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Suter bescheinigt Marquez "unendliche Präzision"

06. Dezember 2012 - 16:41 Uhr

Konstrukteur Eskil Suter schwärmt in den höchsten Tönen von Marc Marquez, der ihm mit dem Gewinn des Moto2-Titels die erste Weltmeisterschaft bescherte

Eskil Suter und Marc Marquez
Eskil Suter erlebte Marc Marquez in der Moto2-WM aus nächster Nähe
© Repsol

(Motorsport-Total.com) - Mit dem Moto2-Titel im Gepäck schickt sich Marc Marquez in der Saison 2013 an, die Königsklasse MotoGP aufzumischen. Im Honda-Werksteam sitzt der Spanier auf einem der besten, wenn nicht dem besten, Motorrad im gesamten Feld. Konstrukteur Eskil Suter, dem Marquez nach dem Vizetitel 2011 nun den ersten WM-Titel in der Motorrad-WM bescherte, ist schon jetzt überzeugt, dass der Ausnahmekönner das Zeug hat, auch auf der 1.000er-Honda große Dinge zu vollbringen.

"Marc ist schneller als alle anderen, aber das ist nicht alles" so Suter gegenüber 'Motorsport aktuell'. Die Auffassungsgabe und das Tempo, mit welchem sich der 19-Jährige auf neue Situation einstellt, sind nach Meinung des Konstrukteurs denen anderer Fahrer um Welten voraus: "Marquez ist brutal schlau. Er lernt so schnell wie kein anderer." Dank seines angeborenen Talents habe der Spanier "immer 90 Prozent Hirnkapazität frei, um sich die passende Taktik zurechtzulegen, die Gegner zu beobachten und zu packen", wie der Schweizer betont.

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"Marquez' Fahrstil ist geprägt von unendlichem Feingefühl und Präzision", lobt Suter und betont, dass der Spanier bei der Abstimmung des Motorrads keine ungewöhnlichen Wege einschlägt - sehr wohl aber auf der Piste. "Er wählt spontan und je nach Bedarf andere Linien oder benutzt die Hinterbremse, um die ausbrechende Maschine wieder einzufangen."

So ist Suter überzeugt, dass Marquez auch in der Königsklasse MotoGP eher früher als später für Aufsehen sorgen wird. "Die Konkurrenz wird sich sehr bald warm anziehen müssen", mutmaßt der Schweizer und will nicht ausschließen, dass der Spanier schon in seinem Rookie-Jahr um den Titel mitkämpft. "Wir haben die Daten und die lügen nicht", verweist er auf die Telemetrie-Aufzeichnungen.

Angesichts der von Marquez scheinbar mühelos vorgetragenen Ritte durchs Moto2-Feld wie zuletzt in Motegi und Valencia wurden bereits Stimmen laut, wonach das Motorrad des Monlau-Teams, genauer gesagt die Elektronik, außerhalb der Reglementgrenzen operiert haben könnte. Suter winkt ab: "Wir haben alle Daten. Marquez hatte technisch null Vorteile. Den Unterschied machte nur der Fahrer aus, der Fahrer und nochmal der Fahrer."

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