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Peugeot: Der große Geheimtipp für die Moto3-Saison 2017?

03. März 2017 - 17:03 Uhr

Bei der offiziellen Präsentation in Dresden schwärmen die Teamverantwortlichen vom neuen Motor: Kann Peugeot damit die Lücke zu KTM und Honda schließen?

Jakub Kornfeil, Patrik Pulkkinen
Peugeot 2017: Patrik Pulkkinen, Ingo Prüstel, Florian Prüstel und Jakub Kornfeil
© Prüstel GP

(Motorsport-Total.com) - Das 2016 umstrukturierte Peugeot-Werksteam präsentierte am Freitagvormittag in Dresden die Fahrer und Maschinen für die Moto3-Saison 2017. Jakub Kornfeil und Patrik Pulkkinen werden in der bevorstehenden Saison für das in Deutschland ansässige Team antreten, das im Juli 2016 von Spediteur Ingo Prüstel zu 100 Prozent übernommen wurde. Nach einer turbulenten Übergangsphase machte das Team im August 2016 Schlagzeilen, als John McPhee das Regenrennen in Brünn gewann.

Auch in der neuen Saison gleicht die Peugeot der baugleichen Mahindra-Moto3-Maschine. Teammanager Terrell Thien bestätigt gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Es gibt absolut keinen Unterschied." Doch warum möchte Mahindra die Marke Peugeot in der Moto3 sehen? "Mahindra möchte in Asien mehr Roller verkaufen. Der Absatz der eigenen Roller ist in diesem Bereich der Erde schlecht, aber die Peugeot-Roller verkaufen sich gut", begründet Thien.

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"Aus Mahindra-Sicht ist das Peugeot-Projekt ansonsten nicht besonders wichtig. Sie würden Peugeot-Erfolge lieber als Mahindra-Erfolge verkaufen, denn unterm Strich ist es das gleiche Motorrad. Doch der Nationalstolz der Inder ist sehr groß", scherzt der routinierte Manager und fasst zusammen: "Wir setzen die offiziellen Peugeot-Werksmaschinen ein. Unsere Teile bestellen wir bei Mahindra. In unserer Box arbeiten Mahindra-Techniker. Wir haben einen Vertrag bis Ende 2017 mit einer Option für eine dritte Saison."

Durchbruch dank neuer Motor/Getriebe-Einheit?

Zu Beginn der vergangenen Saison klagten die Peugeot/Mahindra-Piloten über Getriebeprobleme, die seit dem Sommer 2016 der Vergangenheit angehören. "Wir haben Mitte der vergangenen Saison ein neues Getriebe erhalten. Danach hatten wir keine Probleme mehr mit dem Getriebe. Der neue Motor hat ein leicht modifiziertes Getriebe. Diese Kombination ist ein absoluter Traum", schwärmt Thien.

Jakub Kornfeil
Jakub Kornfeil wechselte von der Honda NSF250R zur Peugeot-Moto3-Maschine
© GP-Fever.de

"Wir setzen komplett neue Motorräder ein. Sie wurden für die Saison 2017 neu entwickelt. Der Motor ist komplett neu, die Auspuffanlage auch. Was wir uns im vergangenen Jahr wünschten, haben wir für diese Saison erhalten", freut sich Thien und schaut hoffnungsvoll in die Zukunft: "Das sollte vor allem am Kurvenausgang für deutliche Verbesserungen sorgen. Wir haben Daten aus dem vergangenen Jahr und die zeigen, dass wir uns in diesem Jahr klar steigern konnten."

"Das Handling der Maschine war schon immer sehr gut. Eskil (Suter) hat damals für Mahindra ein sehr gutes Fahrwerk gebaut, das von Mahindra im Detail verbessert wurde. Das Motorrad ist schon eine Art Geheimtipp für die neue Saison", bemerkt der Peugeot-Teammanager, der die Ergebnisse der ersten privaten Testfahrten nicht überbewerten möchte und sich auf das Kräftemessen kommende Woche freut: "Nach dem Jerez-Test kann man genauere Aussagen treffen. Momentan sind wir nicht gerade euphorisch, aber sehr positiv gestimmt."

Peugeot strebt Top-10-Platzierungen an

"Ich bin der Meinung, dass wir bereits in Katar in die Top 10 fahren können sollten. Ich möchte mich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn ich weiß aktuell noch nicht, wie sich die Gegner verbessert haben", warnt Thien, der zusammen mit Florian Prüstel, dem offiziellen Geschäftsführer des Teams, an den Rennstrecken der Welt das operative Geschäft des Teams leitet.

Prüstel freut sich auf die neue Moto3-Saison und erinnert sich gern an den Tschechien-Grand-Prix im Vorjahr: "Es war für uns ein riesiges Highlight, nach drei Rennen den ersten Sieg zu feiern. Das hat uns einen Motivationsschub gegeben", berichtet er im Rahmen der Teampräsentation. Die Ziele sind klar: "Mit Jakub möchten wir in die Top 10."

Die vergangene Moto3-Saison beendete Kornfeil als WM-Achter. Drei Mal stand der Tscheche bereits auf dem Podium. "Momentan liegen wir noch ein bisschen hinter dem zurück, was wir uns zum Ziel gemacht haben. Die Zusammenarbeit stimmt noch nicht zu 100 Prozent", gesteht er und freut sich auf den Jerez-Test in der kommenden Woche: "Beim IRTA-Test kommen alle Fahrer zusammen und gehen zum ersten Mal ans Limit. Darauf freue ich mich. Wir sind bereit. Die Vorzeichen stimmen."

"Unser Ziel ist es, in die Top 10 zu fahren. In der vergangenen Saison wurde ich WM-Achter. Es war meine beste WM-Saison bisher. Ich wäre sehr froh, wenn ich das in diesem Jahr mit Peugeot wiederholen könnte", bemerkt Kornfeil. Teamkollege Patrik Pulkkinen soll in seiner Rookiesaison ohne Druck fahren. Der junge Finne feiert in elf Tagen seinen 16. Geburtstag und ist damit der jüngste Fahrer im Feld. Der Vertrag des Rookies läuft bis Ende 2018.

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