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Davies: Jeder braucht einen Uccio

10. Dezember 2012 - 15:11 Uhr

Laut Chaz Davies sollte jeder Motorrad-Profi einen Freund haben, der ihm an den stressigen Rennwochenenden ein paar Dinge abnimmt

Chaz Davies
Chaz Davies freut sich, wenn ihn seine Freundin zu den Rennen begleitet
© BMW

(Motorsport-Total.com) - Valentino Rossi ohne Kumpel Uccio? Marco Melandri ohne Freundin Manuela Raffaeta? Undenkbar. "Die Wahrheit ist, dass man so jemanden braucht", bemerkt Chaz Davies gegenüber 'Fast Bikes'. "Abhängig von der jeweiligen Meisterschaft ist es entscheidend. In der Supersport-WM hat man verglichen zur Superbike-WM recht viel Zeit. Doch sobald man einmal da landet, ändert sich alles."

Davies muss es wissen. 2011 wurde der Brite Supersport-Weltmeister und stieg für die Saison 2012 in die Superbike-WM auf. Dadurch wurden die Wochenenden des 25-Jährigen deutlich stressiger. "Am Donnerstag bereitet man die ganzen Sachen vor, geht Medien-Verpflichtungen nach und absolviert Briefings mit dem Team. Das Mittagessen ist die einzige Unterbrechung", betont er.

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"Der Freitag ist mit zwei Sessions recht entspannt. Doch Samstag wird es hektisch. Dann spielen die besonderen Freunde eine Rolle. Unsere zweite Qualifying-Session beginnt bereits nach neun Uhr. Man muss für das Frühstück und die Verdauung also eher aufstehen. Es gibt viele Dinge zu erledigen", schildert er und verweist auf die Organisation der Lederkombis und Helme sowie die zahlreichen Briefings.

Valentino Rossi
Kumpel Uccio Salucci ist immer an Valentino Rossis Seite anzufinden
© Ducati

"Wir haben 12:30 Uhr ein Training. Nach den Briefings ist es bereits 14 Uhr. Die Superpole beginnt 15 Uhr. Es bleibt also nur eine Stunde für das Mittagessen, vielleicht ein bisschen mehr, wenn man vor zwei Uhr fertig ist. Man möchte nicht zu spät essen, weil man sonst müde und unkonzentriert wird. Es muss alles richtig getimed sein", erklärt Davies. "Damit das möglich wird, benötigt man Hilfe."

Für die Suberbike-Piloten ist der Sonntag noch stressiger. Durch die zwei Läufe haben die Fahrer und Teams kaum Zeit zum ausruhen. "Man benötigt jemanden, der sich um Dinge wie Kleidung, Medien und solche Dinge kümmert. Ohne solch eine Person kann man sich nicht auf die Arbeit konzentrieren", berichtet BMW-Pilot Davies.

"Ich bin froh, dass meine Freundin zu ein paar Rennen mitkommen konnte. Doch sie beginnt einen Vollzeitjob. Ich habe einen Kumpel, der einige Male dabei war. Das ist toll. Doch man benötigt jemanden, der voll flexibel ist. Diese Person steht hinter einem, man kann mit ihr rumblödeln und sie hilft, dass man auf dem Boden bleibt", so Davies.

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