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Suzuki: Aufholjagd von Camier

10. Juni 2013 - 17:00 Uhr

Im ersten Rennen in Portimao kämpft sich Leon Camier durch das Feld, scheidet in Lauf zwei aber aus - Jules Cluzel in beiden Rennen in den Top 10

Leon Camier, Michel Fabrizio
Leon Camier (2) kämpfte sich im ersten Rennen mit seiner Suzuki durch das Feld
© Suzuki

(Motorsport-Total.com) - Leon Camier zeigte in Portimao im ersten Rennen eine starke Aufholjagd. Da sich der Brite am Samstag in Superpole 1 verpokert hatte, musste er von Startplatz 13 angreifen. Beim Start kam es zu einem kleinen Zwischenfall mit einem Konkurrenten und Camier kam nur als 15. aus der ersten Runde zurück. Dann startete er mit seiner Crescent-Suzuki die Aufholjagd. Am Ende der elften Runde lag Camier bereits auf dem vierten Platz und verwaltete diesen auch bis ins Ziel. Rennen zwei lief aber nicht so erfolgreich: In der zwölften Runde musste der 26-Jährige seine GSX-R1000 mit technischem Defekt abstellen.

"Im ersten Rennen war der Start in Ordnung, aber als ich Haslam innen überholte - und ich war schon vorbei - löste er in der Kurve die Bremse und kollidierte mit mir. Dadurch verlor ich einigen Boden und Positionen und musste die Aufholjagd starten", berichtet Camier. "Von Platz 15 auf vier ist ein sehr gutes Resultat. Das Motorrad fühlte sich gut an und ich konnte gut überholen. Der Speed der Suzuki hat sich definitiv verbessert. Das zeigte sich auf der Geraden, denn ich konnte den Schwung aus der Zielkurve mitnehmen und am Ende der Geraden überholen."

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"Früher ging das nicht, weshalb ich sehr zufrieden bin." Frustrierend war dann allerdings der Nachmittag: "Nach dem Start des zweiten Rennens trat ein Problem mit der Elektronik auf. Das Motorrad beschleunigte nicht wie es sollte. Ich machte trotzdem einige Positionen gut, aber ich fühlte mich nicht so stark wie im ersten Rennen. Ich pushte aber weiter und fand einen guten Rhythmus.. Dann konnte ich durch das Problem nicht mehr weiterfahren."

"Ich hatte gehofft, dass ich noch einige Plätze mehr gutmachen könnte, denn ich sah, dass ich die Gruppe vor mir einholte. Ich glaube deshalb, dass ein vierter oder fünfter Rang möglich gewesen wäre, aber wir werden es nie wissen." Sein Suzuki-Teamkollege Jules Cluzel kam in beiden Rennen solide in die Top 10 und belegte die Positionen acht und sieben. "Ich bin sehr zufrieden damit", fällt das Fazit des Rookies positiv aus.

Jules Cluzel
Jules Cluzel fehlt noch die Erfahrung mit abgefahrenen Reifen
© Suzuki

"Das erste Rennen war in der Anfangsphase schwierig, denn der Hinterreifen vermittelte kaum Gefühl. In den ersten zwei Runden wäre ich beinahe mehrmals per Highsider abgeflogen. Anschließend versuchte ich mich Schritt für Schritt zurückzuarbeiten und am Ende war mein Tempo nicht so schlecht und ich wurde Achter. Für das zweite Rennen versuchten wir die Abstimmung zu verbessern und ich glaube, wir fanden etwas, denn in den ersten zehn Runden konnte ich Leon folgen."

"Meine Pace war auch besser als im ersten Rennen. Ich glaube, dass ich in jeder Runde schneller war, weshalb es ein guter Fortschritt war. Ich wünsche mir immer noch mehr Grip vom Hinterrad und ich muss noch mehr Runden mit alten Reifen fahren, damit ich besser weiß, wie es gegen Rennende funktioniert. Es war ein gutes Wochenende, denn wir fanden einige Fortschritte." In der WM liegt Cluzel mit 72 Punkten auf dem zehnten Rang. Camier ist mit zehn Punkten weniger Elfter.

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