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Nakamoto schwärmt von der Arbeit mit Stoner

06. Januar 2013 - 13:37 Uhr

HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto spricht über den Verlust von Casey Stoner und blickt auf zwei erstaunliche Jahre mit dem Ausnahmekönner zurück

Casey Stoner
Comebackchance: Für Casey Stoner steht die Tür bei Honda jederzeit offen
© Repsol

(Motorsport-Total.com) - Casey Stoners Rücktrittserklärung in der Pressekonferenz vor dem Frankreich Grand Prix ist in den Ohren der MotoGP-Fans allgegenwärtig. Am 11. November 2012 war es dann soweit: Der Ausnahmekönner fuhr in seinem letzten Rennen als Dritter durchs Ziel und verabschiedete sich damit noch einmal mit einem Podium von seinen Fans.

Die Entscheidung, die MotoGP zu verlassen, traf der Australier aber schon viel eher: "Casey hat uns 2011 mitgeteilt, dass er aufhören möchte. Es war nach dem Sieg beim Australien Grand Prix, bei dem er die Weltmeisterschaft gewann", berichtet HRC-Vize Shuhei Nakamoto dem 'Sport Rider'. "Er hatte noch ein Jahr lang einen Vertrag mit uns und meinte, dass er auch 2012 für Honda fahren wird. Es war dennoch ein Schock, zu hören, dass er aufhören will."

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"Seitdem die Saison begann, sagte er, dass er seine Entscheidung öffentlich machen möchte. Natürlich wollten wir, dass er bei uns weitermacht. Wir haben immer wieder versucht, ihn zu überreden. Doch Casey hatte seine Entscheidung getroffen", bedauert Nakamoto, der ein großer Fan von Stoner ist: "Wenn Casey Vertrauen in sich hat und von Rennen zu Rennen denkt, gibt es keinen anderen Fahrer, der schneller ist als er."

Stoner nur schwer zu schlagen

"Casey ist ein Fahrer, den ich wirklich liebe. Ich könnte mir nichts Besseres vorstellen, als mit ihm weiter Rennen zu fahren", stellt Nakamoto klar. Doch auch wenn Stoner auf der Strecke oft schwer zu schlagen war, so hinterließen seine Kommentare oft einen faden Beigeschmack. "Klar, ich würde nicht sagen, dass seine Persönlichkeit voll entwickelt ist, aber das hatten wir von ihm auch nicht erwartet. Wir haben ihn nicht verpflichtet, damit wir Freunde werden", bemerkt Nakamoto.

Shuhei Nakamoto
Shuhei Nakamoto wurde von Casey Stoner immer wieder erstaunt
© Repsol

"Casey ist schnell, wirklich schnell. Wir waren ständig erstaunt, dass unsere Motorräder so schnell sein konnten, wenn Casey im Sattel saß. Ich habe es bereits gesagt, aber wenn Casey das Selbstvertrauen hat und entspannt ist, dann gibt es niemanden in der MotoGP, der ihm nahe kommt", erklärt der Japaner begeistert und erinnert sich an das Rennen in Phillip Island, das Stoner mit deutlichem Vorsprung für sich entschied.

"Nachdem er dieses Jahr den Grand Prix von Australien zum sechsten Mal in Folge gewonnen hatte, hat er gemeint, dass er noch schneller gewesen wäre, wenn er nicht nach wie vor unter seinem verletzten Ellbogen gelitten hätte. Wie schnell er auch fährt - er will immer noch schneller sein", unterstreicht Nakamoto.

Emotionaler Abschied in Valencia

"Wir hielten für ihn am Montagabend nach dem Grand Prix von Valencia eine Abschiedsparty. Nachdem die Party vorbei war, blieben wir zwei übrig und plauderten, und mir wurde bewusst, dass ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten kann", erinnert sich der HRC-Vize. "Ich war so traurig, dass er die MotoGP verlässt."

"Am folgenden Tag wurde ich von einigen von Caseys Freunden gefragt, was ich ihm in dieser Nacht gesagt hatte. Ich wollte wissen, warum sie das fragen, und sie sagten, dass Casey, der seine Entscheidung, zurückzutreten, bis dahin nie in Frage gestellt hatte, meinte, dass er nach all dem vielleicht doch weiterfahren sollte", berichtet der Japaner. "Vom ersten Tag an, als Casey für Repsol-Honda fuhr, verging kaum ein Tag, am dem er uns nicht mit irgendetwas erstaunte."

"Ich kenne keinen anderen Fahrer, mit dem die Arbeit so viel Spaß macht. Ich hoffe, dass er sich rasch von seiner Verletzung erholt, und sollte er sich jemals zu einem Comeback entschließen, dann würden wir ihn mit offenen Armen empfangen. Ich habe ihm gesagt, dass das Angebot steht", so Nakamoto.

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