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Crutchlow: Qualifying mit Höhen und Tiefen

01. Juni 2013 - 21:08 Uhr

Erst Sturz, dann Startplatz vier: Cal Crutchlow macht es im Q2 zum Grand Prix in Mugello spannend und verpasst die erste Reihe um vier Tausendstelsekunden

Cal Crutchlow
Cal Crutchlow verpasste die Pole-Position in Italien um 475 Tausendstelsekunden
© Tech 3

(Motorsport-Total.com) - "Ich kann die Fans nicht hängen lassen. Sie wollen unterhalten werden", scherzt Tech-3-Pilot Cal Crutchlow nach dem ereignisreichen Qualifying in Mugello. Der Brite flog bereits nach wenigen Minuten ab und kam gerade rechtzeitig zu seiner Box, um mit der Ersatzmaschine einen neuen Versuch zu wagen. Kurz nachdem sich Crutchlow den Schmutz aus dem Gesicht wischte, fuhr er auch schon wieder in Richtung Boxenausgang.

"Es war dumm, absolut dumm", bemerkt Cruchlow. "Ich hatte schon das gesamte Wochenende über Probleme mit einer Allergie. Am Ende der Geraden sind meine Augen sehr feucht. Ich berührte einige Kurven später den Randstein, weil ich nichts sah. Normalerweise ist es okay, wenn ich ein paar Mal blinzle. Doch in dieser Runde war es nicht so. Man kann sagen, dass ich einen Fehler machte, weil ich den Randstein berührte, doch ich konnte einfach nichts sehen."

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"Doch wir waren nicht die einzigen, die an diesem Wochenende gestürzt sind. Ich habe bereits schlimmere Stürze beobachtet. Ich bin also nicht unzufrieden", berichtet der Yamaha-Pilot, der mit einer Zeit von 1:47.632 Minuten nur knapp an Startreihe eins scheiterte. Für das Rennen möchte Crutchlow die Situation mit der Allergie in den Griff bekommen: "Wir müssen sehen, ob wir auf etwas Luft im Helm verzichten können. Doch wenn es wärmer wird, dann benötigt man etwas Frischluft."

Probleme mit Allergie

"Bereits in der Box liefen meine Augen. Es ist beim Fahren nur am Ende der Geraden richtig schlimm. Wir müssen aufpassen, welche Medikamente wir nehmen. Bei manchen Medikamenten wird man schläfrig, andere sind illegal", ist sich der Brite bewusst. "Der Sturz hatte aber auch etwas Gutes: Ich fuhr mit der Ersatzmaschine und die war besser. Ich bin also auch froh darüber (lacht; Anm. d. Red.). Ich hatte mit dem ersten Motorrad kein gutes Gefühl."

"Als ich auf das andere Motorrad sprang, fühlte sich die Front sehr gut an. Meine Mechaniker sagten mir dann, dass der Vorderreifen bereits 22 Runden alt war. Wenn ich morgen dieses Gefühl 22 Runden lang habe, dann bin ich zufrieden", scherzt der Tech-3-Pilot. "Es wird aber schwierig werden, Pedrosa und Lorenzo zu schlagen. Sie werden zehn Sekunden vor dem Rest des Feldes ins Ziel kommen, denke ich."

Die Tech-3-Yamaha läuft in Mugello nicht ganz so gut wie bei den vergangenen Rennen. "Ich hatte Probleme mit der Stabilität. Wir haben viele Varianten getestet. Das Motorrad hat sich stark hin und her bewegt. Ich verliere beim Anbremsen der ersten Kurve sehr viel Zeit, weil sich das Motorrad so stark bewegt. Wir konnten das im Qualifying aber ein bisschen verbessern." Im Rennen hat Crutchlow eine Vielzahl an Fahrern auf der Rechnung.

Crutchlow rechnet mit Dovizioso

"Es gibt sehr viele Fahrer, die in etwa gleich schnell sind - ich, Dovi, Vale, Marc, Bautista und Bradl sind so gut wie gleich schnell. Es wird ein harter Kampf ums Podium, da bin ich mir sicher. Ich bin aber vom Tempo der Ducatis enttäuscht. Nach zwei Testtagen habe ich erwartet, dass sie in der Lage wären, hier um den Sieg zu kämpfen. Dovi hat aber gute Arbeit geleistet. Ich traue ihm morgen ein Podium zu. Deren Motorrad sieht gut aus", so Ex-Teamkollege Crutchlow.

"Dovi ist clever. Er ist sehr stark im Bremsen. Das war immer schon seine Stärke. Sein Motorrad ist schnell. Er wird in der ersten Kurve auf der Bremse stark sein. Wenn er jemanden vor sich hat, dann kann er sich dranhängen", kündigt der Brite an, der kleiner Brötchen backen möchte als zuletzt. "Ich wäre mit einem Top-5-Ergebnis zufrieden, weil Mugello ein Kurs ist, auf dem ich zu kämpfen habe, auch wenn es einer der besten der Welt ist. Ich bin der Meinung, dass es an der Erfahrung liegt."

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