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Nakamoto erhöht den Druck auf Pedrosa

05. Januar 2013 - 12:51 Uhr

HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto schiebt Dani Pedrosa für die Saison 2013 die Favoritenrolle zu und lobt das Feingefühl des Spaniers

Daniel Pedrosa
Dani Pedrosa hat 22 MotoGP-Rennen gewonnen, aber noch nie den Titel geholt
© Repsol

(Motorsport-Total.com) - Mit sieben Siegen hat Dani Pedrosa in der Saison 2012 ein Rennen mehr gewonnen als Weltmeister Jorge Lorenzo. Dennoch hat es für den kleinen Spanier wieder nicht zum Titel gereicht. In seiner achten MotoGP-Saison soll es nun endlich klappen mit dem großen Ziel: der MotoGP-Krone. Das fordert auch HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto, der damit den Druck auf seinen Schützling erhöht.

"Wenn er 2013 den Titel nicht holt, dann wird er ihn vermutlich nie holen. Doch wenn er es schafft, dann sind weitere Meisterschaften greifbar", prophezeit Nakamoto. Im Gespräch mit dem 'Sport Rider' erklärt er weiter: "Dani war bekannt dafür, zwei Rennen pro Saison zu gewinnen. Doch im vorletzten Jahr konnte er vier und in der vergangenen Saison sogar sieben Rennen gewinnen."

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"In der ersten Phase der Saison hatte er Schwierigkeiten mit dem Motorrad, weil wir zu kämpfen hatten, es nach dem neuen Mindestgewicht neu auszubalancieren. Danach kam der Wechsel der Reifen. Doch als das neue Motorrad eingeführt wurde, konnte er sich immer weiter steigern", berichtet Nakamoto, der von Pedrosas Leistungen in der zweiten Saisonhälfte sehr angetan war.

Brünn der Beginn einer neuen Ära?

Shuhei Nakamoto
Shuhei Nakamoto konnte 2012 sieben Siege von Dani Pedrosa feiern
© Honda

Besonders der Zweikampf beim Rennen in Brünn hat Nakamoto begeistert: "Beim Tschechien Grand Prix hat er sich mit Jorge einen gigantischen Zweikampf geliefert. Er hat überholt, wurde wieder überholt. Am Ende konnte Dani die Linie als Erster überqueren. Ich bezweifle, dass er solch ein Rennen seit seiner 125er-Zeit gezeigt hat. Das hat eine neue Ära eingeleitet."

Pedrosas Fortschritte wurden durch das neue Motorrad möglich, das er seit den USA-Runden verwendete. "Unsere neue Maschine ist beim Bremsen und am Kurveneingang deutlich besser. Es scheint, als ob Dani dadurch mehr Vertrauen erlangt hat", schildert Nakamoto. "Für mich sieht es so aus, als ob Dani mehr Feingefühl hat als die anderen Fahrer. Er kann die kleinsten Dinge spüren - Dinge, die andere Fahrer nie fühlen würden."

"Er kann Änderungen sehr schnell spüren - zum Beispiel, wenn der Kurs an Haftung verliert. Der Nachteil davon ist, dass er manchmal zu vorsichtig ist. In der Saison 2012 hat er diese Tendenz richtig getroffen. Er hat seinen größten Rivalen immer wieder besiegt, ist im Regen von Malaysia zum Sieg gefahren, hat sich sein Tempo selbst im Nassen richtig eingeteilt, was früher seine Schwäche war", so der Japaner.

Für 2013 hat Nakamoto große Hoffnungen. "Dani hat sich weiterentwickelt und ist ein starker Konkurrent. Ich bin zuversichtlich, dass er in der kommenden Saison den Titel holen wird. Ich kann mir nur schwer vorstellen, ihn nicht dort oben auf dem Podest zu sehen", bemerkt er.

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