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Aprilia beherrscht die Superbike-WM

10. Juni 2013 - 14:59 Uhr

Doppelsieg in Portimao: Die beiden Aprilia-Werksfahrer Eugene Laverty und Sylvain Guintoli drücken dem Portugal-Wochenende ihren Stempel auf

Eugene Laverty, Sylvain Guintoli
Die Gesichter des Erfolgs: Laverty und Guintoli feierten einen Doppelsieg
© Aprilia

(Motorsport-Total.com) - Auch ohne Max Biaggi ist Aprilia in der Superbike-WM eine Macht. Die Zahlen nach dem sechsten Saisonwochenende untermauern dies: Eugene Laverty feierte mit dem Sieg im zweiten Rennen seinen bereits vierten Saisonerfolg. Dazu kommen drei weitere Podestplätze. Durch Stürze und technische Probleme stehen für den Nordiren allerdings auch drei Ausfälle zu Buche. So schied er auch in Portimao in Lauf eins in Führung liegend mit Defekt aus. Teamkollege Sylvain Guintoli hat zwar nur einen Sieg auf dem Konto, doch der Franzose ist konstant vorne zu finden.

In Portimao eroberte er die Podestplätze acht und neun. In Lauf eins fehlten ihm lediglich 0,007 Sekunden zu seinem zweiten Saisonsieg. Da kein anderer Fahrer im Feld so konstant vorne ist, führt Guintoli die WM auch komfortabel an. Nach Portimao vergrößerte sich sein Vorsprung auf Tom Sykes (Kawasaki) auf 28 Punkte. Laverty ist Dritter und liegt 39 Zähler zurück. In der Herstellerwertung führt Aprilia 42 Punkte vor BMW. Der Doppelsieg im zweiten Rennen verdeutlichte die derzeitige Vormachtstellung des Teams noch mehr.

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"Auf dem ersten Rennen scheint für uns immer ein Fluch zu liegen, speziell auf Strecken wie dieser", ärgert sich Laverty, der mit vier Siegen nun der erfolgreichste Fahrer dieser Saison ist. "In Aragon hatte ich das richtige Tempo für den Doppelsieg, aber ich darf mich nicht beschweren. Wichtig ist, dass wir immer mit hohen Zielen starten und zurückschlagen, wenn uns das Pech trifft. Ich habe alles für diesen Sieg gegeben und freue mich sehr, dass es geklappt hat."

"Zudem konnte ich von der ersten bis zur letzten Runde dominieren. Ich bin im WM-Kampf dabei, obwohl ich in einigen Rennen keine Punkte geholt habe. Aber mit jedem Rennen wachsen wir und ich bin für die kommenden Rennen zuversichtlich." Laverty muss Punkte aufholen, während Guintoli auf Abwarten fahren kann. Das zahlte sich in Portimao in beiden Rennen aus. Während die Konkurrenz unkonstant war und Schwierigkeiten hatte, wurde der Franzose zweimal Zweiter.

"Ich startete das erste Rennen vorsichtig und wollte auf die Reifen achten. Diese Strategie half mir dabei, bis zum Ende um die letzten Tausendstelsekunden zu kämpfen. Schade, dass mir der Sieg so knapp durch die Finger geronnen ist, aber ich bin zufrieden, wie ich das Rennen verwaltet habe", sagt Guintoli über seine Herangehensweise. "Zu Beginn von Rennen zwei zögerte ich etwas, aber dann fand ich schnell mein Tempo."

"Als ich Rea überholt habe, pushte ich, damit ich meinen Vorsprung vergrößere. In der letzten Kurve riskierte ich dabei etwas zu viel, aber glücklicherweise lief alles gut und ich verlasse Portimao mit weiteren wichtigen Punkten für die Weltmeisterschaft." Sykes ist in der WM ebenfalls noch dabei. BMW-Werksfahrer Marco Melandri hat 57 Punkte Rückstand. Alle weiteren Fahrer haben derzeit nur noch Außenseiterchancen auf den WM-Titel.

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