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Jorge Lorenzo sagt: Yamaha hat Rossi bevorzugt

16. März 2017 - 11:44 Uhr

Weil Valentino Rossi aus kommerzieller Sicht für Yamaha wichtig ist, wurde er bevorzugt - Das glaubt Jorge Lorenzo und spricht über den Titelkampf 2015

Jorge Lorenzo, Valentino Rossi, Marc Marquez
Beste Freunde werden Jorge Lorenzo und Valentino Rossi wohl nie werden
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - Spätestens seit dem Herbst 2015 war das Band zwischen Jorge Lorenzo und Valentino Rossi endgültig zerschnitten. Nach Rossis Rückkehr zu Yamaha pflegten die beiden ein professionelles Verhältnis. Der Titelfight und die Vorkommnisse mit Marc Marquez änderten alles. Die Stimmung in der Yamaha-Box war nicht mehr dieselbe. Als sich Anfang 2016 die Chance ergab zu Ducati zu wechseln, ergriff Lorenzo diese Möglichkeit und steht nun vor einem neuen Kapitel in seiner Karriere.

Wie zerrüttet das Verhältnis zwischen Rossi und Lorenzo im Vorjahr war, zeigte auch ein Wortgefecht zwischen den beiden in der Pressekonferenz nach dem Grand Prix in Misano. Nun blickt Lorenzo in der 'Marca' auf die letzte Zeit bei Yamaha zurück. "Sie haben einen Fahrer, der eine Ikone im Motorradrennsport ist und medial viel Aufmerksamkeit hat. Dadurch verkaufen sie viele Motorräder." Damit deutet er an, dass sein ehemaliger Arbeitgeber Rossi bevorzugt behandelt hat.

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Yamaha-Teamchef Lin Jarvis betont in Interviews immer, dass die Fahrer gleichbehandelt werden. Trotzdem sagt Lorenzo: "Als wir um die Weltmeisterschaft kämpften, war es keine einfache Situation. Ich verstehe, dass sie sich um ihren Diamanten kümmern mussten, der Motorräder verkauft. Obwohl er seit Jahren keine Titel gewonnen hat, ist er medial stark vertreten. Und das hilft beim Verkauf von Motorrädern."

Retourkutsche an Meregalli

Lorenzo hält aber auch fest, dass er die Situation nachvollziehen konnte: "Das macht es natürlich schwierig, beide gleich zu behandeln, wenn es im Titelkampf zu schwierigen Situationen kommt. Ich habe immer gesagt, dass ich das verstehe." Die Sticheleien gehen dennoch von beiden Seiten weiter. Im Winter meinte Teammanager Massimo Meregalli, dass die Stimmung im Team ohne Lorenzo jetzt besser sei.

Jorge Lorenzo
Die Herausforderung heißt Ducati: Kann Lorenzo in Stoners Fußstapfen treten?
© Michelin

Der dreimalige Weltmeister dazu: "Ich glaube nicht, dass es eine glückliche Aussage von ihm war, denn er stand viel mehr auf der Seite von Rossi. Als ich verstanden hatte, dass er auf Rossis Seite steht, habe ich versucht, dass er in der Box nicht so oft auf unsere Seite kommt, denn dein erster Gegner ist nun einmal dein Teamkollege. Somit ist seine Aussage von der Tatsache beeinflusst, dass ich geschaut habe, dass er nicht oft in unserer Box sein würde. Da ich aber nicht mehr bei Yamaha bin, konnte er diese Aussage nun machen."

Seine Gegenwart und Zukunft heißt Ducati. Lorenzo meinte schon im Vorjahr, dass eine neue Herausforderung seine Motivation für diesen Wechsel war. "Ich kann einer der wenigen Fahrer sein, die mit zwei verschiedenen Motorrädern Weltmeister werden. Und ich kann auch neben Stoner der einzige sein, der mit Ducati gewinnt. Außerdem kann ich jetzt mit einem neuen Motorrad, anderen Leuten und einem anderen Umfeld arbeiten. Wenn man viele Jahre mit den gleichen Leuten arbeitet, dann sorgt die Routine dafür, dass das Feuer in dir kleiner wird."

Nach dem letzten Wintertest schätzte Ducati, dass man noch nicht zu 100 Prozent bereit ist, um immer vorne dabei zu sein. Es hängt von der Strecke ab. Langfristig ist der WM-Titel das Ziel, auch wenn es in diesem Jahr nicht klappen sollte. "Das würde für Ducati und für mich sehr viel bedeuten. Es wird schwierig, aber ich mag schwierige Dinge und habe das in meiner Karriere schon oft gemeistert", stellt sich Lorenzo der Herausforderung. "Und ich möchte in meiner Karriere etwas sehr Schwieriges, Wichtiges und Wertvolles erreichen, bevor ich aufhöre."

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