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Schwantz wirft CoTA Falschmeldungen vor

29. März 2013 - 10:19 Uhr

Nächstes Kapitel im Streit Kevin Schwantz vs. Circuit of the Americas: Schwantz besteht darauf, dass der CotA Falschinformationen veröffentlicht

Daniel Pedrosa, Marc Marquez
Die ersten MotoGP-Prototypen haben in Austin bereits ihre Runden gedreht
© Repsol

(Motorsport-Total.com) - Die Schlammschlacht zwischen Ex-Weltmeister Kevin Schantz und den Organisatoren des "Circuit of the Americas" geht weiter: Nachdem Schwantz bei den MotoGP-Testfahrten der Einlass zur Strecke verwehrt wurde, hatten beide Parteien Statements veröffentlicht. Nun veröffentlichte Schwantz eine weitere Mitteilung: "In der Vorwoche veröffentlichte der CoTA eine Mitteilung, dass ich nichts damit zu tun hätte, die MotoGP nach Texas gebracht zu haben. Im Gegensatz zu anderen Leuten, die Dispute mit dem CoTA hatten, kann ich meine Meinung offen sagen."

"Ich bin der Grund, warum die MotoGP nach Texas kommt. Niemand, der jetzt mit dem CoTA in Verbindung steht, hatte etwas mit dem Design der Strecke zu tun. Es gibt mehrere Fakten, die diese Tatsachen beweisen", heißt es in der Schwantz-Aussendung. "Am 2. April 2011 schickte mir Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta einen Brief, dass meine Firma 3Four TexasMGP der alleinige MotoGP-Rechtehalter für den Staat Texas für die Jahre 2013 bis 2022 ist. Am 3. Februar 2011 schickte Susan Combs, die Rechnungsprüferin für Texas, mir und Herrn Ezpeleta einen Brief, dass die jährlichen Zuschüsse an 3Four TexasMGP, den Rechteinhaber für die MotoGP in Texas, ausbezahlt werden wird."

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"Am 12. April 2011 wurde auf Wunsch der Rechnungsprüferin eine Pressekonferenz abgehalten, dass die MotoGP auf dem Weg nach Texas ist. Am 22. Juli 2011 schickte Herr Ezpeleta an die Rechnungsprüferin, dass er und Kevin Schwantz zuversichtlich sind, dass die erwarteten Erfolge für Texas und die MotoGP positiv sein werden." Die Organisatoren des CoTA behaupten, dass Schwantz kein Recht auf die Austragung des Rennens auf der Strecke hatte.

Deshalb wurde direkt ein Promotervertrag mit der Dorna geschlossen. Schwantz wurde außen vor gelassen und reichte Klage ein, deren Ausgang noch offen ist. "Ich habe in den vergangenen fünf Jahren zu viel Zeit und zu viel Geld in dieses Projekt investiert, dass ich einfach stillsitzen und erlauben kann, dass diese Fehlinformation verbreitet wird", heißt es in der neuen Schwantz-Aussendung. Zudem glaubt der US-Amerikaner, dass die Strecken-Chefs die Geschichte wie bei der Formel 1 umschreiben wollen, um sich für staatliche Fördergelder, die Schwantz laut eigener Aussage zugesichert hatte, bekommen zu können.

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