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Folger: Achterbahnfahrt der Gefühle

10. Dezember 2012 - 13:38 Uhr

Durch den Wechsel zu Aspar verbesserte sich das Blatt von Jonas Folger im Sommer 2012 drastisch: "Ich wusste, das Niveau zu haben, um vorne zu fahren"

Jonas Folger
Jonas Folger gewann bereits bei seinem zweiten Rennen für das Aspar-Team
© KTM

(Motorsport-Total.com) - Vom jüngsten deutschen Grand-Prix-Sieger zum Sorgenkind: Jonas Folgers Start in die Saison 2012 war alles andere als optimal. Der Deutsche unterschrieb bei MZ einen Vertrag für die Moto2 und landete später doch wieder in der Moto3. Doch nach den Tests mit der Honda kam das Aus: "Wenige Wochen vor dem Saisonstart in Katar haben sie mir mitgeteilt, dass sie kein Budget haben und es ihnen leidtut", berichtet er 'MotoGP.com' "Ich war in diesem Moment ziemlich verloren und verärgert."

Bei Ioda erhielt Folger eine Chance, weiterhin Rennen zu fahren. "Ich war sehr froh, weiterhin in der WM fahren zu können und habe diese Option ausgewählt. Doch der Start mit Ioda war ziemlich schwierig. Man kann deren Projekt nicht mit denen von Honda oder KTM vergleichen. Es war ein ziemlich junges Projekt und ein recht kleines Unternehmen. Wir hatten Beginn des Jahres viele Probleme", bedauert der Deutsche, der immer wieder technische Probleme akzeptieren musste.

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"Es war alles ziemlich unorganisiert und hat mich verwirrt", gesteht er. "Wir hatten viele Probleme mit dem Motor, der uns sehr oft kaputtgegangen ist." Doch Folger steckte den Kopf nicht in den Sand. "Es nützt einem in einer schwierigen Situation nichts, wenn man verärgert reagiert. Ich habe versucht, meine Arbeit abzuliefern", betont er.

Jonas Folger
Mit der unterlegenen Ioda war Jonas Folger nur im Nassen konkurrenzfähig
© FGlänzel

"Ich habe aber genauso gearbeitet, wie ich es später getan habe. Es hat sich lediglich das Team geändert. Ich wusste, das Niveau zu haben, um vorne zu fahren. Es war eine harte Zeit, die mich gestärkt hat", blickt Folger zurück. Im Sommer erhielt er von Aspar ein Angebot. Ab Indianapolis saß er dann auf der neonroten Kalex-KTM des Weltmeisterteams von 2011.

"Ich hätte nicht mit einem Angebot gerechnet und war über diese tolle Chance sehr froh. Es war wie Geburtstag und Weihnachten zusammen. Ich war froh, dass sie an mich geglaubt haben, auch wenn die Ergebnisse fehlten. Vermutlich haben sie etwas in mir gesehen, das nur Aspar sehen kann", schildert Folger. "Wir waren ab dem ersten vorn dabei."

"Ich war in Indianapolis ziemlich angespannt, aber auch sehr froh. Sicher hatte ich Druck, weil die Leute Ergebnisse erwarteten", bemerkt er. "Von einem aufs andere Rennen standen wir auf dem Podium." Für die kommende Saison ist Folger gut vorbereitet und einer der Favoriten. Nach Stefan Bradl und Sandro Cortese könnte Folger ein weiterer deutscher sein, der sich einen WM-Titel holt.

"Auch wenn einige Leute gehen, wird es nicht einfach werden. Es ist die zweite Moto3-Saison. Die Teams werden besser vorbereitet sein. Dadurch sollte es enger werden", prognostiziert er. "Ich weiß, was ich über den Winter machen muss und bin ziemlich zuversichtlich, dass wir eine gute Saison haben werden."

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