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Änderung im Reglement trifft Kawasaki und Honda hart

11. Januar 2017 - 10:16 Uhr

Ab 2016 muss die Drosselklappensteuerung der des Serienmotorrads entsprechen: Kawasaki, Honda und MV Agusta sorgen sich um die Fahrbarkeit ihrer Superbikes

Tom Sykes, Jonathan Rea
Neues Reglement: Wie gut kann Kawasaki die Nachteile kompensieren?
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Das Reglement der neuen Superbike-WM-Saison sieht vor, dass die Drosselklappensteuerung der des Serienmotorrads entsprechen muss. Das heißt, eine getrennte Ansteuerung der Zylinder darf nur dann erfolgen, wenn das bei der Serienmaschine ebenfalls möglich ist. Bei der Kawasaki ZX-10R, der Honda Fireblade und der MV Agusta F4 ist das nicht der Fall.

"Bei der Serienmaschine gibt es nur einen Stellmotor für alle Drosselklappen. Diese Bauweise müssen wir jetzt verwenden und dürfen die Drosselklappen nicht mehr getrennt voneinander ansteuern", erklärt Weltmeister Jonathan Rea, der mit der Regeländerung alles andere als glücklich ist. "Mit der getrennten Ansteuerung der Drosselklappen konnte man sehr präzise fahren. Man konnte voll ans Gas gehen. Ein Stellmotor öffnete zwei Drosselklappen und der zweite Stellmotor stieg langsam dazu, wenn es die Traktionskontrolle erlaubte."

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"Wir verwendeten diese Technologie in der MotoGP und übertrugen sie auf das Superbikes", ergänzt Kawasaki-Crewchief Marcel Duinker, der viel Arbeit vor sich hat, um bei der 2017er-Kawasaki wieder die Fahrbarkeit der Weltmeistermaschine herzustellen. "Mit Sicherheit war es ein Vorteil. Die Rückkehr zu einem Stellmotor ist keine Hilfe."

Und auch MV Agusta kämpft mit der Umstellung. "Man muss einfach gesagt in jedem Bereich der Kurve alle vier Zylinder verwenden", schildert Leon Camier. "Vorher steuerten wir beim sanften Gasanlegen nur zwei Drosselklappen an. Es war also zu diesem Zeitpunkt nur eine 500er-Maschine. Die beiden anderen Zylinder kamen mit steigender Drehzahl dazu."

"Das Motorrad ist nun nicht mehr so einfach zu fahren. Wir versuchen, mit Hilfe der Elektronik Leistung wegzunehmen, um das Motorrad am Kurvenausgang fahrbarer zu machen. Das bereitet uns momentan noch Schwierigkeiten", gesteht MV-Pilot Camier.

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