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Sylvain Guintoli: "Motorräder sind wie Frauen"

17. Januar 2017 - 11:05 Uhr

Ex-Superbike-Champion Sylvain Guintoli erkennt einige Parallelen zum anderen Geschlecht, wenn es um den Charakter eines Motorrads geht

Sylvain Guintoli
Ex-Weltmeister Sylvain Guintoli tritt 2017 für Suzuki in der BSB an
© Yamaha Racing

(Motorsport-Total.com) - In der Saison 2017 wird Sylvain Guintoli nicht in der Startaufstellung der Superbike-WM stehen. Der Franzose wurde von Yamaha nach nur einer Saison ausgemustert und musste Platz für Michael van der Mark machen, der 2015 bei Honda sein Teamkollege war. Damals landete Guintoli in der Fahrerwertung als WM-Sechster knapp vor seinem deutlich jüngeren Teamkollegen.

In seiner Karriere fuhr Guintoli viele verschiedene Motorräder. Im Grand-Prix-Sport pilotierte der Franzose die Yamaha M1 und die Ducati Desmosedici sowie die legendäre 250er-Aprilia. Die Superbike-WM-Karriere begann Guintoli bei Suzuki und fuhr später die Ducati 1098R, die Aprilia RSV4, die Honda Fireblade und zuletzt die Yamaha R1.

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"Schwierig zu sagen, welches Motorrad mir am besten gefallen hat", kommentiert Guintoli im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' rückblickend. "Jedes Motorrad hat seine eigene DNA und seinen eigenen Charakter. Es ist wie mit einer Frau. Es gibt verschiedene Charaktere. Manche Motorräder passen besser auf bestimmte Fahrer (lacht; Anm. d. Red.)."

Guintoli vergleicht: "Manchmal fährt man ein wirklich zahmes und friedliches Motorrad, das einfach zu kontrollieren ist (lacht laut; Anm. d. Red.). Das erleichtert es dem Fahrer, doch andererseits nimmt es auch den Reiz und die Spannung", erklärt der 34-jährige Ex-Champion.

"Andere Motorräder sind wild und verrückt. Man wird von ihnen abgeworfen und verletzt sich. Man streitet sich manchmal mit ihnen herum, aber dafür baut man eine starke Beziehung auf", bemerkt der Routinier, der 2017 für Suzuki in der Britischen Superbike-Meisterschaft antritt und versucht, mit der neuen GSX-R1000 um den Titel zu kämpfen.

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