieht positive Ansätze für sein Langstreckendebüt

Stefan Bradl
Am 30. Juli wird Stefan Brald mit einer Fireblade beim Suzuka-Klassiker antreten
© Avant-tech Japan Incorporated

(Motorsport-Total.com) - Stefan Bradl blickt auf eine schwierige erste Saisonhälfte der Superbike-WM 2017 zurück. Auf einer unterlegenen Honda müht sich der Deutsche in seinem Debütjahr Rennen für Rennen im Mittelfeld ab. Zudem verlor er seinen Teamkollegen Nicky Hayden im Mai dieses Jahres durch einen tragischen Rennradunfall. Dennoch gönnt sich Bradl keine Ruhe und nutzt die aktuelle Sommerpause, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen.

Der 27-Jährige wird erstmals am Langstreckenklassiker in Suzuka teilnehmen und am 30. Juli das dortige Acht-Stunden-Rennen bestreiten. Gemeinsam mit Moto2-Pilot Dominique Aegerter und dem ehemaligen MotoGP-Fahrer Randy de Puniet tritt er für das F.C.C.-Team auf einer Fireblade an, die jedoch etwas anders konfiguriert ist als in der Superbike-WM. Daher nutzte Bradl die vergangenen Woche, um das Motorrad in Suzuka zum ersten Mal zu testen.

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Nach den jüngsten Saisonläufen in Laguna Seca, aus denen der Honda-Pilot mit einem elften und einem 17. Platz hervorging, reiste er von Kalifornien nach Japan, wo von Dienstag bis Donnerstag ein dreitägiger Test stattfand. Bradl kam an den letzten beiden Tagen zum Einsatz. "Aus meiner Sicht waren es zwei sehr interessante Testtage in Suzuka, auch wenn mit Hinreise direkt aus Kalifornien und einer hastigen Rückreise alles ziemlich stressig war", sagt der Deutsche.

Die Karriere-Highlights von Stefan Bradl

Stefan Bradl kommt Ende 2011 als Moto2-Weltmeister in die MotoGP und verbringt fünf Jahre in der Königsklasse, bevor sein Weg zu den Superbikes führt


Stand Ende 2016
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Stefan Bradl wurde am 29. November 1989 in Augsburg geboren und fährt seit 2012 in der MotoGP. Seinen bislang größten Erfolg feierte der Sohn von Ex-Vizeweltmeister Helmut Bradl in der Saison 2011, als er sich zum Moto2-Weltmeister krönte.
Stefan Bradl wurde am 29. November 1989 in Augsburg geboren und fährt seit 2012 in der MotoGP. Seinen bislang größten Erfolg feierte der Sohn von Ex-Vizeweltmeister Helmut Bradl in der Saison 2011, als er sich zum Moto2-Weltmeister krönte.

Dabei erlebte er nicht nur auf dem Motorrad eine Premiere: "Es war gleichzeitig auch eine tolle Erfahrung für mich, den Suzuka Circuit erstmalig kennengelernt zu haben." Trotz der fehlenden Streckenkenntnisse, der Umstellung von Pirelli- auf Bridgestone-Reifen und der Unterschiede am Bike zieht der 27-Jährige ein positives erstes Fazit und zeigt sich mit seiner Performance auf der Fireblade für die acht Stunden von Suzuka zufrieden.

Stefan Bradl, Randy De Puniet, Dominique Aegerter
Stefan Bradl, Randy De Puniet, Dominique Aegerter starten für das F.C.C.-Team
© Avant-tech Japan Incorporated

"Gegen Ende des zweiten Tages haben wir Veränderungen am Motorrad vorgenommen, die es mir erlaubten, deutlich schnellere Rundenzeiten zu fahren. Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass es eine gewisse Zeit brauchte, um mich einerseits mit der mir unbekannten Strecke anzufreunden und andererseits mit den vielen Fahrern auf der Piste zurechtzukommen", resümiert Bradl die zwei arbeitsreichen und kräftezehrenden Tage auf dem Suzuka Circuit.

Auch das örtliche Wetter verlangte dem Deutschen einiges ab: "Die Bedingungen waren sehr heiß, was die Sache zudem enorm anstrengend machte. Doch am Schluss war das Ergebnis sehr positiv und ich denke, dass ich für mein erstes Achtstundenrennen gut vorbereitet bin." Vor zwei Jahren konnte das F.C.C.-Team beim Traditionsevent den zweiten Platz erringen. Zum 40-jähriges Jubiläum des Klassikers hofft man auf einen ähnlichen Erfolg.

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