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Checa: "Das MotoGP-Bike ist sicher langweiliger"

21. Dezember 2012 - 13:18 Uhr

Carlos Checa stürzt sich mit seiner gesamten Energie in die Entwicklungsarbeit der Ducati 1199 Panigale und erklärt, warum er auf einen MotoGP-Test keine Lust hat

Carlos Checa
Checa hat in der Superbike-WM seinen Spaß und denkt nicht an MotoGP
© Althea-Ducati

(Motorsport-Total.com) - Bei den letzten Testfahrten des Jahres 2012 Ende November in Jerez de la Frontera liefen sich MotoGP- und Superbike-Piloten über den Weg und teilten sich die Strecke. Carlos Checa, der die Superbike-Saison 2013 mit der neuen Ducati 1199 Panigale bestreitet, traf bei dieser Gelegenheit auf seine im MotoGP-Projekt von Ducati involvierten Kollegen Nicky Hayden, Andrea Iannone sowie Testfahrer Michele Pirro.

Gedanken an einen Wechsel zurück in den Grand-Prix-Sport kamen bei Checa, der seit 2008 erfolgreich in der Superbike-WM startet, in Jerez nicht auf. "Ich weiß, dass Ducati einen Schritt hinter der MotoGP-Spitze zurückliegt", sagt er und vergleicht seine eigenen Testfahrten auf der Panigale mit den der MotoGP-Cracks auf der Desmosedici: "Die Rundenzeiten sind nicht so weit voneinander entfernt, wenn man bedenkt, dass unser Motorrad 15 Kilogramm schwerer ist und wir mit Pirelli-Reifen fahren."

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"Bei den Reifen gibt es wahrscheinlich bei der Konstanz einen Unterschied, doch auf eine schnelle Runde scheint Pirelli auf dem gleichen Level zu sein", so Checa. In der Tat waren die Superbikes in der letzten November-Woche in Jerez teilweise die schnellsten Motorräder auf der Strecke, bevor Ducati-Werkspilot Hayden das Blatt am letzten trockenen Testtag wieder zurechtrückte.

MotoGP vs. Superbike: Andere Art des Fahrens

Carlos Checa
Mit der nagelneuen Panigale bestreitet Checa die Superbike-WM-Saison 2013
© Althea

Von der Desmosedici aus dem Grand-Prix-Zirkus unterscheidet sich die vom Alstare-Team eingesetzte Ducati 1199 Panigale nicht nur in puncto Gewicht. "Das Konzept der Motorräder ist auch anders", sagt Checa und mutmaßt: "Das MotoGP-Bike ist sicher langweiliger, weil man es aufgrund der Elektronik und der Reifen auf eine andere Art fahren muss."

"Man darf nicht so viel rutschen, um auf eine gute Rundenzeit zu kommen. Dadurch sieht es langweiliger aus", setzt der Spanier seine Ausführungen fort und sagt: "Ich bin in Kurve elf mit 190 km/h geslidet. Das war ein sehr gutes Gefühl, aber die Rundenzeit ist dadurch natürlich schlecht. Manchmal ist es schön, wenn man bei hoher Geschwindigkeit rutscht. Unterm Strich zählen aber die Resultate und die Rundenzeit ist wichtiger."

MotoGP-Test unwahrscheinlich

Carlos Checa
Sein letztes MotoGP-Rennen bestritt Checa im Jahr 2010 für Pramac-Ducati
© Bridgestone

Ob er in Zukunft zu Testzwecken noch einmal auf ein MotoGP-Bike steigt, lässt der langjährige Grand-Prix-Pilot Checa offen, sieht die Chancen aber eher als gering an. "Ich weiß es nicht. Ich mag es, zu testen und zu arbeiten. Mit diesem neuen Motorrad ist es schwierig, aber es ist ein aufregendes Projekt", spricht er die Panigale für die Superbike-WM-Saison 2013 an.

"Wenn ich hart arbeite, dann können wir im Rennen erfolgreich sein. Ich weiß aber nicht, ob es sich gleich anfühlen würde, wenn ich das Motorrad für einen anderen Fahrer testen würde und dann nicht im Rennen antreten könnte", sagt der 40-Jährige und hält fest: "Ich habe schon MotoGP-Bikes getestet, aber es war nicht aufregend. Wenn sich die Regeln ändern und es weniger Elektronik geben würde, dann würde es mir gefallen."

Dabei geht es dem Spanier "nicht darum, dass das Fahren einfacher wird, sondern dass das Motorrad mehr in deinen Händen liegt", wie er betont. "So wie es im Moment ist, habe ich kein Interesse", will der Superbike-Weltmeister des Jahres 2011 von einem baldigen MotoGP-Test für Ducati nichts wissen.

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