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Erstes MotoGP-Regenrennen in Katar bei Nacht möglich

20. März 2017 - 10:35 Uhr

Michelin wird für das Nachtrennen in Katar erstmals Regenreifen bereitstellen - Noch ist nicht entschieden, ob im Nassen gefahren wird - Regen ist vorhergesagt

Daniel Pedrosa
Die Fahrer müssen zustimmen, ob unter Flutlicht im Regen gefahren werden kann
© Repsol

(Motorsport-Total.com) - Der MotoGP könnte am kommenden Wochenende ein turbulenter Saisonauftakt ins Haus stehen. Laut Wettervorhersage wird es in Doha (Katar) ab Donnerstag, wenn die ersten Freien Trainings stattfinden, bis Sonntag jeden Tag regnen. Seit 2008 wird auf dem Losail-Circuit am Abend unter Flutlicht gefahren. Wenn es in seltenen Fällen regnete, blieben alle an der Box. In erster Linie wurden die Sichtverhältnisse bei Flutlicht als Grund dafür angegeben. 2009 musste das MotoGP-Rennen wegen Regen auf Montag verschoben werden.

Nun gestaltet sich die Situation anders. Die Sicherheitsberater Loris Capirossi und Franco Uncini führten im Februar einen Test im Nassen durch, um festzustellen, ob doch im Regen gefahren werden kann. "Ihrer Einschätzung nach ist es nicht unmöglich, auf nasser Strecke zu fahren", wird MotoGP-Renndirektor Mike Webb von 'Bikesportnews' zitiert. Deswegen wurde Michelin auch angewiesen, Regenreifen zum letzten Test und zum Rennwochenende zu bringen. Bisher gab es für Katar ausschließlich Slicks.

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Noch steht es aber nicht fest, ob die MotoGP tatsächlich im Regen fahren wird. "Es ist noch nicht entschieden, aber wir haben den Fahrern und Teams mitgeteilt, dass sie sich vorbereiten sollen, im Regen zu testen", so Webb. "Sie sollen uns dann sagen, ob man fahren kann oder nicht." Da es beim letzten Wintertest der Königsklasse trocken war, müsste so ein Test an den Trainingstagen durchgeführt werden, sollte es regnen.

Erst wenn die Fahrer ihr Feedback gegeben haben, wird eine finale Entscheidung getroffen, ob das Rennen auch bei Regen stattfinden wird. "Wenn wir die Möglichkeit erhalten, werden wir einen Test machen. Aber wir werden das Rennen nicht im Nassen starten, wenn nicht jeder Fahrer, der im Regen getestet hat, zugestimmt hat", bekräftigt Webb. Da es laut der Wetterprognose an den Trainingstagen regnen wird, wird es wahrscheinlich zu diesem Test kommen.

Für die beiden kleinen Klassen sieht die Situation anders aus. Dunlop wird für die Moto2 und Moto3 keine Regenreifen nach Katar bringen. Somit werden diese Fahrer im Falle von Regen nicht auf die Strecke gehen. Das sorgte in den vergangenen Tagen beim Test schon für eingeschränkten Fahrbetrieb. Allerdings waren neben Regen auch kräftige Windböen ein Problem.

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