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Camier hofft auf Aufschwung bei Suzuki

16. Januar 2013 - 15:28 Uhr

Phillip Island rückt näher: Leon Camier bereiten sich in Almeria auf den Saisonauftakt vor - Findet Suzuki dauerhaft den Anschluss zur Spitze?

Leon Camier
In der Saison 2012 musste sich Leon Camier mit der GSX-R mächtig abmühen
© Suzuki

(Motorsport-Total.com) - Die Saison 2012 war für das Crescent-Suzuki-Team kein einfaches Jahr. John Hopkins klebte das Pech an den Stiefeln und Leon Camier kämpfte mit der unterlegenen Suzuki GSX-R1000 um den Anschluss. Für 2013 ist Camier dennoch optimistisch, weiter vorne mitmischen zu können. Doch an der GSX-R wurden lediglich Feinheiten geändert. Der letzte umfassende Modellwechsel des Suzuki-Superbikes liegt einige Jahre zurück.

Ende der Woche wird Crescent in Almeria einen Zwei-Tages-Test absolvieren, bevor es in Jerez einen weiteren Test gibt. Camier kann es kaum abwarten, das 2013er-Modell zu testen: "Ich bin gespannt, wieder auf dem Motorrad zu sitzen. Die Jungs haben hart gearbeitet und hoffentlich Fortschritte gemacht. Wir werden in Jerez sehen, wie es aussieht."

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Doch Testzeiten lassen nur ungefähr erahnen, wozu die Fahrer und Teams in der neuen Saison fähig sind. Das weiß auch Camier: "Australien wird er erste richtige Test sein. Bei den Rennen ist es immer etwas Anderes", schildert der Brite, der die Pause genossen hat. "Es war gut, ein bisschen Zeit zu haben, in der man nicht auf dem Motorrad sitzt, um zu entspannen und von vorne zu beginnen."

"Ich denke, es war gut, dass die Techniker Zeit hatten, um das Gelernte aus dem Vorjahr umzusetzen", fährt Camier fort, der Fortschritte anstrebt: "Ich hoffe, dass wir auf einem deutlich höheren Level beginnen als 2012." In der neuen Saison müssen die Piloten der Superbike-WM mit einem neuen Reifenformat zurechtkommen. Wie bei den Serien-Motorrädern dürfen nur noch 17-Zoll-Räder verwendet werden.

"Die Motorräder sind im Vergleich zum vergangenen Jahr ein bisschen anders. Wir mussten einen Weg finden, um das Setup mit den neuen 17-Zoll-Rädern anzupassen. Bei den Tests Ende des vergangenen Jahres funktionierten sie nicht allzu schlecht bei uns", erklärt Camier, der sich mehr Leistung wünscht: "Die Höchstgeschwindigkeit war in der vergangenen Saison ein großes Problem für uns. Selbst wenn wir das verbessern konnten, müssen wir uns weiter steigern. Eine Verbesserung bei der Elektronik für Misch-Verhältnisse ist ebenfalls wichtig."

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