Jetzt gewinnen: Anki OVERDRIVE: Fast & Furious Edition
ANZEIGESEAT & Ducati in der MotoGP
Motorrad Grand Prix 2018 Kalender mit Valentino Rossi VR46, Marc Marquez MM93, MotoGP Grid Girls / Monster Girls oder MotoGP 2017-Fotos hier bestellen!
Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
Facebook
Google+
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Motorsport-Total.com @Twitter

Zwitschern mit viel PS!

Die wichtigsten Top-News erhalten Sie vorab über unseren Twitter-Channel @MST_Hot! Alle weiteren News aus unseren Rubriken finden Sie in unseren Twitter-Channels. Wann dürfen wir Ihnen etwas zwitschern?
Alle Twitter-Channels
Aktuelle Top-Motorrad-Videos
Die aktuelle Umfrage

Wer wird MotoGP Rookie des Jahres 2018?

Franco Morbidelli
Tom Lüthi
Takaaki Nakagami
Xavier Simeon
Sie sind hier: Home > Motorrad > Newsübersicht > MotoGP

Danilo Petrucci: 2017er-Ducati ist Fluch und Segen

15. Mai 2017 - 12:14 Uhr

Pramac-Pilot Danilo Petrucci erlebte einen schwierigen Start in die MotoGP-Saison 2017, obwohl er von Ducati erstmals aktuelles Werksmaterial erhält

Danilo Petrucci
Pramac-Ducati-Pilot Danilo Petrucci fuhr zuletzt drei Mal in die Top 8
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - Ducati-Pilot Danilo Petrucci reist als WM-Zehnter zur fünften Station der Saison 2017. Bei den bisherigen Rennen sammelte Petrucci 26 Punkte und fuhr bei drei von vier Rennen in die Top 8. "Ehrlich gesagt liegen wir hinter unseren Erwartungen zurück", gesteht Crewchief Daniele Romagnoli im Gespräch mit 'Crash.net'. "Wir erwarteten nicht, dass wir zu Beginn der Saison so stark zu kämpfen haben, vor allem auf Strecken wie Kater oder Austin."

Petrucci erhält in der laufenden Saison Werksmaterial von Ducati. Im Gegensatz zu Teamkollege Scott Redding darf sich der Italiener über eine 2017er-Desmosedici freuen. "Das Motorrad ist besser als im vergangenen Jahr. Wir haben ein bisschen mehr Haftung am Hinterrad. Das Handling ist besser. Doch es scheint, als hätten unsere Gegner größere Fortschritte erzielt als wir", grübelt Romagnoli.

ANZEIGE

"In einigen Bereichen gelangen uns gute Fortschritte, wie beim Motor oder der Elektronik. Das stimmt mich zufrieden. Das sind die Stärken der Maschine. Doch wie jeder weiß haben wir Probleme mit dem Vertrauen für das Vorderrad. Wir können nicht schnell genug in die Kurven einbiegen. Wenn wir die Bremse lösen und ans Gas gehen, lenkt das Motorrad nicht gut ein", nennt der Pramac-Ingenieur die Schwachstelle der Ducati.

2016er-Maschine nie probiert

Danilo Petrucci
Danilo Petrucci mit Pramac-Crewchief Daniele Romagnoli
© Michelin

Im vergangenen Jahr fuhr Petrucci eine 2015er-Ducati. Die Werks-Desmosedici der vergangenen Saison bewegte der Pramac-Pilot nicht. Ducati sagt, dass die 2017er-Maschinen identisch sind. Kleine Unterschiede soll es aber laut Romagnoli geben.

Dennoch ist er zufrieden mit der Performance der Maschine: "Man kann sehen, wie groß und schwer Danilo ist. Seine Topspeeds sind aber sehr ähnlich wie die von Lorenzo oder Dovizioso. In diesem Jahr sind wir sehr nah dran."

"Die Entwicklungen, die wir mit Danilo testen, werden später den anderen Fahrern zur Verfügung gestellt", schildert der Crewchief, der von Ducati aus erster Hand bedient wird. Ducati-Rennleiter Lugi Dall'Igna höchstpersönlich bestimmt, welche Teile an Petruccis Maschinen getestet werden.

Neue Teile von Dall'Igna

Scott Redding, Danilo Petrucci
Bei den Wintertests funktionierte die 2017er-Ducati nicht wie erhofft
© Pramac Ducati

"Er bringt einige Teile. Wir arbeiten mit Entwicklungen. Einige sind gut, andere nicht. Wir arbeiten an der Haltbarkeit und möchten die Wartungsarbeiten erleichtern. Manchmal gibt es Probleme, doch das ist normal, wenn man ein Motorrad schnell voranbringen möchte", kommentiert Romagnoli, der keinen einfachen Testwinter erlebte.

Dass die Umstellung von der 2015er- zur 2017er-Ducati nicht reibungslos verlief, überraschte die Pramac-Crew: "Zu Beginn war es schwierig, vor allem bei den Wintertests. Manchmal verloren wir sehr viel Testzeit, weil wir Probleme hatten und nicht ununterbrochen fahren konnten. Das ist für einen Fahrer ziemlich schwierig. Sie müssen fahren. Andernfalls können sie sich nicht verbessern. Zu Beginn war es schwierig, das Motorrad hinzubekommen. Doch dann leisteten wir mit Hilfe von Ducati gute Arbeit", blickt der Ducati-Ingenieur zurück.

Artikeloptionen
Artikel bewerten