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Spies: Als Yamaha das Vertrauen verlor

03. Januar 2013 - 14:18 Uhr

Ex-Yamaha-Werksfahrer Ben Spies nennt die Beweggründe für seinen Weggang von Yamaha und erklärt, warum ihm die M1 nicht richtig lag

Ben Spies
Ben Spies kündigte im Sommer 2012 überraschend seine Trennung an
© Yamaha

(Motorsport-Total.com) - Nach einer vielversprechenden Saison 2011 und positiv verlaufenen Wintertests zählte Ben Spies zu den Favoriten für die Saison 2012. Doch das Jahr hielt nur wenige Höhen aber dafür umso mehr Tiefen für den US-Amerikaner bereit. Fahrfehler, technische Probleme und viel Pech bremsten Spies ein, der seine dritte MotoGP-Saison lediglich als Zehnter abschloss, während Teamkollege Jorge Lorenzo Weltmeister wurde.

Nach dem Rennen in Mugello erklärte Spies via 'Twitter', dass er 2013 nicht mehr für Yamaha fahren wird und überraschte damit die Motorrad-Welt. Gegenüber 'Cycle World' nennt er die Beweggründe: "Yamaha blieb in Italien und testete am nächsten Tag. Doch ich fuhr nicht. Ich konnte nicht fahren. Ich konnte mich nicht bewegen. Ich konnte absolut nichts machen. Ein oberer Yamaha-Mitarbeiter meinte zu mir, dass 'wir sehr viel Geld in dich investiert haben. Komm nicht nach Laguna Seca, wenn du nicht zu 100 Prozent fit bist.'"

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"Dann fügte er noch hinzu: 'Wir haben das Vertrauen in dich verloren'", berichtet Spies. "Das war der Moment, in dem ich mich entschied, 2013 nicht mehr für Yamaha zu fahren. Ich habe bei Yamaha viele gute Freunde, doch wenn jemand so etwas zu einem sagt, dann verliert man den Respekt." Spies griff zum Handy und startete die 'Twitter'-App. Der Rest ist Geschichte.

Ben Spies
Die sanfte Yamaha M1 passte nicht so richtig zum wilden Fahrstil von Ben Spies
© Yamaha

Wie es 2013 weitergeht, ließ Spies aber lange offen. Eine Rückkehr in die Superbike-WM schien wahrscheinlich. Im neu strukturierten BMW-Italia-Team war der Weltmeister von 2009 lange Zeit ein heißer Kandidat. "Nach meinem Motorschaden, den ich in Indianapolis an zweiter Stelle liegend erlitt, dachte ich darüber nach, die MotoGP zu verlassen", gesteht Spies.

"Ich begann damit, die Superbike-WM zu beobachten. Die Serie war gut zu mir, als ich 2009 dort fuhr. Paolo Ciabatti, der ehemalige Direktor, ist ein guter Freund von mir. Er hätte mich liebend gern in der Superbike-WM zurückbegrüßt. Eines Tages kehre ich sicher zurück", verspricht der US-Amerikaner, der 2013 im Pramac-Ducati-Team die Desmosedici bändigen will.

Die Liste der gescheiterten Piloten ist ungleich länger als die der erfolgreichen Ducati-Piloten. Spies hat dennoch Hoffnung: "Die Yamaha ist ein tolles Motorrad, doch sie ist für hohe Kurvengeschwindigkeiten ausgelegt. Wenn sich das Motorrad bewegt, gerät es aus dem Takt und wird stinkig. Sowohl die Honda als auch die Ducati erwecken den Eindruck, als ob sie etwas wilder gefahren werden können."

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