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Aprilia-Piloten können Kawasaki-Siege nicht gefährden

26. Mai 2014 - 11:36 Uhr

Sylvain Guintoli steht in Donington einmal auf dem Podium - Marco Melandri wird in Lauf eins Vierter und kollidiert im zweiten Rennen mit Alex Lowes

Sylvain Guintoli
Sylvain Guintoli konnte die Kawasaki-Piloten nicht unter Druck setzen
© Aprilia Racing

(Motorsport-Total.com) - Auch in Donington hatten die Aprilia-Piloten Probleme, das Tempo der Spitze mitzugehen. Im ersten Lauf kam Marco Melandri mit etwa zwölf Sekunden Rücktand als Vierter ins Ziel, Sylvain Guintoli wurde nur Siebter. Im zweiten Rennen kollidierte Melandri mit der Suzuki von Alex Lowes und stürzte unverschuldet. Melandri konnte das Rennen fortsetzen, wurde kam aber nicht über Platz 17 hinaus. Teamkollege Guintoli wurde immerhin Dritter.

"Das erste Rennen verlief nicht nach Plan. Ich startete gut, pushte hart, doch dann konnte ich nicht das Tempo halten und bekam Probleme", begründet Guintoli die schwache Performance im ersten Rennen. Durch einen Fahrfehler musste der Franzose im ersten Rennen den Notausgang wählen und verlor dabei viel Zeit. Das Aprilia-Team tüftelte für den zweiten Lauf am Setup der RSV4 und machte Fortschritte.

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"Für das zweite Rennen leistete das Team tolle Arbeit. Das Motorrad änderte sich deutlich. Mein Tempo war im Vergleich zum ersten Rennen besser. Ich pushte hart, um Davide Giugliano zu entkommen, doch ich konnte nicht mit den beiden Spitzenfahrern mithalten. Dennoch fühlt sich der Podestplatz - auf einem Kurs, den ich nicht zu meinen Lieblingsstrecken zähle - wie ein Sieg an", so Guintoli.

Marco Melandri
Melandri: "Leider lief es nicht nach Plan, doch es war nicht meine Schuld"
© Aprilia Racing

In der Fahrerwertung ist Guintoli vor dem Rennwochenende in Sepang WM-Vierter. Zu Spitzenreiter Tom Sykes fehlen momentan 37 Punkte. Jonathan Rea und Loris Baz liegen punktgleich auf den Positionen zwei und drei und haben momentan elf Punkte mehr als Guintoli. Für Teamkollege Melandri sieht es in der Fahrwertung weniger positiv aus. Der Italiener, der vor dem Start der Saison zu den Favoriten zählte, ist momentan nur WM-Sechster und liegt 88 Punkte hinter Sykes.

"Im ersten Rennen hatte ich Probleme mit dem Tempo, doch im zweiten Rennen hätte ich sicher aufs Podium fahren können, weil die Änderungen das Motorrad deutlich besser machten", bemerkt der ehemalige MotoGP-Pilot. "Leider lief es nicht nach Plan, doch es war nicht meine Schuld. Gut war, dass wir ein paar wichtige Informationen sammeln konnten, wie wir das Motorrad besser an meinen Fahrstil anpassen können. Ich denke jetzt von Rennen zu Rennen und versuche, mich konstant zu verbessern, damit ich gute Ergebnisse holen kann. Ich weiß, dass ich dazu in der Lage bin."

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