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Stefan Bradl: "Aprilia steht vor einer guten Zukunft"

14. November 2016 - 08:04 Uhr

Stefan Bradl verabschiedet sich in Valencia mit einem 13. Platz von der MotoGP und Aprilia: Rückblickend lobt er die Entwicklung der RS-GP

Stefan Bradl
Aprilia-Werkspilot Stefan Bradl hatte in der ersten Rennhälfte Probleme
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - Die MotoGP-Karriere von Stefan Bradl ging am Sonntag mit einem 13. Platz zu Ende. Beim Saisonfinale fuhr der Aprilia-Werkspilot knapp 50 Sekunden hinter Sieger Jorge Lorenzo ins Ziel. Teamkollege Alvaro Bautista setzte sich beim finalen Grand Prix für Aprilia teamintern durch und hatte als Zehnter nur 35 Sekunden Rückstand. In der Fahrerwertung sicherte sich Bautista den zwölften Platz, Bradl beendete die Saison 2016 auf Position 16.

"Mein finales Rennen in MotoGP war natürlich eine sehr emotionelle Angelegenheit. Vor allem in der Auslaufrunde nach der Zieldurchfahrt sind mir viele Gedanken durch den Kopf gegangen", gesteht Bradl, der im Laufe des Wochenendes immer wieder betonte, dass ihm der Abschied aus der MotoGP nicht nahe geht. Doch das änderte sich am Sonntagnachmittag.

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"Das Rennen selbst war aus meiner Sicht erst ab Halbzeit spannend. Mein oberstes Ziel war es, zu Ende zu fahren. Wir entschieden uns für den weicheren Vorderreifen, den wir zuvor an den Trainingstagen in den Nachmittagssessions nie probiert hatten. Das war etwas Neues für mich. Es dauerte eine Weile, um sich darauf einzustellen. Außerdem mussten wir nach einem Problem während des Warmups am Vormittag die Kupplung wechseln", berichtet der Deutsche.

Alvaro Bautista, Stefan Bradl
Saisonbilanz: Alvaro Bautista (19) holte 82 Punkte, Stefan Bradl (6) sammelte 63
© GP-Fever.de

"Mein Start war aber nicht nur deswegen eine Katastrophe. Ich habe einige Positionen verloren und mein Gefühl mit dem weicheren Vorderreifen war zunächst wirklich schlecht. Es war schwierig, Vertrauen aufbauen, weshalb es unmöglich war, zu pushen", erklärt Bradl. "Erst ab Mitte des Rennens fand ich einen besseren Rhythmus und konnte schnellere Rundenzeiten fahren. Ich war endlich in der Lage, zu pushen und so konnte ich Scott (Redding) noch ein- und auch überholen."

"Aber ich habe das Rennen am Start und in der Anfangsphase verloren. Das ist ein wenig ärgerlich. Ich konnte nicht aggressiv genug agieren. Doch ich habe mein Ziel erreicht, nämlich das Rennen zu beenden und zudem gab es nochmals Punkte. Das ist okay", bilanziert der ehemalige Moto2-Champion, der mit der Saison 2016 ganz zufrieden ist.

"Rückblickend auf diese Saison muss ich sagen, dass ich sehr viele Erfahrungen gesammelt habe. Seit dem ersten Mal, als ich auf diesem Bike saß und anschließend viele Tests und Weiterentwicklungen mitgemacht habe, war eine sehr lehrreiche Zeit für mich. Ich denke, Aprilia hat während des Jahres sehr gut gearbeitet. Es waren im Verlauf der Saison deutliche Fortschritte zu sehen, nachdem wir dieses Projekt mehr oder weniger bei Null begonnen haben", lobt Bradl.

Stefan Bradl
Stefan Bradl denkt, dass Aprilia vor einer erfolgreichen Zukunft steht
© GP-Fever.de

"Sie haben mit diesem Motorrad bestimmt eine gute Zukunft vor sich. Ich wünsche ihnen auf diesem Weg alles Gute, da ich auch meinen Beitrag zur Entwicklung des Motorrades beigetragen habe. An dieser Stelle möchte ich Aprilia und dem Gresini-Team für alles in den vergangenen eineinhalb Jahren danken. Wie schon zuvor gesagt, habe ich mit ihnen viele wertvolle Erfahrungen für meine weitere Karriere gesammelt. Danke, es war eine tolle Zeit für mich. Ich freue mich aber auch schon darauf, wenn ich am kommenden Mittwoch in Aragon meine neue Herausforderung in Angriff nehmen werde."

"Es geht für mich also gleich ohne Pause weiter", spielt Bradl den Superbike-Test an. "Abgesehen davon, dass ich vieles gelernt und tolle Erfahrungen gesammelt habe, haben mich die vergangenen fünf Jahre in MotoGP menschlich sehr geprägt. Ich bin reifer geworden und zudem habe ich mich als Fahrer sowie auch sportlich weiter gesteigert. Ich werde immer wieder gerne auf diese Zeit zurückblicken und wer weiß, vielleicht ergibt sich irgendwann irgendeine die Möglichkeit für eine Rückkehr in die MotoGP. Aber vorerst noch einmal ein großes Dankeschön an alle Partner und Wegbegleiter während dieser tollen Zeit."

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