ANZEIGESEAT & Ducati in der MotoGP
ANZEIGE 
Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
MotoGP-Tickets
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Newscooperation

Eigene Webseite?

Kostenlose News-Schlagzeilen und Fotos für Ihre Webseite! Jetzt blitzschnell an Ihr Layout anpassen und installieren!
Zur Konfiguration
Aktuelle Top-Motorrad-Videos
Die aktuelle Umfrage

Aufwärtstrend: Ist Jorge Lorenzo 2018 ein WM-Kandidat?

Ja
Nein
Sie sind hier: Home > Motorrad > Newsübersicht > MotoGP

Fuß von der Raste: Cal Crutchlow streut wilde Theorie

20. Februar 2017 - 19:24 Uhr

Seit einigen Jahren strecken die Piloten beim Bremen das kurveninnere Bein vom Motorrad weg: Cal Crutchlow denkt, dass ein Kindheitsreflex dahinter steckt

Cal Crutchlow
Cal Crutchlow nimmt sein kurveninneres Bein beim Bremsen oft von der Raste
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - Valentino Rossi macht es, Marc Marquez macht es und auch Cal Crutchlow macht es. Die Rede ist vom Fuß von der Raste nehmen beim Bremsen. Seit einigen Jahren nutzen die MotoGP-Piloten diese Fahrtechnik, um das Motorrad beim harten Anbremsen zu stabilisieren. Doch was sind die Gründe dafür? Es wurden bereits einige Theorien gestreut. Honda-Pilot Crutchlow vertritt seine ganz eigene Version.

Zuerst einmal zweifelt der Brite am Nutzen, obwohl er selbst zu den Fahrern gehört, die ihr Bein raushalten: "Ich denke nicht, dass es etwas bringt. Mir wäre es deutlich lieber, wenn ich meine Füße auf den Rasten lassen würde", kommentiert Crutchlow und erklärt: "Man macht es automatisch, weil man eine gewisse Panik entwickelt. Man rutscht auf diesen Motorrädern so weit nach vorn, weil die Vorderreifen so viel Haftung entwickeln. Zudem taucht das Motorrad beim Bremsen tief in die Gabel. Man hält das Bein automatisch raus."

ANZEIGE

"Wenn man als Kind zum ersten Mal Fahrrad fährt, dann versucht man als erstes das Bein zum Bremsen zu nutzen. Das ist hier das gleiche", ist Crutchlow überzeugt. "Das Problem ist, dass man hier ständig am Limit ist. Man zweifelt in jeder Kurve, ob man ausreichend abbremsen kann. Das ist meine Erklärung für dieses Phänomen. Jeder, der etwas anderes erzählt, redet Schwachsinn", betont der LCR-Pilot in seiner unverfälschten Art und Weise.

Valentino Rossi
Valentino Rossi nahm als erster MotoGP-Pilot den Fuß von der Raste
© GP-Fever.de

"Ich würde meinen Fuß viel lieber auf der Raste lassen. Dann könnte ich meine Hinterradbremse verwenden. Ich nutze die Hinterradbremse sehr oft", bemerkt Crutchlow. Und welche Meinung hat er zu Ex-Champion Jorge Lorenzo, der sein Bein nicht beim Bremsen vom Motorrad weg streckt? "Er nutzt ja auch nicht die Hinterradbremse", kommentiert der Brite, der sich schwer tut, Lorenzos Fahrstil zu analysieren.

In Zukunft wird aber auch Lorenzo lernen müssen, die Hinterradbremse intensiver zu nutzen. Die Ducati Desmosedici verlangt laut Teamkollege Andrea Dovizioso danach. Dovizioso war einer der ersten Piloten, die in der MotoGP intensiv mit einer Daumenbremse arbeiteten, um auch in Rechtskurven das Hinterrad abbremsen zu können.

Artikeloptionen
Artikel bewerten