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Kawasaki: Höhen und Tiefen für Sykes

10. Juni 2013 - 15:53 Uhr

Platz drei und ein bizarrer Sturz in der Besichtigungsrunde für Lauf zwei: Kawasaki-Speerspitze Tom Sykes hadert mit sich selbst - Solide Rennen von Loris Baz

Tom Sykes, Sylvain Guintoli, Marco Melandri
Im ersten Rennen kämpfte Tom Sykes in der Spitzengruppe mit
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Tom Sykes und seine Kawasaki-Fans erlebten einen unglaublichen Renntag in Portugal. Im ersten Lauf mischte der Brite von der Pole-Position im Spitzenfeld mit. In der Schlussphase konnte Sykes das Tempo von Marco Melandri (BMW) und Sylvain Guintoli (Aprilia) nicht mehr ganz gehen und er kam schließlich als Dritter ins Ziel. Auch für Lauf zwei war der Donington-Doppelsieger ein heißer Kandidat für das Podium, doch es kam ganz anders: Als er aus der Box die Besichtigungsrunde für den Weg in die Startaufstellung aufnahm, rutschte Sykes in Kurve eins auf einem Randstein aus und stürzte.

Die Ninja wurde dabei beschädigt. In der Box wurde hektisch repariert und es ging sich gerade noch aus, dass Sykes aus der Boxengasse starten konnte. Die Pole-Position hatte er durch einen eigenen Fehler verschenkt. Aus der Boxengasse war kein Blumentopf zu gewinnen, doch es kam noch schlimmer: Bei dem Sturz war ein Sensor für die Elektronik beschädigt worden. Sykes kam zurück an die Box und fuhr später weiter. Da er im Ziel sieben Runden Rückstand hatte, wurde er nicht gewertet.

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"Ich ging davon aus, dass das erste Rennen so eng sein würde, wie es dann auch war. Die Jungs auf den ersten beiden Plätzen sind sehr stark gefahren. Ich hatte mit der Rennperformance etwas mehr Mühe. Trotzdem habe ich es auf das Podest geschafft und gute Punkte mitgenommen", meint Sykes über Lauf eins. "Portimao zählt nicht zu meinen stärksten Strecken und ich konnte trotzdem um den Sieg mitkämpfen." Dann ging aber alles schief.

Was war genau geschehen? "Der Sturz war meine Schuld, weil ich in Kurve eins auf der Innenseite über den Randstein gefahren bin. Dieser Randstein sah flach aus, aber als ich realisierte, dass es ein hoher Randstein war, bin ich schon über das Vorderrad abgeworfen worden. Das Motorrad stieg auf und landete auf mir. Es war ein heftiger Crash." Zum Glück blieb Sykes dabei unverletzt. "Ich schlug mir mein rechtes Bein und und bekam Kopfschmerzen."

"Der Sturz war meine Schuld, weil ich in Kurve eins auf der Innenseite über den Randstein gefahren bin."
Tom Sykes

"Wir nahmen am Motorrad für das zweite Rennen Verbesserungen vor. Das war auch der Fall, denn später konnte ich den Rundenrekord verbessern." Das hilft aber alles nichts, wenn man mit Rundenrückstand im Niemandsland unterwegs ist. "Ich gehe in jedem Rennen an das Limit des Motorrades. Das ist meine schlechteste Strecke, aber in beiden Rennen konnte ich ans Limit gehen. Im zweiten Lauf gingen die Rundenzeiten auch einfacher von der Hand."

Sykes bekam von den Tribünen viel Applaus, denn er zählt mittlerweile zu den populärsten Superbike-Fahrern. Deshalb hat er auch ein schlechtes Gewissen. "Ich habe das Gefühl, dass ich einige Leute enttäuscht habe. Ich möchte aber nicht zu hart mit mir ins Gericht gehen, denn es war mein erster großer Fehler seit langer Zeit." In der WM ist sein Rückstand auf Guintoli dadurch auf 28 Punkte angewachsen.

Loris Baz
Loris Baz zeigte zwei solide Rennen und wurde mit Top-5-Plätzen belohnt
© Kawasaki

Sein Kawasaki-Teamkollege Loris Baz absolvierte zwei solide Rennen. Trotz nicht optimaler Abstimmung kam der Franzose im ersten Lauf als Fünfter ins Ziel. Im zweiten Rennen wurde es Platz vier, was gleichbedeutend mit seinem zweitbesten Saisonergebnis war. "Das zweite Rennen war sehr gut. Mir gelang wie in Lauf eins ein guter Start. Ich versuchte mich an Sylvain anzuhängen, aber ich konnte ihm nicht folgen. Ich pushte, aber als Sylvain wegfuhr, reduzierte ich mein Tempo etwas."

"Die Top 5 sind immer mein Ziel, aber ich glaube, es hätte im ersten Rennen noch besser laufen können", meint Baz. "In der Anfangsphase büßte ich eine Position ein, aber das Motorrad vermittelte nicht das gleiche Gefühl wie im Training. Als ich Carlos überholte, konnte ich nicht wie gewünscht pushen. Im zweiten Rennen hatte Melandri ein Problem und ich holte ihn rasch ein. Es war ein gutes Rennen für mich. Es waren zwei positive Rennen für mich und ich holte in der WM-Tabelle Punkte auf Chaz Davies auf. Wenn ich bedenke wie wir am Freitag gestartet sind, dann war der Renntag eine große Verbesserung", zieht der 20-Jährige ein positives Fazit.

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