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Ducati: Jorge Lorenzo seit Jerez ein Spätbremser?

30. Mai 2017 - 09:33 Uhr

Jorge Lorenzo ist für seinen sanften Fahrstil bekannt, doch Ducati-Kollege Danilo Petrucci erkennt, wie sich der Spanier allmählich auf die Desmosedici einstellt

Jorge Lorenzo
Jorge Lorenzo (99) arbeitet laut Danilo Petrucci (9) intensiv an seinem Fahrstil
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Es ist kein großes Geheimnis, dass Jorge Lorenzo nicht der größte Spätbremser im MotoGP-Paddock ist. Mit seinem runden und weichen 250er-Fahrstil machte der Spanier in der Vergangenheit vor allem in den Kurven Zeit gut. Doch das scheint sich geändert zu haben. Durch den Wechsel zur Ducati Desmosedici musste Lorenzo seinen Fahrstil umstellen. Teamkollege Andrea Dovizioso war eine gute Orientierung für den ehemaligen Yamaha-Fahrer.

Beim Spanien-Grand-Prix in Jerez feierte der dreifache MotoGP-Champion mit Platz drei seinen ersten Erfolg als Ducati-Pilot. Ducati-Markenkollege Danilo Petrucci war überrascht, als er die Daten studierte: "Als ich mir die Datenaufzeichnungen von Jerez ansah, erkannte ich, dass Lorenzo beim Bremsen den Unterschied ausgemacht hat. Er bremste sehr spät. Normalerweise sind Dovi und ich die Fahrer, die mit der Ducati am spätesten bremsen", erklärt der Pramac-Pilot, der wie Lorenzo und Dovizioso eine 2017er-Ducati fährt.

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"Es war ziemlich merkwürdig, weil er später und mit mehr Druck bremsen konnte. Ich konnte nie die Datenaufzeichnungen von Lorenzo mit der Yamaha sehen, doch mit der Ducati bremst er normalerweise ein bisschen eher und mit weniger Druck", grübelt Petrucci und fügt hinzu: "In Jerez, vor allem in Kurve 6 am Ende der Gegengeraden und in Kurve 13, der letzten Kurve, bremste Lorenzo immer zehn bis zwölf Meter später als ich und Dovi. Es war ziemlich beeindruckend, weil wir bereits am Limit waren."

Lorenzo erstaunt seine Markenkollegen

Jorge Lorenzo
Jorge Lorenzo bremste in Jerez deutlich später als Dovizioso und Petrucci
© GP-Fever.de

Ein möglicher Grund für Lorenzos ungewohnte Stärke auf der Bremse könnte die Reifenwahl sein. Der Ducati-Neuzugang verwendete in Jerez den Medium-Vorderreifen und nicht die harte Mischung. Doch das möchte Petrucci nicht als Ursache gelten lassen: "Ich denke nicht, dass es nur auf die Vorderreifen zurückzuführen ist. Als ich beide Mischungen probierte, war der Unterschied nicht groß."

"Wir waren besorgt über den Verschleiß der Vorderreifen. Deswegen verwendeten wir die harte Mischung, wie viele andere Fahrer auch. Ich weiß es nicht. Ich denke, Lorenzo fand heraus, wie man das Motorrad richtig fahren muss. Das könnte für mich zu einem Problem werden (lacht; Anm. d. Red.)", scherzt der Pramac-Pilot, der seit 2015 mit Material von Ducati antritt.

Lorenzo entdeckt die Hinterradbremse für sich

Jorge Lorenzo
Ohne die Hinterradbremse verhält sich die Ducati in Kurven weniger stabil
© Ducati

Das schlechte Kurvenverhalten der Ducati Desmosedici bereitete Lorenzo im Winter und bei den ersten Rennwochenenden große Schwierigkeiten. Mit der Yamaha M1 musste der Spanier die Hinterradbremse nie verwenden, doch bei der Desmosedici kommt man ohne dieses Hilfsmittel nicht auf schnelle Rundenzeiten. Bei den Tests und den ersten Rennen gewöhnte sich Lorenzo immer mehr an den Fahrstil, den die Desmosedici verlangt.

"Er verwendet die Daumenbremse, genau wie ich und Dovizioso auch. Es ist nahezu unmöglich, die Ducati zu fahren, ohne die Hinterradbremse zu benutzen", analysiert Petrucci, der sehr intensiv mit der Hinterradbremse arbeitet: "Wir haben zwei Hinterradbremsen: eine wird mit dem Fuß bedient und die andere mit dem Daumen. Und es ist sehr wichtig, sie zu benutzen."

Da das Motorrad beim Lösen der Vorderradbremse untersteuert und weite Linien fahren möchte, ist die Hinterradbremse im Moment das einzige Hilfsmittel für die Ducati-Piloten: "Wir verwenden sie sehr oft in den Kurven, um das Motorrad zu verzögern, ohne dass sich dabei das Gewicht verschiebt", erklärt Petrucci und stellt fest: "Die Hinterradbremse macht das Motorrad stabiler."

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