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Capirossi: Bridgestone auf dem richtigen Weg

22. Dezember 2012 - 19:56 Uhr

Loris Capirossi zieht eine positive Bilanz seines ersten Jahres als Sicherheitsberater der Dorna und lobt vor allem Reifenhersteller Bridgestone

Bridgestone-Reifen
Die Bridgestone-Reifen waren in dieser Saison kein Sicherheitsrisiko
© Bridgestone

(Motorsport-Total.com) - In der Saison 2011 blies Bridgestone in der MotoGP ein heftiger Gegenwind ins Gesicht. Die Reifen des Einheitslieferanten wurden von vielen Piloten heftig kritisiert. Vor allem das Aufwärmverhalten missfiel den Fahrern, die Reifen brauchten ihrer Ansicht nach zu lange, um auf Temperatur zu kommen und Haftung aufzubauen. Zahlreiche Stürze, unter anderem der verhängnisvolle Unfall von Marco Simoncelli in Sepang, wurden darauf zurückgeführt.

In dieser Saison hörte man im Fahrerlager zwar auch immer wieder Klagen über die Reifen (vor allem von Casey Stoner), doch das Aufwärmverhalten war kein Thema mehr. Das ist unter anderem ein Verdienst von Loris Capirossi. Der frühere MotoGP-Pilot war nach seinem Rücktritt in diesem Jahr als Sicherheitsberater der Dorna tätig und hat in dieser Funktion auch Bridgestone bei der Entwicklung der Reifen unterstützt - seiner Ansicht nach mit Erfolg.

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"In diesem Jahr hat sich niemand die Knochen gebrochen, weil der die Reifen nicht auf Temperatur gebracht hat."
Loris Capirossi

"Ich bin stolz darauf, was sie geleistet haben. In diesem Jahr hat sich niemand die Knochen gebrochen, weil der die Reifen nicht auf Temperatur gebracht hat", sagt Capirossi der 'Gazetta dello Sport'. "Bridgestone hat gute Arbeit geleistet, ich habe ihnen den Weg in die richtige Richtung aufgezeigt", so der Italiener. Dieser Weg soll im kommenden Jahr weiter gegangen werden. "Es ist noch nicht vorbei. 2013 werden wir spezielle Reifen für die CRT-Motorräder bringen. Außerdem wird sich die Anzahl der Reifen pro Wochenende ändern", sagt Capirossi, ohne ins Detail zu gehen.

Auch in weiteren Bereichen erkennt der Italiener die Früchte seiner Arbeit: "Wir haben an kleinen, aber wichtigen Details gearbeitet, wie zum Beispiel der Schutzbügel für den Bremshebel. Davon waren nicht alle überzeugt, aber ich habe mit den Fahrern gesprochen."

Capirossi will als ehemaliger Fahrer seine früheren Kollegen bei der Diskussion von Sicherheitsfragen mit einbeziehen: "Wir versuchen, die Probleme zu verstehen und zu lösen." Handlungsbedarf sieht Capirossi unter anderem noch bei der Ausrüstung der Fahrer: "Wir schauen uns auch die Schutzausrüstung der Fahrer an. Ich möchte nicht, dass die Overalls oder Helme bei einem Unfall beschädigt werden."

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