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KTM-Rennchef Pit Beirer: "Es hat sich alles bewahrheitet"

17. Juli 2017 - 11:16 Uhr

Versprechen gehalten: KTM ist in der MotoGP angekommen und hat sich nicht blamiert, findet Pit Beirer - Teammanager Mike Leitner: "Motor war größter Schritt"

Pit Beirer
MotoGP-Einstand geglückt: Pit Beirer zieht eine positive Zwischenbilanz für KTM
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - Mit einem komplett neuen Motorrad, gebaut in Eigenregie, stieg KTM in die MotoGP-Saison 2017 ein. Die Abläufe eines Rennwochenendes, die Strecken, das direkte Messen mit der Konkurrenz: Der österreichische Hersteller betrat bei seinem Königsklassendebüt in vielerlei Hinsicht Neuland. Umso stolzer blickt das Team auf seine erste Saisonhälfte in der MotoGP zurück, denn mit 22 WM-Punkten nach neun Rennen muss sich der Neuling nicht verstecken.

"Es ist unser erstes Jahr in der MotoGP. Wir hatten ein brandneues Motorrad, neue Fahrer, ein neues Team. Alles war neu. So ein Start ist nicht einfach. Man muss sich erst eine gewisse Routine aneignen", verrät KTM-Teamchef Mike Leitner im Gespräch mit 'MotoGP.com' und räumt ein: "Das Motorrad war zu Beginn mit Sicherheit schwierig zu fahren. Erst in der direkten Konkurrenzsituation zeigten sich die echten Probleme."

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Doch KTM legte ein ungeheures Entwicklungstempo an den Tag. War man zu Beginn der Saison noch als einziger Hersteller im Feld mit dem Screamer gestartet, stieg das Team bereits beim Grand Prix in Jerez auf das Big-Bang-Konzept um - und damit deutlich früher als ursprünglich geplant. Doch das Wagnis zahlte sich aus: "Der größte Schritt war der Wechsel des Motors mit der neuen Konfiguration", urteilt Leitner.

Leitner: "Klar ist das Motorrad noch nicht perfekt"

Mike Leitner
Mike Leitner sieht im Wechsel des Motors den größten Fortschritt für KTM
© Sebas Romero/KTM

"Natürlich haben wir auch am Chassis gearbeitet. Es gab einige Aerodynamik-Updates. Nicht alles funktionierte auf Anhieb besser. Und mit der begrenzten Zeit in den Sessions hat man nicht immer die Chance, alles auch wirklich ausführlich zu checken. Dennoch sind uns gute Fortschritte gelungen", ist der Teamchef zufrieden. "Das Motorrad ist noch nicht perfekt, das ist klar. Aber wir werden in der zweiten Hälfte der Saison weiterhin hart daran arbeiten."

Für KTM-Motorsportchef Pit Beirer verging die Zeit wie im Flug: "Ich fühle mich absolut nicht wie Halbzeit, sondern eher immer noch am Projektstart", sagt der Deutsche im Interview mit 'Motorsport-Total.com'. "Aber ich glaube, ich konnte zumindest einhalten, was ich der Firma und allen versprochen habe. Nämlich dass ich uns hier nicht nur auf irgendein Abenteuer einlasse, sondern gut vorbereitet in das Projekt starte."

Dennoch wusste Beirer von Anfang an, dass der Einstand schwer werden würde. Und genauso kam es: "Es hat sich alles bewahrheitet. Ich habe gesagt, wir werden uns erst ganz, ganz unten als Letzter auf der Liste einreihen. Da haben viele geschmunzelt und gesagt: 'Ja, ja, jetzt stapeln sie tief.' Aber es ist nun einmal beinhart. In Katar im Training waren wir halt einfach mal Letzter und hatten noch eine Sekunde Rückstand auf den Vorletzten", blickt er zurück.

Beirer: "Haben uns definitiv nicht blamiert"

Doch mittlerweile sei man in der Lage, "fahrerisch und vom Paket Motorrad und Fahrer, richtig gute Leute hinter uns zu lassen". Drei gelang im Qualifiying ein Top-10-Startplatz. Auch in den Rennen pirschte man sich zusehendes an die besten Zehn heran: So wurde Pol Espargaro in Assen Elfter und verzeichnete damit die bisher beste Saisonplatzierung für KTM. In der zweiten Saisonhälfte soll das Top-10-Ergebnis dann fallen.

Seine Ansage, sich in der MotoGP nicht zu blamieren, sieht Beirer eingelöst: "Ich glaube, blamiert haben wir uns definitiv nicht. Zwar müssen andere Leute beurteilen, ab wann man sich blamiert, aber ich glaube, es ist ganz okay." Die Richtung stimme jedenfalls. Und Leitner betont: "Die Konkurrenz ist groß. Man sieht, dass viele Teams ihre Höhen und Tiefen haben. Wir sind mit unserer Entwicklung in der ersten Hälfte sehr zufrieden."

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