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Jordi Torres mit Pech: Pirelli verhindert Sensationsergebnis

19. Juni 2017 - 11:08 Uhr

Ein weiteres Mal kollabiert ein Pirelli-Reifen: Jordi Torres führt in Misano rundenlang und wird vier Runden vor Rennende um einen möglichen Podestplatz gebracht

Jordi Torres, Marco Melandri
Althea-BMW-Pilot Jordi Torres hatte die Topfahrer lange Zeit im Griff
© BMW

(Motorsport-Total.com) - BMW-Pilot Jordi Torres stand beim Sonntagsrennen in Misano kurz vor seinem ersten Podestplatz mit Althea. Der Spanier führte das Rennen rundenlang an und wurde erst im finalen Drittel von Ducati-Werkspilot Marco Melandri überholt. Ein Podium war so gut wie sicher, doch vier Runden vor Rennende verhinderte ein Reifenschaden das Sensationsergebnis.

Durch die hohen Asphalttemperaturen waren die Pirelli-Reifen in Misano am Limit. Bereits im Samstagsrennen wurde Yamaha-Pilot Michael van der Mark durch einen Reifenschaden aus dem Rennen gerissen. Wie Torres führte van der Mark rundenlang.

"Wir waren überzeugt, heute ein gutes Rennen zu zeigen", bemerkt Torres enttäuscht. "Ich hatte einen sehr guten Start und holte das Maximum aus der Pole-Position heraus. Es war eine Hilfe, dass keiner vor mir stand. Ich konnte meine Linien fahren und fand einen guten Rhythmus. Ich fuhr mein Rennen und ging ans Limit. Ich gab die ganze Zeit 100 Prozent."

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"Ich fuhr ein paar Runden mit Melandri und pushte weiter. Doch dann fühlte ich vier Runden vor Rennende Vibrationen. Das Hinterrad rutschte stark. Ich erkannte, dass es das gleiche Problem war wie beim ersten Rennen von Assen", kommentiert Torres den Zwischenfall in Runde 18.

Die starke Vorstellung möchte der ehemalige Moto2-Pilot nutzen, um bei den kommenden Rennen noch motivierter zu sein. "Ich danke meinen Althea-Jungs, die beim Chassis eine signifikante Änderung vollzogen, die wir noch nie vorher probiert hatten. Das erlaubte es mir, die nötige Zuversicht zu finden und das Maximum aus mir herauszuholen. Es tut mir leid, dass ich das Rennen nicht beenden konnte, doch wir müssen diese Leistung als Motivation für Laguna Seca nutzen", so der BMW-Pilot.

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